Literatur: Vgl. die heute noch wertvollen Biographien von K. Rosenkranz (Anh�nger Hegels), Berlin 1844, und R. Haym, Hegel und seine Zeit (kritisch) Berlin 1857, von denen letztere auch zu den besten zusammenfassenden Darstellungen seiner Lehre z�hlt, au�erdem den VIII. Band (Hegel) von Kuno Fischer, Gesch. d. n. Philosophie, Heidelberg 1902 (3. Aufl. 1911 f., mit Anhang von H. Falkenheim und G. Lasson, �ber 1300 Seiten!); ferner Lassons Einleitungen zu seinen Ausgaben Hegelscher Werke (s. u.). Zur ersten Einf�hrung kann auch die kurze Schrift von K. K�stlin, Hegel in philos., polit. und nationaler Beziehung (T�bingen 1870), empfohlen werden. Gute Gesichtspunkte auch in der kleinen Schrift von E. Hammacher, Die Bedeutung der Philosophie Hegels f�r die Gegenwart. Lpz. 1911. Reiche Literaturangaben gibt das interessante Buch des Italieners B. Croce, Lebendiges und Totes in Hegels Philosophie (deutsch 1909). �ber seine Entwicklung bis 1800 vgl. W. Dilthey, Die Jugendgeschichte Hegels, 1905. Eine v�llig ausreichende Darstellung des ganzen Systems ist bisher noch nicht erschienen.
Zu einer vollst�ndigen Ausgabe seiner Werke, einschlie�lich der Vorlesungsmanuskripte, vereinigte sich ein �Verein von Freunden des Verewigten� (Gans, Hotho, Michelet, Rosenkranz u. a). Dieselbe erschien in 18 B�nden 1832 - 1845; dazu ist 1887 der von seinem Sohne Karl Hegel ver�ffentlichte Briefwechsel als Band XIX gekommen. Eine neue Gesamtausgabe in der Philos. Bibl. durch G. Lasson (mit Einleitungen des Herausgebers) ist im Werke.
Bisher erschienen: die Enzyklop�die (2. Aufl. 1905), die Ph�nomenologie des Geistes (Lpz. 1907), die Grundlinien der Philosophie des Rechts (1911), Schriften zur Politik und Rechtsphilosophie (1913), Vorlesungen �ber die Philosophie der Weltgeschichte, I. Bd. 1917. - In anderen Verlagen ferner die Religionsphilosophie (in gek�rzter Form, mit Einf�hrung, Anmerkungen und Erl�uterungen) von Arthur Drews, Jena 1905, und die Vorlesungen �ber die Philosophie der Geschichte (bei Reclam, 1907). Auch der holl�ndische Hegelianer Bolland hat die wichtigsten Schriften: die �kleine� Logik, die Religions-, die Rechtsphilosophie, die Enzyklop�die (1906), die Ph�nomenologie (1907) und die Vorlesungen �ber Geschichte der Philosophie (1908), mit Kommentaren neu (Leyden, 1901 ff.) herausgegeben. Auf der Kgl. Bibliothek zu Berlin finden sich noch zahlreiche Manuskripte aus den verschiedensten Perioden des Philosophen, von denen bisher seine Theologischen Jugendschriften durch Hermann Nohl (T�bingen 1907), ein �System der Sittlichkeit� aus dem Jahre 1800 von G. Lassen in der Philos. Bibliothek und �Hegels erstes System� durch H. Ehrenberg und H. Link (Heidelberg 1915) ver�ffentlicht worden sind. Seit 1911 gibt Lasson ein �Hegel-Archiv� herauf, das in zwangloser Folge Hefte mit Beitr�gen zur Hegelforschung (u. a. auch ungedruckte Briefe und sonstige Nachla�st�cke) erscheinen l��t.