Fans des Ruhr Reggae Summer können aufatmen: Das Musikfestival findet auch 2026 statt, und zwar vom 28. bis 30. August. Nachdem die Veranstaltung noch am Freitag vor dem Aus stand, meldeten sich die Veranstalter am Samstag via Instagram mit der erlösenden Nachricht. Henning Schmalenbach erklärte auf Nachfrage, was die Ursache der Aufregung war.
„Normalerweise verkaufen wir kurz vor Ende des Vorverkaufs ein Drittel der Tickets.“ In diesem Jahr aber griffen deutlich weniger Fans zu. Schmalenbachs Erklärung für die Zurückhaltung: Zum einen der Termin der Party, die immer am letzten Ferienwochenende über die Bühne geht, „und dadurch diesmal schon fast im Herbst“. Zum anderen die schlechte Wetterprognose. „Außerdem schwächelt die Veranstaltungsbranche insgesamt.“ Und so lag man letztlich „bei deutlich weniger als den im Vorjahr verkauften 8000 Tickets“.
Mülheimer Festival erfährt riesige Unterstützung von den Partnern
Dass dennoch alles klappt, liege daran, dass viele Menschen das Event offensiv unterstützen. „Bis zuletzt drohte die Unterfinanzierung. Das haben wir allen Dienstleistern, Künstlern und Partnern offen gesagt.“ Was folgte, war „eine unglaubliche Solidarität“. Etliche Personen verzichten auf Gage und Co.: „Sie arbeiten quasi ehrenamtlich, erhalten gerade noch ihre Unkosten.“
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An einigen Stellen fällt das Festival kleiner aus. Es gibt weniger Theken und weniger Platz für Camper. „Trotzdem wird es maximal gut“, so Schmalenbach. Er ist auch zuversichtlich, 2027 den 20. Geburtstag feiern zu können: „Anders als sonst starten wir diesmal aber nicht direkt mit dem Vorverkauf.“ Man brauche Zeit, um alles zu überdenken.

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