Schwere ist eine allgemeine Eigenschaft der K�rper, beruht auf der Gravitationskraft, die ein Spezialfall der gegenseitigen Anziehung der K�rper ist. Nach CAMPANELLA beruht die Schwere auf einer �propensio� der Dinge zu ihrem �proprium bonum�, auf einem Streben zu verwandten K�rpern hin oder von entgegengesetzten K�rpern weg (Univ. philos. II, sct. 3, 5). Die neue Theorie der Schwere begr�ndet NEWTON. �Oritur utique haec vis a causa aliqua, quae penetrat ad usque centra solis et planetarum, sine virtutis diminutione� (Nat. philos.) Auf die Bewegung eines Fluidums f�hrt die Schwere LEIBNIZ zur�ck (5. Br. a. Clarke). SCHELLING, STEFFENS, ESCHENMAYER, HEGEL, SCHOPENHAUER u.a. bestimmen die Schwere metaphysisch. - Nach OSTWALD ist die Schwereenergie eine Art der Distanzenergie (Vorles. �b. Naturphilos.2, S. 194).