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Eck Newsletter · Jun 18, 2026

Was ich in 23 Jahren auf LinkedIn gelernt habe

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Klaus Eck · Eck Newsletter

Liebe Leser:in,

über Corporate Influencing schreiben, das tun auf LinkedIn viele. Doch am 18. Juni reden wir IRL in München darüber.

Der
Corporate Influencer Club steigt in München aufs Dach. Auf die Dachterrasse von Virtual Identity Virtual Identity, um genau zu sein. Bei voraussichtlich sommerlichen Temperaturen genau das richtige.

Bei unserem Corporate Influencer Meetup gibt es diesmal folgende Agenda:

➡️
Michael Schmidt von VI zeigt, wie man umfangreiche Corporate Influencer Programme in der Praxis managt.
➡️
Alexander Wunschel präsentiert die aktuelle Hashtag-Analyse der Corporate Influencer Programme und weitere neue Insights aus dem Corporate Influencer Monitor.

Den Rest des Abends erwartet Dich der Austausch und das Networking mit anderen Programmverantwortlichen, Social Gamification und viel Praxisnähe.

Danke an Alex,
Isabelle Schütz und Michael für die Orga. Und an Franziska Schmetkamp, Eva Riedl und das ganze VI-Team für Location, Food und Drinks. Ich kann diesmal leider nicht dabei sein, wünsche euch viel Spaß beim Treffen.

📅 Donnerstag, 18. Juni, 18:00 bis 21:30 Uhr Virtual Identity, Lindwurmstraße 125, München

Nach der Anmeldung via Luma erhältst Du den Zugang zum

LinkedIn-Chat mit allen Teilnehmenden.

👉Wie haben Dir bisherige Treffen im Corporate Influencer Club gefallen?


Ich freue mich, wenn Du den Eck-Newsletter weiterempfiehlst oder mir Feedback gibst.

Viele Grüße

Klaus Eck

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Julia Niehaus schrieb auf LinkedIn über nichtärztliches Personal im Krankenhaus und erzielte damit über 200.000 Impressions.

Auf dem LinkedIn-Kanal ihrer Arbeitgeberin, der
Augustinum Gruppe​ (Augustinum gGmbH)​, hätte das keinen annähernd so großen Impact gehabt.

Das ist Corporate Influencer Kommunikation, wie sie funktionieren kann. Solche Reichweiten sind kein Versprechen. Aber sie zeigen, was möglich ist, wenn Mitarbeitende authentisch über ihre Arbeit schreiben.

Nach einem Jahr Corporate Influencer Programm stehen diese Ergebnisse:

✅ 10 von 12 gestarteten Themenbotschafter:innen sind noch aktiv auf LinkedIn. Dazu hat das Community Management von
Carolin Frei und Moritz Latzke wesentlich beigetragen.

✅ Die Reichweite aller Corporate Influencer war im ersten halben Jahr 17-mal größer als die des offiziellen Unternehmenskanals. Eine Stelle wurde direkt über ein LinkedIn-Posting besetzt.

Mitte Juni haben wir uns erneut am Ammersee für ein zweitägigen Workshop getroffen. Neun neue Themenbotschafter:innen kommen dazu:Anna Blaß, Cathrin Maier, Christiane Zhu-Lambrecht, Dr. Dagmar Lekebusch, Malte Scholz, Nina Bauer, Olesja Schesler, Tanja Schweizer, Tobias Lutze und Victoria Bosse.

Ihre Themen reichen von IT und Pflege über Inklusionsarbeit und Kulturarbeit bis hin zu Freiwilligenarbeit und Personalentwicklung. Eine bunte Mischung. Ich bin gespannt, welche Geschichten daraus entstehen.

👉 Welche Erfahrungen hast du mit Corporate Influencern gemacht? Erzielen Mitarbeitende bei dir ebenfalls mehr Reichweite als der Unternehmenskanal?

Wer seinen Namen unter einen Text setzt, der nach niemandem klingt, hat ein Problem.

Diese Woche wurde das gleich dreimal öffentlich: Die FAZ löschte einen KI-Gastbeitrag von Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt. Digitalminister Karsten Wildberger hat Reden und Texte mit KI erstellt, darunter einen, in dem er selbst beschreibt, wie gut sich eine "in sich stimmige Erzählung" anfühlt. Stephan-Andreas Casdorff, Ex-Chefredakteur des Tagesspiegels, schreibt offenbar seine Kolumnen mit KI. Der Tagesspiegel hat die Zusammenarbeit vorerst gestoppt.

✅ Ich brauche kein Erkennungstool für diese Texte. Dreiklänge, 3-Wort-Sätze, Gedankenstriche im Dutzend, Raketen-Emojis, Verneinungen, die etwas behaupten, indem sie etwas anderes verneinen. Das ist ein wiederkehrendes Muster.

👉 Zum LinkedIn-Beitrag

In meinem LinkedIn Newsfeed sehe ich immer denselben Einheitsbrei. Deshalb schaue ich immer weniger rein und nutze lieber meine LinkedIn-Listen.

So entgehe ich dem AI Slop, sehe keine Werbung und finde sofort guten Content.

Ich baue seit mehr als 12 Jahren Corporate Influencer Programme auf und stelle die Suchfunktion oft vor. Nur wenige Corporate Influencer nutzen diese Filterfunktion, obwohl sie die Wahrnehmung des Feeds komplett verändert.

Dabei dauert die Einrichtung keine fünf Minuten.

Im Ergebnis siehst du einen Feed ohne Werbung, ohne Beiträge von Leuten, die du nicht kennst, und ohne Algorithmus-Willkür. Chronologisch. Nur von Kontakten, die du selbst ausgewählt hast.

So geht es:

↓ LinkedIn im Desktop-Browser öffnen. Mobil funktioniert das leider nicht.

↓ In die Suchleiste klicken und Enter drücken, ohne etwas einzutippen.

↓ Oben "Beiträge" auswählen, dadurch wird der Filter grün.

↓ Sortierung rechts daneben auf "Aktuellste" stellen.

↓ Bei "Vom Mitglied" gezielt Personen eintragen: eigene Corporate Influencer, Journalist:innen, Kunden, Branchenvordenker:innen.

↓ Mehr als 24 Personen lassen sich gleichzeitig filtern.

↓ Auf "Ergebnisse anzeigen" klicken.

↓ Die angezeigte URL als Lesezeichen im Browser speichern. So rufst du jederzeit den gefilterten Feed für dein CI-Programm oder deine Recherche ab.

↓ Beim nächsten LinkedIn-Besuch einfach diesen Link öffnen. Die Filter bleiben gespeichert.

Ich habe daraus Listen für alle meine Kunden aufgebaut und sehe auf einen Blick, was Corporate Influencer zuletzt gepostet haben. Einige Beispiele für Dich:

Top-Empfehlungen oder HR-Influencer


Besonders nützlich ist es im Vertrieb: Einfach den Filter auf Kundenkontakte setzen, URL speichern, einmal täglich öffnen und kommentieren.

So brauchst du keinen Sales Navigator, keinen Premium-Account und kein Extra-Budget.

Nur ein Bookmark im Browser. Das reicht.

Selbst als Mitglied Nr. 3 auf LinkedIn in Deutschland habe ich auf LinkedIn vieles falsch gemacht: 10 Fehler, aus denen ich in 23 Jahren viel gelernt habe.

Am 6. Juni 2003 machte ich meine ersten Schritte auf LinkedIn. Dabei habe ich vieles ausprobiert und irgendwann wieder verworfen.

Was ich auf dieser Plattform gelernt habe, erläutere ich Dir in meinen 10 Learnings aus 23 Jahren:

1️⃣ Anfangs waren meine Beiträge immer viel zu lang und zu kompliziert, weil ich das Schreiben so als Blogger, Buchautor und Fachjournalist gelernt habe. Tatsächlich bin ich sogar mit Artikeln auf LinkedIn gestartet und habe auf LinkedIn gebloggt.

2️⃣ Reichweite ist verführerisch, bringt mir aber keine Kunden. Dennoch hat mich das oft genug geblendet. Impressions beruhigen, aber sagen nur wenig über Deinen Erfolg aus. Viel besser funktionieren Beiträge, die die Sprache Deiner Kunden sprechen.

3️⃣ Bis ich meinen eigenen Stil gefunden habe, hat es gedauert. Inzwischen schreibe ich, wie ich denke.

4️⃣ Die ersten Sätze, der Hook, war mir viel zu lange egal. Deshalb habe ich jahrelang an meinen Kontakten vorbei geschrieben. Letztlich entscheidet der Texteinstieg darüber, ob wir gelesen werden.

5️⃣ 441 Postings habe ich 2021 auf LinkedIn veröffentlicht. Meine Challenge zeigte mir, dass ich jeden Tag einen Beitrag schreiben kann. Außerdem machte es mir klar, dass das tägliche Posten keine Strategie ersetzt.

6️⃣ Die Bedeutung der Kommentare habe ich viel zu lange ignoriert. Dabei finden die besten Gespräche auf LinkedIn nicht im Post statt, sondern darunter.

7️⃣ An Hashtags habe ich viel zu lange festgehalten und sie verteidigt, obwohl sie schon lange nicht mehr funktionieren.

8️⃣ Ich habe keine Angst vor klaren Aussagen, habe aber früher viel zu selten eine klare Haltung gezeigt. Ausgewogene Posts fühlen sich einfach sicherer an. Sie bleiben aber nur selten im Gedächtnis Deiner Kontakte.

9️⃣ Erst der Call-to-Action am Schluss eines Textes motiviert zum Kommentieren. Darauf habe ich in der ersten Zeit nicht gesetzt und damit Gelegenheiten verpasst. Wer nicht fragt, bekommt keine Antworten. Darüber solltest Du nicht wundern.

🔟 Ich habe gedacht, gute Texte stehen für sich alleine und sorgen für den Erfolg. Doch von alleine funktioniert LinkedIn nicht. Wer sich nicht um seine Community kümmert, darf sich nicht wundern, wenn es in den Kommentarfeldern ruhig bleibt.

Was ich aus meinen 23 Jahren auf LinkedIn mitgenommen habe?

Meine Fehler auf LinkedIn haben keine Beziehungen zerstört, keine Krisen ausgelöst und mich keinen Kunden gekostet.

Das praktizierte Schreiben ist für mich enorm wichtig. Fehler gehören einfach dazu.

Wer täglich vor 200 Studierenden steht und schwierige Themen verständlich macht, sollte auf LinkedIn eigentlich keine Mühe haben. Trotzdem sind Lehrende dort fast unsichtbar.

Mit dem Corporate Influencer Programm

#HMinds wollen wir das in der Hochschule München ändern. Alexander Wunschel und ich helfen 7 Professor:innen dabei, ihre Expertise noch besser als bisher auf LinkedIn zu vermitteln.

Bei unserem ersten Training in dieser Woche haben wir uns zum Start auf das LinkedIn-Profil der Lehrenden konzentriert. Eine gute und konsistente Aufstellung des Profils ist zentral für den Erfolg auf LinkedIn.

👉 Zum LinkedIn-Beitrag

Das größte Corporate Influencer Event Deutschlands findet im September zum vierten Mal statt. Rund 2.500 Gäste besuchten uns jeweils in 24/25 in 3 Tagen auf der #ZukunftPersonal.

Sei mit Eurem Corporate-Influencer-Programm in Köln dabei. Wir suchen für den 15. bis 17. September Stimmen aus der Praxis. Damit füllen wir 3 Tage Programm auf der ZP, für das wir in diesem Jahr wieder insgesamt 20 Sessions planen.

Melde Dich bei

Sophie Rickmann oder mir als Referent:in für den Corporate Influencer Club auf der ZP Europe.

Wir suchen inspirierende Vorträge für den Corporate Influencer, die einen tiefen Einblick in die Welt der Corporate Influencer bieten.

Schicke mir Deine Vortragsidee bis zum 2. Juni 26 an

ke@klauseck.de zu.

✅ Insights aus den Vorträgen des vergangenen Jahres gibt es in unserer

LinkedIn Community, in der fast 14.000 Menschen dabei sind.

✅ 18. Juni: Corporate Influencer Club Meetup München

Alexander Wunschel
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✅ 18. Juni: Corporate Influencer Club Meetup meets Telekom Flagshipstore Hamburg

Sophie Rickmann
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✅ 15. Juli: Corporate Influencer Club Meetup - Bonn

Winfried Ebner
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✅ ab 15. September: der Corporate Influencer Club auf der

#ZPEurope in Köln
ZP Europe

👉 Nominiere gerne spannende Cases in den Kommentaren. Worüber willst Du auf der ZP Europe mehr hören? Wen sollen wir als Referent:in anfragen? Wir nutzen alle Inspirationen für die Ansprache möglicher Referent:innen in diesem Jahr.

Es gibt die guten Postings auf LinkedIn. Doch sie sind nicht immer leicht zu finden. Deshalb sammle ich jeden Monat 5 Content-Perlen, die mir positiv aufgefallen sind.

1️⃣
Rouven Kasten blickt in einem LinkedIn-Artikel auf die re:publica zurück. Für ihn ist die #rp26 "Hoffnungsmaschine, Überforderung, Wiedersehen, Reizüberflutung, ein Digitales Klassentreffen. Und ein ziemlich ehrlicher Spiegel dafür, wo wir als digitale Gesellschaft gerade stehen."

👉
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2️⃣ Compact-Vorständin
Dr. Astrid Deilmann warnt: Europas größter Fehler wäre es, Trumps Deregulierungs-Agenda bei KI zu kopieren. Europa wird im KI-Wettbewerb sogar wegen der Regulierung erfolgreich sein. Denn KI ist keine neutrale Technologie. Sie ist eine Machtfrage.

👉
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3️⃣ Basierend auf dem neuen LinkedIn Algorithm Report 2026 von
Richard van der Blom hat Felix Beilharz sein LinkedIn Cheat Sheet aktualisiert. Auf Basis von 1,3 Millionen Posts zeigt der Report: Reichweiten stabilisieren sich wieder, Company Pages verlieren weiter und der Sonntag ist überraschend der beste Posting-Tag. Letztlich bleibt Engagement King.

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4️⃣
Martin Keller, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, erlebte in den USA hautnah, wie schnell sich ein gesellschaftliches Klima verändern kann. Ein Mitarbeiter aus Indien wurde von ICE-Beamten aufgegriffen, weil er keine Papiere bei sich hatte. Für Keller ist Diversity kein Nice-to-have, sondern Voraussetzung für gute Wissenschaft.

👉
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5️⃣ Die Strategieberaterin
Carline Mohr ist nun auch LinkedIn Top Voice. (Dazu gratuliere ich Dir.) Sie bringt es im Newsletter-Interview mit Alina Bull von LinkedIn News DACH auf den Punkt: "Relevant werden Inhalte dann, wenn sie ein Thema berühren, das für eine bestimmte Zielgruppe wirklich bedeutsam ist. Wenn Menschen sich darin wiederfinden, etwas lernen, widersprechen oder weiterdenken wollen. Die eigentliche Währung ist deshalb nicht Reichweite, sondern Relevanz. Reichweite bekommt man manchmal zufällig. Relevanz eher nicht."

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Read the original on klauseck.substack.com

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