Als es BMW, Volkswagen und auch den Nachfolger Audi noch gar nicht gab, rollte man im Horch 853 schon technisch ausgereift und höchst elegant über die Strasse. Nun soll die alte Edelmarke wiederbelebt werden.
Während Hersteller sicherheitsrelevante Programme meist zehn bis fünfzehn Jahre pflegen, laufen Infotainment und vernetzte Dienste oft nur wenige Jahre kostenlos – danach werden diese zum kostenpflichtigen Extra.
Hightech von ultralangen Fertigteilen bis zu Formgedächtnisstahl soll sanierungsbedürftige Bauwerke wie die Sterkrade-Brücke schneller heilen, als sie zerbröseln.
Nun tritt auch der VW-Konzern mit elektrischen Kleinwagen an. Als erstes von vier Modellen kommt der Cupra Raval auf den Markt. In der Topversion VZ fährt er sich zwar sehr dynamisch, doch beim Preis liegt er deutlich über der Konkurrenz aus China.
Der Glanz deutscher Autobauer verblasst. Die Jugend fährt heute chinesische Stromer – und nutzt ausgiebig das Spiel- und Unterhaltungsprogramm. Wer das Auto schon totgesagt hat, irrt gewaltig.
Kei-Cars galten als unangreifbare Domäne japanischer Hersteller. Mit dem Racco knackt BYD diese Festung – und liefert damit womöglich ein Vorbild für den globalen Markt für elektrische Kleinwagen.
Volvo, Lotus und neben vielen unbekannten Marken nun auch Geely selbst: Der Konzern aus Hangzhou setzt auf maximale Vielfalt. Sein Marktanteil wächst stetig, doch er riskiert, dass europäische Kunden im Namens- und Positionierungsdschungel den Überblick verlieren.