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Panorama - SZ.de · Aug 24, 2026

Niederlande: Schwerer Busunfall: Schüler aus Schleswig-Holstein an Bord

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Süddeutsche Zeitung · Süddeutsche Zeitung

Bei einem Busunfall mit deutschen Schülern in den Niederlanden sind nach Polizeiangaben acht Menschen verletzt worden, einige davon schwer. Niemand sei lebensgefährlich verletzt worden. Die meisten hätten Schnittverletzungen durch Glassplitter. Nach Angaben der Polizei ist niemand in Lebensgefahr. Bei den Schülern handelt es sich um zwei Oberstufenklassen auf Abi-Fahrt einer Schule aus der Probstei in Schleswig-Holstein.

Der schwere Unfall geschah kurz nach vier Uhr auf der A28 bei Wezep, rund 100 Kilometer im Nordosten von Amsterdam. Die 54 Schülerinnen und Schüler und vier Lehrkräfte waren nach Angaben der Schule auf dem Weg ins rund 1000 Kilometer entfernte Paris.

Der Bus mit österreichischem Kennzeichen prallte auf einen Kleintransporter. Danach raste er nach Darstellung der Polizei durch die Leitplanke und landete etwa 200 Meter weiter in der Böschung. Der Kleinlaster brach auseinander und endete auf der Gegenfahrbahn. Der Fahrer überlebte. Er wurde schwer verletzt wie auch der Busfahrer ins Krankenhaus eingeliefert.

Hilfskräfte waren schnell am Unfallort. Die Feuerwehr musste das Dach des Busses aufschneiden, um die Passagiere herauszuholen. Zunächst wurden acht Verletzte ins Krankenhaus gebracht. Später wurden nach Angaben der Polizei noch acht weitere Menschen mit leichteren Verletzungen im Krankenhaus behandelt. Die meisten Schüler konnten jedoch noch an der Unglücksstelle versorgt werden, teilte die Polizei mit. Anschließend seien sie in einer Sporthalle in Wezep untergebracht worden. Nach Angaben der Behörden hatten einige Eltern bereits ihre Kinder abgeholt. Die Behörden würden gemeinsam mit dem deutschen Konsulat für die Heimreise der übrigen Menschen sorgen.

Die meisten Schüler hätten Schnittwunden oder Prellungen. Aber der Schock sei groß, sagte Bürgermeisterin Tanja Haseloop-Amsing nach einem Besuch der Sporthalle. Sie hatte mit einem Schüler gesprochen, er habe erzählt, wie er mit einem Hammer das Dachfenster herausgeschlagen hatte, sagte sie Reportern. Viele Schüler hätten zum Zeitpunkt des Aufpralls geschlafen. „Einige kamen auf Socken aus dem Bus“, sagte die Bürgermeisterin.
Bei dem Unfall hätte es „sehr viele Schutzengel“ gegeben, sagte die Bürgermeisterin. „Das hätte viel schlimmer enden können.“

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