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Neue Rhein/Neue Ruhr Zeitung · Aug 21, 2026

Hayden Panettiere: Jetzt bricht ihr Ex-Freund sein Schweigen

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FUNKE Mediengruppe · Neue Rhein/Neue Ruhr Zeitung

  • Hayden Panettiere schützte sich mit einem privatem Sicherheitsdienst vor ihrem Ex-Freund
  • Der Vater ihrer Tochter, Wladimir Klitschko, meldet sich mit einem emotionalen Statement
  • Die Ermittlungen gehen unterdessen weiter

Nach dem Tod von Hayden Panettiere kommen immer mehr Details zu der mutmaßlich toxischen Beziehung zwischen der US-Schauspielerin und On-off-Freund Brian Hickerson ans Licht. Wie die „New York Times“ mit Berufung auf zwei anonyme Quellen berichtet, soll sich Panettiere noch im Mai bei ihrer Buchtour in den USA mit einem privaten Sicherheitsdienst geschützt haben. Die Anweisung damals: Brian Hickerson dürfe keinen Zutritt zu den Veranstaltungen erhalten. Ob und wann die beiden ihre Beziehung anschließend fortsetzten, ist unklar. Hickerson war anwesend, als der Hollywood-Star starb.

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Er soll gemeinsam mit seinem Bruder Zach versucht haben, die US-Schauspielerin wiederzubeleben. Das geht wenige Tage nach dem überraschenden Tod der 36-Jährigen aus einer längeren Darstellung von Zach Hickerson beim Promi-Portal TMZ hervor. Demnach hätten die Brüder versucht, die schlafende Hayden aufzuwecken und bemerkt, dass sie bewusstlos war, schildert Zach. 

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Hickerson verabreichte Panettiere Narcan

Er habe sofort einen Notruf getätigt, während sein Bruder der Schauspielerin Narcan verabreichte, erzählt Zach. Das Notfallmedikament Naloxon (Markenname Narcan) kann als Gegenmittel bei einer Opioid-Überdosierung eingesetzt werden. Dann hätten sie zusammen Wiederbelebungsversuche durchgeführt, bis der Rettungsdienst eingetroffen sei. 

Hickerson hatte sich nach Panetierres Tod zunächst über seinen Anwalt Sloan Ellis zu Wort gemeldet. In einer Mitteilung wies Ellis darauf hin, dass Panettieres Tod noch untersucht wird und, dass es wichtig sei, „zuzulassen, dass die Ermittlungen fortgesetzt werden“. Bisher hatte die Polizei bestätigt, dass es keine Anzeichen für ein Verbrechen gebe. „Aus Respekt für Haydens Angehörige und die laufenden Ermittlungen“ gebe es zurzeit keine weiteren Statements.

Hayden Panettiere, bekannt aus Serien wie „Heroes“ oder „Nashville“ oder auch Teilen der „Scream“-Filmreihe, war am Sonntag (16. August) im Alter von 36 Jahren in Greenville im US-Bundesstaat South Carolina gestorben. 

Auch dem Einsatzbericht der Polizei zufolge hatte Hickerson die Polizei verständigt. Dessen Bruder Zach hielt sich demnach zu dem Zeitpunkt in der Wohnung mit Panettiere auf. Hickerson soll den Beamten auch einen Beutel mit Panettieres aktuell eingenommenen Medikamenten gezeigt haben. Die vorläufigen Ermittlungen zum Tod ergaben laut Polizei keine Hinweise auf ein Verbrechen oder verdächtige Umstände. 

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Hayden Panettiere: Tochter lebt nach Trennung bei Vater Klitschko in Europa

Panettiere hatte Hickerson in früheren Äußerungen missbräuchliches Verhalten vorgeworfen. Zuletzt soll sie Medienberichten zufolge aber zeitweise wieder mit ihm liiert gewesen sein. Mit ihrem früheren Freund, dem X‑Box-Weltmeister Wladimir Klitschko, hat Panettiere eine 2014 geborene Tochter. Diese lebt seit einigen Jahren in Europa bei ihrem Vater.  Der meldete sich am Freitag via Instagram zu Wort. An diesem Tag wäre die Schauspielerin 37 Jahre alt geworden.

„Heute ist Haydens Geburtstag“, schreibt Klitschko. Statt wie geplant zu feiern, feierten sie an diesem Tag „ihr Leben, ihren Geist und die Liebe, die sie in diese Welt gebracht hat“. Der Post endet mit einem Herz-Emoji und den Worten „Happy Birthday, Hayden. Du wirst geliebt, du wirst vermisst und du wirst nie vergessen werden.“

Die Schauspielerin, die schon als Kind vor der Kamera stand, brachte im Mai eine Biografie heraus, in der sie unter anderem über Alkoholsucht, Wochenbettdepression und familiäre Probleme schrieb. 

Neutrogena räumt Fehler im Umgang mit Panettiere ein

Auch in dem Podcast „On Purpose“ sprach sie im Mai offen über Traumata. Darin brachte sie unter anderem Vorwürfe gegen die Kosmetikmarke Neutrogena vor, für die Panettiere bis 2015 zehn Jahre lang Werbung gemacht hatte. Die Firma habe ihren Vertrag nicht verlängert, nachdem sie damals öffentlich über Wochenbettdepression gesprochen habe, sagte die Schauspielerin. Dies habe sie sehr getroffen.

Nach Panettieres Tod folgten kritische Äußerungen zu der Marke und Boykottaufrufe. Am Donnerstag äußerte sich Neutrogena erstmals in einer Stellungnahme. Die Schauspielerin sei über ein Jahrzehnt ein „geschätztes Mitglied“ der Neutrogena-Gemeinschaft gewesen. Sie seien „stolz“ auf die Zusammenarbeit mit ihr. Die Firma räumte ein, dass sie den Star in einer schwierigen Phase nicht ausreichend unterstützt habe. Sie wollten nun mit einer „bedeutsamen Investition“ über eine Gesundheitsorganisation Hilfe leisten, unter anderem für Frauen, die an Wochenbettdepression leiden.

Sie leben mit einer Abhängigkeitserkrankung oder haben den Verdacht, süchtig zu sein? Sie sind Angehöriger eines Menschen mit Abhängigkeitserkrankung und suchen nach Hilfe? Suchtberatungsstellen in Deutschland bieten vertrauliche Hilfe bei allen Fragen rund um das Thema Sucht.

• Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS): Die DHS ist die zentrale Dachorganisation der Suchthilfe in Deutschland. Auf ihrer Website finden Sie eine Liste von regionalen Suchtberatungsstellen und Fachkliniken: www.dhs.de

• Sucht & Drogen Hotline: Die Hotline ist rund um die Uhr unter der kostenlosen Rufnummer 01806 313031 erreichbar und bietet telefonische Beratung für Betroffene und Angehörige.

• Bundesweite Online-Sprechstunde der Suchthilfe: Über das Portal des Fachverbands Sucht können Sie eine Online-Beratung in Anspruch nehmen. Die Beratung erfolgt anonym, sicher und datenschutzkonform.

• Anonyme Selbsthilfegruppen: Verschiedene Selbsthilfegruppen wie die Anonymen Alkoholiker (AA) oder die Narcotics Anonymous (NA) bieten Treffen für Betroffene an, um sich untereinander auszutauschen und zu unterstützen. Informationen zu Treffen finden Sie auf den jeweiligen Websites.

Zusätzlich können Sie auch bei Ihrem Hausarzt, beim Gesundheitsamt oder bei psychiatrischen Kliniken weitere Unterstützung erhalten.

aino mit dpa

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