Trainingsstart vor 500 Fans Tempo, Energie, Intensität – Pinguine-Vorbereitung auf dem Eis hat begonnen
10.08.2026 · 14:50 Uhr
Der DEL-Kader der Krefeld Pinguine stand am Montag erstmals wieder auf dem Eis.
Foto: PIX-Sportfotos/Duckwitz/PIX-SportfotosKrefeld · Rund fünf Wochen vor dem ersten Saisonspiel hatte Coach Thomas Popiesch seine Mannschaft am Montag erstmals wieder aufs Eis der Yayla-Arena gebeten. Nachdem der Willkommensapplaus von der Tribüne verebbt war, wurde sofort klar, worauf sich die Spieler in den kommenden Wochen einstellen dürfen.
Langsam, aber sicher wirft die DEL-Saison ihre Schatten voraus. In rund fünf Wochen werden die Krefeld Pinguine nach ihrer vierjährigen Abstinenz im Oberhaus gegen die „Artgenossen“ aus Bremerhaven dann wieder Erstliga-Eis betreten. Entsprechend hat an der Westparkstraße nun auch die heiße Phase der Saisonvorbereitung begonnen. Nach anstrengenden Sommermonaten im Kraftraum und in Laufschuhen hatte Coach Thomas Popiesch seinen Kader am Montag erstmals wieder aufs Eis der Yayla-Arena gebeten.
Und wie groß die Euphorie rund um die Heimspielstätte der Krefelder aktuell ist, ließ sich auch an dem Umstand ableiten, dass die rund 500 Tickets für die erste öffentliche Einheit, die sich Mitglieder des Pinguine-Clubs exklusiv sichern konnten, in sehr kurzer Zeit vergriffen waren. Und diese 500 Fans machten jede Menge Lärm, als das Team am Montag gegen 10.25 Uhr dann aus der Kabine kam – wobei Coach Popiesch mit dem mit Abstand lautesten Jubel und Applaus bedacht wurde.
Energie, Intensität, Tempo – der Dreiklang der Vorbereitung
Der 61-Jährige winkte einmal kurz freundlich in Richtung Tribüne, hatte schon wenige Sekunden später aber den Fokus wieder komplett bei seinem Team, das kurz darauf seine Aufwärmrunden über die neu gestaltete Eisfläche drehte. Was die Spieler in den kommenden Wochen erwartet, hatte Popiesch derweil im Vorfeld in einem Interview mit der „WZ“ formuliert. „Für uns alle ist es ein schönes Gefühl, wieder auf dem Eis zu stehen. Es kribbelt bei allen. Die Mannschaft sitzt zum ersten Mal richtig in der Kabine zusammen. Für uns steht natürlich die Energie-Arbeit auf dem Trainingsplan und ein Trainingsspiel darf auch nicht fehlen.“
Die Schonfrist ist also vorbei – und das merkte man am Montag von Beginn an. Energie, Tempo, Intensität. Was im Grunde der Dreiklang der Vorbereitung werden wird, war auch schon am Montag Programm: Ohne großartige Pausen pflügten die Pinguine von Beginn an die Eisfläche herauf und herunter, wurden in verschiedenen Drills auf das läuferisch deutlich höhere Niveau vorbereitet, das in der DEL auf sie warten wird. Drei-gegen-Drei, Vier-gegen-Vier, Kontersituationen, Torschussübungen – Thomas Popiesch und sein neuer Assistent Thomas Dolak beobachteten derweil alles aufmerksam und unterbrachen wenn nötig, gaben kurze, aber präzise Korrekturhinweise. Derweil war auch Danny aus den Birken erstmals in seiner neuen Funktion als Torwarttrainer zu sehen. Anfangs arbeitete er abseits des Geschehens mit Neuzugang Juha Jatkola sowie Felix Bick und Julius Schulte, später feuerte er seine ehemaligen Mitspieler von hinter der Bande aus an.
Nach 55 Minuten durften dann alle erst einmal ein wenig durchschnaufen. Das Team verschwand in der Kabine, die Eismaschine bereitete die Fläche noch einmal auf. Im Anschluss kam die Mannschaft noch einmal für Torschussübungen und das angekündigte Trainingsspiel zurück. Und nach intensiven 90 Minuten endete der Start ins DEL-Jahr dann so, wie die vergangene Saison geendet hatte: mit tosendem Applaus von den Tribünen. Das Kribbeln und die Vorfreude, sie steigen langsam auf allen Seiten der Bande merklich.
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