Benjamin ist Sozialwissenschaftler und leitet bei der Industriegewerkschaft Metall das Ressort Grundsatzfragen und allgemeine Wirtschaftspolitik. In seinem Podcast KUNST DER FREIHEIT spricht er zuversichtlich über Politik, Kultur und Gesellschaft.
Wer von Gewerkschaften, erwartet, Verantwortung für die Zukunft der Unternehmen zu übernehmen, muss ihre Möglichkeiten zur Mitbestimmung stärken, statt sie zu beschneiden.
Zu Gast in meinem Podcast KUNST DER FREIHEIT waren Inken Behrmann und Valentin Ihßen. Mit ihnen sprach ich darüber, wie Berlin progressiv regiert werden kann und welche Fehler r2g vermeiden muss.
Eine Studie argumentiert, dass Gewinnerzielung nötig sei - als ob dies jemand bestreiten würde. Spannender ist doch, ob in die industrielle Zukunft investiert wird oder Shareholder Value bestimmt.
Seit Jahren diskreditiert die AfD die Arbeit der DGB-Gewerkschaften. Nun hat sie erstmals zusammenhängende Leitlinien ihres gewerkschaftlichen Verständnisses vorgelegt.
Die Krise der Automobilindustrie wird zunehmend als Arbeitskostenproblem verhandelt – und damit zu einem Angriff auf gute Arbeit. Diese Perspektive verstellt den Blick auf Ursachen und Erfordernisse.
In der Auseinandersetzung mit der medialen Berichterstattung über antiisraelische Hetzkommentare und neostalinistische Verherrlichung in der Linksjugend['solid] verrutschen einige Maßstäbe dramatisch.
Mario Voigt, Stephan-Andreas Casdorff und Karsten Wildberger ließen Texte und Reden von KI verfassen. Die Debatte darüber wird moralisch aber nicht differenziert geführt. Das sollte sich ändern.
In die Debatte über die Flexibilisierung der Arbeitszeit interveniert das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) mit einer Studie, deren Schlussfolgerungen von den Ergebnissen nicht gedeckt sind.
Zwischen unkritischer Kuba-Solidarität und Regime-Change-Euphorie gerät aus dem Blick, worauf es ankommt: die Möglichkeit der Menschen, das Schicksal ihrer Insel in die eigenen Hände zu nehmen.
Die Debatte um Corporate Political Responsibility (CPR) und den Umgang der Unternehmen mit der autoritären Rechten vernachlässigt strukturelle Fragen betrieblicher Demokratie
Im Gespräch mit Prof. Dr. Christian Stecker über flexible Mehrheiten, Minderheitsregierungen und die Zukunft parlamentarischer Demokratie. Zugleich eine Antwort auf Torsten Albig.
In meinem Podcast KUNST DER FREIHEIT sprach ich mit Peter Kurz, dem ehemaligen Oberbürgermeister Mannheims über politische Fehlsteuerungen, die Kraft der Kommunen und was gute Politik ausmacht.
Umfragen zur Reform des Arbeitszeitgesetzes liefern gegensätzliche Ergebnisse. Eine differenzierte Betrachtung macht deutlich, warum politisch gewünschte einfache Antworten zu kurz greifen.
Sollte Die Linke künftig an die Stelle der SPD treten, ohne deren Rolle im Parteiensystem nach Godesberg einnehmen zu wollen, hätte dies Wirkung auf die aktuelle linke Strategie- und Programmdebatte.
Knapp ein Drittel gewerkschaftlich organisierter Arbeiter:innen und Angestellter stimmte zuletzt für die AfD. Gewerkschaften sind dagegen nicht machtlos, sagen Daphne Weber und Gerd Wiegel.
Unter Gewerkschafter:innen schnitt die Rechte bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz überdurchschnittlich ab – bei den diesjährigen Betriebsratswahlen fiel sie hingegen durch.
Die autoritäre Rechte weltweit arbeitet zusammen und sie lernen voneinander. Ihre Muster zu kennen, hilft, um sich zu organisieren und Gegenmaßnahmen zu ergreifen, Resilienz zu erreichen.
Die Knesset verabschiedet mehrheitlich ein Gesetz über die Todesstrafe für terroristisch motivierten Mord. Das markiert einen tiefgreifenden Einschnitt und verschärft die Polarisierungen im Land.