Johnny Depp, 63, Schauspieler, bewegt das Rheinland. Es könnte nämlich sein, dass der Darsteller („Fluch der Karibik“, „Charlie und die Schokoladenfabrik“) auf Schloss Benrath erscheint. Dort wird vom 30. August bis 27. September mit der Ausstellung „The Art of Johnny Depp“ sein Wirken als Maler und Zeichner gewürdigt. Wie das Museum erklärte, seien seine Bilder geprägt von kraftvollen Farben, markanten Linien und einer unverwechselbaren Bildsprache zwischen Neoexpressionismus, Pop Art und autobiografischer Symbolik. „Anfangs hieß es, der Hollywoodstar erscheine zur Eröffnung persönlich“, schrieb die Welt. „Sofort hatte halb Düsseldorf Puls. Als Nächstes hieß es, das sei noch nicht sicher. Und danach sagten die Beteiligten, sie würden nichts mehr sagen.“ Doch auf Depps Erscheinen könnte zumindest das hindeuten: Zwei Tage vor der Vernissage spielt er in der Kölner Lanxess-Arena mit seiner Coverband Hollywood Vampires.
Dr. Dre, 61, US-Rapper und Musikproduzent („The Next Episode“, „Forgot About Dre“), hat nichts gegen den Einsatz künstlicher Intelligenz in der Musik. „Ich sehe das nicht als Bedrohung. Ich denke, die einzigen Leute, die das als Bedrohung sehen, sind diejenigen, die Schwierigkeiten haben, kreativ zu sein“, sagte der Musiker der New York Times. Er berichtete von einer Diskussion, die er mit ein paar Leuten geführt habe. „Sie waren gegen KI, und ich sagte: ‚Okay, du klingst wie jemand, der auch gegen die Drum Machine gewesen wäre, als sie herauskam.‘“ Es sei ein neues Werkzeug für Kreativität. „Manche Leute haben Angst, Neues zu lernen. Ich befürworte es. Ich kann es kaum erwarten zu sehen, was damit passieren wird.“
Andreas Unfried, 63, katholischer Priester von Oberursel, hört nach 37 Jahren auf. „Der Grund ist, dass ich heiraten werde“, teilte er auf der Internetseite seiner Pfarrei St. Ursula in Oberursel und Steinbach mit. „Nun ruft mich die Liebe zu der Frau, mit der ich schon lange das Leben teile.“ Wie ein Bistumssprecher erklärte, habe der Bischof den Pfarrer aus dem hessischen Taunus bereits suspendiert. Man danke „für sein jahrzehntelanges Wirken“ und wünsche „alles Gute“. Katholische Pfarrer sind nach Vorgabe der Kirche an den Zölibat gebunden, also an die Ehelosigkeit mit sexueller Enthaltsamkeit. Laut Bild „weint die Gemeinde um ihren verliebten Pfarrer“.
Paul Breitner, 74, Fußballlegende, hat schon als Schüler Latein-Nachhilfe gegeben. Schon damals habe er gewusst, dass Latein sein Ding sei, sagte der 1951 im oberbayerischen Kolbermoor geborene deutsche Nationalspieler (Weltmeister 1974) der Katholischen Nachrichten-Agentur. Auch habe er vor einigen Jahren noch philosophische Texte auf Altgriechisch gelesen. Aus der Lektüre der antiken Denker sei für ihn als Lebensmotto die sokratisch-platonische Sorge um sich selbst zentral geworden, meinte der frühere Fußballprofi. Dazu komme das „Erkenne dich selbst“, die Inschrift auf dem Apollo-Tempel in Delphi. „Ich versuche, stets aufs Neue zu erkennen: Wo bin ich, was mache ich, und was habe ich zu tun – für mich selber und in der Verantwortung für andere?“ An Odysseus gefalle ihm, wie dieser Verantwortung übernehme.

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