👋 Hey everyone!
🤖 Neue Börsenwoche, neue Kursverluste bei All Things Tech. Es bleibt dabei: AI zerlegt Tech. Stur und stetig.
📉 Seit Wochen zerstört AI SaaS-Aktien.
🛡️ Seit ein paar Tagen zerstört AI Cybersecurity-Aktien.
🛡️ Seit ein paar Tagen zerstört AI Online-Tourismus-Aktien.
☁️ Ebenfalls zerstört AI seit Monaten den OpenAI-Komplex um Microsoft, Oracle etc.
🔥 Ohnehin zerstört AI ohne Unterlass und Gnade die Tech- und Internet-Highflyer der Jahre 2023–2025.
🌩️ Und nach und nach werden auch die Hyperscaler von den Geistern, die 700 Milliarden Dollar AI-Investitionen riefen, eingeholt: Alle Mag 7 sind 2026 im Minus, zum Teil zweistellig.
🖥️ Gestern zudem an der Reihe: niemand Geringerer als der Computer-Pionier IBM – in den 70er-Jahren einst der wertvollste Konzern der Welt und in den letzten 1–2 Jahren einer der großen KI-Profiteure. Eigentlich top positioniert, doch nun vermeintlich genauso schnell disruptiert.
🪓 IBM-Aktien – 14 % nach Anthropic-Update. Schlechtester Handelstag seit – genau: 2000. Passt. 2000 Crash Vibes all over!
☠️ Tech ist neben Crypto das Kursgift 2026!
👻 Die Geister, die im AI-Hype entfesselt wurden, holen die großen Tech-Champions der vergangenen Jahre und Dekaden ein. Einen nach dem anderen. Es gibt inzwischen kaum einen Subsektor im Techbereich mehr, der vor AI-Disruption gefeit ist.
📉 Es läuft gewissermaßen wie bei den Nifty Fifty in den 70er-Jahren: ein Market Darling nach dem anderen – vortreten bitte, und dann gibt’s die Abreibung. Es kann jeden treffen.
📉 Die Lehre von 2022: 50 Prozent Minus sind nichts. Amazon wurde seinerzeit halbiert. Meta und Tesla verloren zwischen 60–70 Prozent. Die Covid-Gewinner und Cathie-Wood-Story-Stocks sogar 70–90 Prozent.
⚠️ Wichtig vor allem: Bis auf die Mag 7 und wenige ausgewählte Werte der zweiten Reihe galt: They never came back.
📚 Diese Lehre gilt in noch weitaus größerem Maße für den Jahrhundertcrash zur Jahrtausendwende. Wer ihn überlebt hat? 90–95 % der damaligen Highflyer nicht.
🧨 Es wird spannend zu beobachten sein, wie sich die Klasse von 2026 zur Wehr setzt. Aktuell sind unzählige Gewinner des AI-Hype-Zyklus von 2023–25 schwer versetzungsgefährdet.
📬 Friendly Reminder: Leser meines Newsletters The BIG TECHS wussten über das Abwärtspotenzial Bescheid. Mit Zeitstempel vom 8. Januar habe ich den Case für Tech-Bärenmarkt 2026 als große Überraschung des Jahres gemacht.
🚜 Doch es gibt natürlich auch Gewinner beim Great Reset 2026 – die wahren Gewinner des Jahres sind:
🚜 Traktorenhersteller
🏗️ Baggerhersteller
🛠️ Bohrmaschinenhersteller
🛢️ Ölproduzenten
🛒 Supermarktketten
👷♂️ Drill, Baby, drill!
📈 Entsprechend im Aufwind befinden sich dazu synchron die Berufe des Jahres:
👨🔧 Handwerker
🔧 Klempner
👩⚕️ Krankenschwester
👵 Altenpfleger:in
📉 Ganz klar auf der Verliererseite befindet sich das digitale Nichts der letzten 20–25 Jahre, das unsere Eltern nie verstanden hat:
💻 All das Daten-Rumgeschubse
📊 Das Slide-Gebaue
📱 Das Social-Media-Geposte
🎥 Das Influencer-Gepose
📲 Der ganze Smartphone-Wahnsinn, der schon Teenager-Hirne fritiert
🔁 Wem das zu plakativ erscheint, der werfe einen Blick auf die große Rotation von 2026 (also nicht mal 8 Wochen):
👨💻 New Economy:
📉 Shopify: – 27 %
📉 Palantir: – 27%
📉 Adobe: – 30 %
📉 ServiceNow: –34 %
📉 Reddit: – 38 %
⚒️ Old Economy:
📈 Deere: +39 %
📈 Caterpillar: +32 %
📈 Dow Chemical: +30 %
📈 Exxon Mobil: +25 %
📈 Black & Decker: +21 %
📊 Zugleich gingen zwei Posts auf zwei Social Media viral. Zunächst ging dieser Chart von Benjamin Tannenbaum rum. Tenor: Wir sind superfrüh bei AI.
🌍 84 % der Weltbevölkerung haben noch nie AI genutzt.
💳 Gerade mal 0,3 % bezahlen 20 Dollar und mehr für einen Premium-Plan der LLMs.
🌊 Bedeutet: Die große Welle, der Tsunami, kommt erst noch. Wir sehen ihn nicht mal am Horizont. Die Vorboten indes sind alle da – wenn man hinsehen will wie aktuell im Ausverkauf der Techaktien.
🕰️ Wir sind also irgendwo im Jahr 1998 oder 1999 des Internet-1.0-Booms.
📼 Die Älteren werden sich erinnern, was dann kam: der große Crash von 2000 – und damit verbunden der große Reset. Danach ging die Party weiter.
⚠️ Ich halte ein ähnliches Szenario für nahezu unvermeidlich.
🤖 AI is real and here to stay. Und die Transition wird kaum geräuschlos verlaufen – im Gegenteil. In vielerlei Hinsicht wird das, was kommt, ausgeblendet. Warum?
🧠 1.) Verdrängung ist höchst menschlich. Wer will sich schon mit dem Worst Case inklusive Jobverlust beschäftigen?
📉 2.) Die meisten jüngeren Anleger kennen die Phase zwischen 2000 und 2003 nur aus den Geschichtsbüchern. Eine ganze Anlegergeneration ging damals in der Lost Decade verloren. Die Jüngeren kennen indes seit 17 Jahre nur steigende Kurse. Länger liefen Bullenmärkte nur zweimal.
💥 Gleichzeitig besteht natürlich für die Gewinner der AI-Revolution eine unvorstellbare Upside – noch mehr als für die Mag 7, die aus der Asche des Dotcoms ab Mitte der Nullerjahre emporstiegen.
😱 AI besitzt also zugleich das Potenzial für eine Jahrhundertchance als auch das Potenzial für den Jahrhundertcrash.
Wie der sich entfalten könnte, skizzierte das Research-Institut Citrini tags darauf in einem Substack-Post, der komplett viral ging und zu Wochenbeginn einen regelrechten Selloff an der Wall Street auslöste.
🚨 Tenor: Was, wenn AI die Erwartungen übererfüllt – und genau das für die Wirtschaft / Börse / Gesellschaft zum großen Problem wird?
🤖 Genau das spielt Citrini Research im Report „The 2028 Global Intelligence Crisis“ durch, der dieser Tage komplett viral geht. Wichtig vorab: Das Research-Institut erhebt nicht den Anspruch eines Forecasts – es ist eher ein Gedankenexperiment, ähnlich meinen „10 Surprises“. Die Kernthese: AI steigert die Produktivität massiv und setzt damit gleichzeitig Jobs, Löhne, Konsum und damit ganze Marktmechaniken unter Druck.
📈 Auf den ersten Blick klingt alles zunächst bullish: Unternehmen sparen Personalkosten, Margen steigen, Gewinne steigen, mehr Geld fließt in AI-Compute. Produktivität explodiert. Die Börse feiert. Das Problem: Die Realwirtschaft könnte irgendwann nicht mehr mithalten.
👔 Citrinis Punkt: Wenn vor allem WhiteCollar-Jobs (Software, Beratung, Finance, Backoffice) schneller verdrängt werden, als neue gut bezahlte Jobs entstehen, dann bricht ein zentraler Nachfragepfeiler weg. Gerade diese Gruppen treiben einen großen Teil des Konsums.
🛒 Daraus entsteht sinngemäß ein „Ghost GDP“: Der Output wächst in den Statistiken, aber das Geld zirkuliert immer weniger durch Haushalte. Produktivität ja – breite Kaufkraft nein.
♻️ Besonders stark ist die Beschreibung des negativen Feedback-Loops:
AI wird besser → Firmen bauen Stellen ab → sparen Kosten → investieren mehr in AI → AI wird noch besser → nächste Entlassungsrunde. Für einzelne Firmen ist rational – für das System Kapitalismus aber brandgefährlich.
🧾 Spannend ist auch der Blick auf Geschäftsmodelle mit „Reibungs-Moat“: Viele Plattformen, Intermediäre und Serviceanbieter leben von Trägheit, Intransparenz, Gewohnheit oder Bequemlichkeit. Wenn AIAgenten Preise vergleichen, Abos kündigen, Gebühren umgehen und Entscheidungen automatisieren, kann diese Reibung schnell auf null fallen.
🏛️ Der vielleicht wichtigste Punkt: Politik und Institutionen sind auf zyklische Krisen vorbereitet, nicht aber auf eine strukturelle Entwertung menschlicher Intelligenzarbeit. Gleichzeitig sinken potenziell Steuereinnahmen aus Arbeit, während Transferbedarf steigt.
🧠 Mein Take: Das ist kein AI-Doomer-Text, sondern ein exzellentes Gedankenexperiment für Investoren. Ich teile die Einschätzung – wie Ihr aus Posts aus den letzten Tagen/Wochen wisst – praktisch 1:1
🤔 Entscheidend ist für mich v. a. das Tempo – und die Fragilität unseres Wirtschaftssystems. Wenn Corona 2020 als zeitlich begrenzte Pandemie (der Impfstoff war immer eine Frage von 1–2 Jahren) die Kraft hatte, die Weltindizes binnen 4 Wochen um 40 Prozent zu rasieren: Warum sollte ein solches Szenario nicht mindestens auch für die größte Anpassung der Arbeitswelt in der Menschheitsgeschichte gelten?
📉 Citrini nennt als mögliches Szenario einen Drawdown von 38 Prozent im S&P 500 im Jahr 2028.
👋 Klingt für mich in einer Weltrezession nach 18 Jahren Bullenmarkt plausibel. Und für Euch?
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