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Podcast

Benjamin-Immanuel Hoff

Benjamin ist Sozialwissenschaftler und leitet bei der Industriegewerkschaft Metall das Ressort Grundsatzfragen und allgemeine Wirtschaftspolitik. In seinem Podcast KUNST DER FREIHEIT spricht er zuversichtlich über Politik, Kultur und Gesellschaft.

benjaminhoff.substack.comSource feed ↗21 episodes

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Das interessengeleitete Gerede über die "Privilegien" der Industriearbeiter:innen

Wer von Gewerkschaften, erwartet, Verantwortung für die Zukunft der Unternehmen zu übernehmen, muss ihre Möglichkeiten zur Mitbestimmung stärken, statt sie zu beschneiden.

Strukturwandel der Automobilindustrie

Versäumte Transformation oder EU-Regulierung – wer trägt die Verantwortung für Arbeitsplatzverluste in der Automobilindustrie?

Berlin als rot-grün-roter Leuchtturm

Zu Gast in meinem Podcast KUNST DER FREIHEIT waren Inken Behrmann und Valentin Ihßen. Mit ihnen sprach ich darüber, wie Berlin progressiv regiert werden kann und welche Fehler r2g vermeiden muss.

Im Kapitalismus ist Gewinnerzielung konstitutiv – aber Eigentum verpflichtet. Auch VW und Mercedes-Benz.

Eine Studie argumentiert, dass Gewinnerzielung nötig sei - als ob dies jemand bestreiten würde. Spannender ist doch, ob in die industrielle Zukunft investiert wird oder Shareholder Value bestimmt.

Angriff auf die demokratische Gegenmacht - die AfD positioniert sich zur Gewerkschaftspolitik

Seit Jahren diskreditiert die AfD die Arbeit der DGB-Gewerkschaften. Nun hat sie erstmals zusammenhängende Leitlinien ihres gewerkschaftlichen Verständnisses vorgelegt.

Zukunft der Automobilindustrie – Wettbewerbsvorteil Gute Arbeit

Die Krise der Automobilindustrie wird zunehmend als Arbeitskostenproblem verhandelt – und damit zu einem Angriff auf gute Arbeit. Diese Perspektive verstellt den Blick auf Ursachen und Erfordernisse.

Kein Freibrief für jugendlichen Neostalinismus

In der Auseinandersetzung mit der medialen Berichterstattung über antiisraelische Hetzkommentare und neostalinistische Verherrlichung in der Linksjugend['solid] verrutschen einige Maßstäbe dramatisch.

KI und die Krise politischer Kommunikation

Mario Voigt, Stephan-Andreas Casdorff und Karsten Wildberger ließen Texte und Reden von KI verfassen. Die Debatte darüber wird moralisch aber nicht differenziert geführt. Das sollte sich ändern.

Abschaffung des Achtstundentags: Zwischen empirischer Analyse und politischer Verkürzung

In die Debatte über die Flexibilisierung der Arbeitszeit interveniert das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) mit einer Studie, deren Schlussfolgerungen von den Ergebnissen nicht gedeckt sind.

Kuba: Autoritärer Sozialismus vs. reaktionäre Regime-Change-Politik

Zwischen unkritischer Kuba-Solidarität und Regime-Change-Euphorie gerät aus dem Blick, worauf es ankommt: die Möglichkeit der Menschen, das Schicksal ihrer Insel in die eigenen Hände zu nehmen.

Vom „Haltung zeigen“ zur konkreten Erfahrung der Mitbestimmung

Die Debatte um Corporate Political Responsibility (CPR) und den Umgang der Unternehmen mit der autoritären Rechten vernachlässigt strukturelle Fragen betrieblicher Demokratie

Ohne Koalitionskorsett und Brandmauern?

Im Gespräch mit Prof. Dr. Christian Stecker über flexible Mehrheiten, Minderheitsregierungen und die Zukunft parlamentarischer Demokratie. Zugleich eine Antwort auf Torsten Albig.

Gute Politik - und was es dafür braucht.

In meinem Podcast KUNST DER FREIHEIT sprach ich mit Peter Kurz, dem ehemaligen Oberbürgermeister Mannheims über politische Fehlsteuerungen, die Kraft der Kommunen und was gute Politik ausmacht.

Mehr Flexibilität oder weniger Schutz? Warum Umfragen zur Arbeitszeit so unterschiedlich ausfallen

Umfragen zur Reform des Arbeitszeitgesetzes liefern gegensätzliche Ergebnisse. Eine differenzierte Betrachtung macht deutlich, warum politisch gewünschte einfache Antworten zu kurz greifen.

Das traditionsreiche Volkshaus der Linken weiterbauen

Sollte Die Linke künftig an die Stelle der SPD treten, ohne deren Rolle im Parteiensystem nach Godesberg einnehmen zu wollen, hätte dies Wirkung auf die aktuelle linke Strategie- und Programmdebatte.

AfD setzt ihren Kampf gegen die Gewerkschaften fort

Die Strategie der rechtsextremen Bundestagsfraktion gegen die Zivilgesellschaft und Gewerkschaften ist um eine Drucksache reicher.

Rechte Politik in Betrieben und was Gewerkschaften dagegen tun können

Knapp ein Drittel gewerkschaftlich organisierter Arbeiter:innen und Angestellter stimmte zuletzt für die AfD. Gewerkschaften sind dagegen nicht machtlos, sagen Daphne Weber und Gerd Wiegel.

Energieunabhängig wird Deutschland nur durch Erneuerbare

Die Energiewende ist unverzichtbar und kein Kostenproblem. Nötig ist eine langfristige politische Verlässlichkeit über Regierungswechsel hinweg.

Widersprüchlicher Alltagsverstand

Unter Gewerkschafter:innen schnitt die Rechte bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz überdurchschnittlich ab – bei den diesjährigen Betriebsratswahlen fiel sie hingegen durch.

Mehr Demokratie statt autoritäres Playbook

Die autoritäre Rechte weltweit arbeitet zusammen und sie lernen voneinander. Ihre Muster zu kennen, hilft, um sich zu organisieren und Gegenmaßnahmen zu ergreifen, Resilienz zu erreichen.

Vergeltung statt Abschreckung

Die Knesset verabschiedet mehrheitlich ein Gesetz über die Todesstrafe für terroristisch motivierten Mord. Das markiert einen tiefgreifenden Einschnitt und verschärft die Polarisierungen im Land.