Japan stützt gemeinsam mit den USA seine taumelnde Währung. Doch der Markteingriff bringt wenig, solange Tokio die strukturellen Ursachen der Yen-Schwäche nicht anpackt.
Ein Geflecht aus verschiedenen Akteuren versucht den Blick auf den Krieg gegen die Ukraine zu beeinflussen – und die Schweiz auf Distanz zum Westen zu bringen. Die Neutralitätsinitiative dient als Plattform.
In vielen Ländern werde die Schuldentragfähigkeit zum Risiko, sagt der IWF-Ökonom Tobias Adrian. Dadurch könnte der Druck auf die Zentralbanken steigen, die Zinsen aus politischen Gründen zu senken. Er sieht zudem Gefahren durch das Gewinnwachstum der KI-Firmen.
Der Iran-Krieg verschmutzt die Küsten und das Wasser. Aus beschädigten Tankern und einer alternden Schattenflotte gelangt tonnenweise Öl ins Wasser. Die Säuberung ist kompliziert – und zahlen will niemand.
Die Türkei wendet sich mit dem Beitritt zum Mekka-Pakt nicht von der Nato ab. Vielmehr will Ankara Sicherheitslücken schliessen und sucht neue Partner.
Die Schweizer Uhrenexporte haben jüngst zugelegt, zugleich ist der Franken etwas schwächer geworden. Das verschafft der Branche Luft. Doch Chinas Nachfrage bleibt schwach – und das eigentliche Problem liegt tiefer.
Peking und Bern haben sich überraschend schnell auf eine substanzielle Modernisierung ihres Freihandelsabkommens geeinigt. Dieses soll Schweizer Exporteuren wesentliche Vorteile und Erleichterungen gegenüber der europäischen Konkurrenz sichern.
Es gibt keinen «free lunch»; man kann mit Schulden die Kosten nur hinauszögern. Überbordet die Schuldenwirtschaft, schadet das am Schluss immer den Sparern.