SPD-Wahl im Rheinisch-Bergischen Kreis Weitere Doppelspitze für den SPD-Kreis: Schirmann und Krasniqi treten an
18.08.2026 · 18:45 Uhr
Kastriot Krasniqi und Lydia Schirmann kandideren als Doppelspitze für den Vorsitz im SPD-Kreisverband.
Foto: Krasniqi/SchirmannRhein-Berg · Er floh als Kind aus dem Kosovo, sie lernte Hotelfachfrau – jetzt wollen Kastriot Krasniqi und Lydia Schirmann gemeinsam den SPD-Kreisvorsitz übernehmen. Die Delegierten haben die Wahl.
Heike Lehmann, Landtagskandidatin aus Wermelskirchen, und Hinrich Schipper, Kreisvorsitzender aus Kürten, als neue Doppelspitze für den SPD-Kreisverband, stellt sich mit Lydia Schirmann aus Rösrath und Kastriot Krasniqi aus Bergisch Gladbach ein weiteres Kandidaten-Duo der Neuwahl des SPD-Kreisvorstandes am 26. September.
Beide kennen sich seit 2018 aus gemeinsamen Wahlkämpfen. Ihr Anspruch: eine Führung auf Augenhöhe – unabhängig von Alter, Geschlecht oder Dauer der Parteizugehörigkeit. „Die Gesellschaft ist vielfältig. Mit unserer Kandidatur als Co-Vorsitzende möchten wir dazu beitragen, diese Vielfalt auch in unseren Parteigremien abzubilden“, sagen Schirmann und Krasniqi. Inhaltlich setzen sie auf eine engere Vernetzung der Ortsvereine und eine stärkere Einbindung der Mitglieder.
Lydia Schirmann ist 67 Jahre alt, in Köln geboren und wohnhaft in Rösrath. Die ausgebildete Hotelfachfrau ist seit 2018 SPD-Mitglied und seit 2019 in der Rösrather Kommunalpolitik aktiv. Seit 2024 ist sie Beisitzerin im SPD-Kreisverband; seit der Kommunalwahl 2025 gehört sie dem Rösrather Stadtrat und dem Seniorenbeirat an.
Kastriot Krasniqi ist 33 Jahre alt, 1992 im Kosovo geboren und vor dem Kriegsausbruch nach Deutschland geflohen. Der Sozialversicherungsfachangestellte bei der AOK und freigestellte Personalrat ist seit 2008 SPD-Mitglied. Seit 2025 sitzt er im Kreistag und ist Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit, Soziales, Pflege und Gesundheit. Zudem koordinierte er die Koalitionsgespräche für den Kreis in den Bereichen Arbeit, Soziales, Pflege und Gesundheit sowie Bevölkerungsschutz, Rettungswesen und Verbraucherschutz.
„Ein Parteiamt ist keine Selbstverständlichkeit. Für uns ist Demut das Gebot der Stunde. Wir wollen gemeinsam mit den Genossinnen und Genossen um die besten Lösungen für die Menschen in unserem Kreis ringen und die politische Arbeit auf allen Ebenen stärken“, erklären sie.
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