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Eck Newsletter · Jul 20, 2026

Sicherheitsnetz statt Notruf: Wie LinkedIn wirklich vor Jobverlust schützt

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Klaus Eck · Eck Newsletter

Liebe Leser:in,

vor einigen Tagen hat mir jemand erzählt: Sein Unternehmen schließt in einem halben Jahr.

Viele seiner Kolleg:innen sind Anfang 50, manche kurz vor der Rente. Auf LinkedIn waren sie bislang kaum aktiv.

Seine Frage traf einen wunden Punkt: “Hilft ihnen LinkedIn jetzt wirklich?”

Meine Antwort: Ja, aber nicht, wenn sie erst posten, sobald der Job schon weg ist.

Genau das zieht sich durch diese Ausgabe. Sichtbarkeit entsteht durch ein gepflegtes Netzwerk und durch Rückendeckung von oben, nicht durch einen einzelnen Hilferuf im Newsfeed. Das gilt für Jobsuchende ebenso wie für Corporate Influencer in Unternehmen.

Wie Du Dir dieses Netzwerk aufbaust, bevor Du es brauchst, zeige ich Dir weiter unten: 5 neue Kontakte pro Woche und 5 Kommentare am Tag reichen, um in wenigen Monaten ein Netz zu spannen, das im Ernstfall trägt.

Ich freue mich, wenn Du den Eck-Newsletter weiterempfiehlst oder mir Feedback gibst.

Viele Grüße

Klaus Eck

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Ein reines Posting wie “Ich bin arbeitslos und suche einen neuen Job” reicht auf LinkedIn nicht aus, um ein Jobangebot zu bekommen. Es erzeugt Aufmerksamkeit und Mitgefühl in den Kommentaren, aber selten den entscheidenden Kontakt.

Arbeitgeber stellen Dich nicht ein, weil Du sichtbar arbeitslos bist. Sie sprechen Dich an, wenn sie verstehen, wofür Du stehst und welches Problem Du löst. LinkedIn ist keine Jobbörse mit Profilbild, sondern ein Vertrauensnetzwerk: Arbeitgeber wenden sich an Menschen, deren Expertise sie schon kennen, besonders in einem Arbeitgebermarkt mit vielen Bewerber:innen.

Konkret heißt das für (Noch-Nicht-)Jobsuchende:

  1. Bau Dir ein sauberes LinkedIn-Profil auf. Der Infobereich wiederholt nicht Deinen Lebenslauf, sondern zeigt in 5 bis 10 Sätzen Deine Expertise und wofür Du stehst.

  2. Formuliere Deine Expertise im Profil-Slogan auf den Punkt. Zeige die Spitze des Eisbergs, nicht alles, was Du kannst. Konzentriere Dich auf 3 Schwerpunkte.

  3. Setze einen Themenplan für die nächsten 3 Monate auf. Ein Beitrag pro Woche reicht für den Anfang, damit Dich Interessierte als fachlich und menschlich kompetent wahrnehmen.

  4. Füge jede Woche 5 neue Kontakte hinzu. Achte auf Unternehmen und Branchen, in denen Du gerne arbeiten würdest.

  5. Kommentiere täglich 5 Beiträge von Personen, die für Dich relevant sind. So baust Du Beziehungen aus, bevor Du sie brauchst.

  6. Lass Dir Empfehlungen zu Deinen Kompetenzfeldern geben.

Diese Tipps nutzen Dir am meisten, solange Du noch einen Job hast. Wenn Du eines Tages Deinen Job verlierst, startest Du nicht bei null, sondern kannst auf ein gepflegtes Netzwerk zählen. In zwei Wochen baust Du kein Vertrauen auf, aber wenn Du weißt, dass sich Dein Arbeitsplatz in einigen Monaten ändert, kannst Du sofort investieren.

Wie Du Dein Netzwerk über die reine Profilpflege hinaus aktiv nutzt, habe ich hier eingeordnet: Erfolgreiches Networking auf LinkedIn.

Hat Dir Dein LinkedIn-Netzwerk schon einmal bei der Jobsuche geholfen?

Die Engagement-Rate von Unternehmensaccounts liegt im Keller. Das sehe ich in fast jedem der über 250 Corporate Influencer Programme, die ich in den vergangenen 13 Jahren begleitet habe.

Im Tourismus setzen deshalb immer mehr Organisationen auf die eigene Stimme ihrer Mitarbeitenden.

Am 23. Juli bin ich als Speaker beim B2B-Tourismusfestival 2026 der Bayern Tourismus Marketing GmbH dabei. Dort spreche ich darüber, warum und wie Corporate Influencer im Tourismus erfolgreich sind.

Im Tourismus geht es immer auch um Emotionen und Menschen. Deshalb ermutigen viele Unternehmen ihre Mitarbeitenden, mit eigener Stimme über ihre Arbeit und ihre Themen zu publizieren. Das ist jedoch kein Selbstläufer.

Im Deep Dive Corporate Influencing zeige ich, was Corporate Influencing wirklich bedeutet und warum sich das Prinzip für kleine wie mittelgroße Unternehmen lohnt, nicht nur für Konzerne mit eigener Social-Media-Abteilung.

LinkedIn ist dabei oft die zentrale Plattform: Nirgendwo sonst erreichen Mitarbeitende ihre Branche, potenzielle Gäste und künftige Talente so direkt, mit ihrer eigenen Stimme statt über den Unternehmenskanal. Gerade im Tourismus schaffen sie mit ihren Geschichten und Einblicken eine Nähe, die klassische Kommunikation selten erreicht.

Was du aus meinem Vortrag vor Ort mitnehmen kannst:

✔️ Warum du Mitarbeitende nicht einfach fürs Unternehmen posten lassen kannst
✔️ Wie du die richtigen Corporate Influencer auswählst und motivierst
✔️ Woran ein Corporate Influencer Programm in der Praxis meistens scheitert
✔️ Woran du den Erfolg wirklich misst, nicht nur an Reichweite

Im Anschluss an meinem Vortrag geht es in der Podiumsdiskussion direkt weiter. Mit dabei sind Alina Freiberg von der gastgebenden BTM, Alexandra Hagenguth, Kommunikatorin bei Ruhr Tourismus, Verena Weisel, Personalerin und KM-Botschafterin beim Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus.

Wir diskutieren darüber, wie Organisationen über ihre Corporate Influencer glaubwürdig und sichtbar werden.

Tourismus ist ein People's Business, deshalb gehört Corporate Influencing als Brücke zwischen digitaler Sichtbarkeit und echter Begegnung dazu.

LinkedIn-Cringe ist für den Tech-Journalisten Nils Matthiesen kein Zufall, sondern eine Folge des Algorithmus, der uns auf der Plattform zum schlechten Schreiben verführt. Seine These bei Golem: Kurze Absätze, Cliffhanger-Hooks und der Verzicht auf Links sind kein Stil, sondern reine Unterwerfung unter den Dwell-Time-Algorithmus. Wer heute noch normal schreibt, werde unsichtbar.

Ich lese ungern Beiträge, die aus aneinandergereihten Drei-Wort-Sätzen bestehen und eine große Leere ausstrahlen. Fachliche Substanz und Persönlichkeit schließen sich dabei nicht aus, wie ich in diesem Beitrag zeige: Wie Du auf LinkedIn Relevanz und Reichweite mit Emotionen erzielst.

👉 Zum LinkedIn-Beitrag

Die meisten LinkedIn-Nutzer:innen scrollen stundenlang, schreiben aber nie. Dabei trainierst Du das Schreiben am schnellsten im Kommentarfeld: Ein Kommentar kostet Dich 2 Minuten, nicht 2 Stunden, und genau das ist die Fähigkeit, die beim eigenen Posten oft fehlt.

Es geht dabei nicht um lange Texte in Beiträgen, Artikeln oder Newslettern, wovor viele zurückschrecken. Nutze stattdessen die Kommentarfelder in 8 Schritten für den Ausbau Deiner Kreativität:

  1. Scrolle über Content hinweg, der Dich nicht interessiert, und widme Dich Texten, die Dich wirklich interessieren. Lege 5 Beiträge als Bookmark unter “Speichern” ab, zu finden unter den 3 Punkten oben rechts am Text.

  2. Lies die gespeicherten Texte erst, wenn Du wirklich Zeit dafür hast.

  3. Überlege Dir, zu welchem Aspekt Du eine Ergänzung hinzufügen oder eine Frage stellen kannst.

  4. Denke beim Kommentieren weniger nach und hinterfrage nicht jede Formulierung. Setz Dir ein Zeitlimit von maximal 2 Minuten pro Kommentar.

  5. Vergleiche Kommentare mit einem Gespräch, in dem Du in Sekundenbruchteilen reagierst. Das ist für jeden problemlos möglich, das zeige ich in Workshops immer wieder.

  6. Öffne in der LinkedIn App ein Kommentarfeld und sprich über das Mikrofonsymbol hinein. Der gesprochene Satz wird direkt zu Text, das klappt inzwischen meist fehlerfrei.

  7. Mach das eine Woche lang jeden Tag mit 5 Kommentaren, per Speech-to-Text oder getippt. Jeder Kommentar sollte mindestens 3 Sätze umfassen.

  8. So schreibst Du an 5 Wochentagen 25 Kommentare, die Grundlage für einen oder mehrere eigene LinkedIn-Beiträge.

Schreiben ist reine Übung. Was ich selbst in über 20 Jahren auf LinkedIn gelernt habe, habe ich in Eck Newsletter Nr. 171 zusammengefasst.

93 Prozent der deutschen Unternehmen halten Demokratie für wichtig für den Standort Deutschland, zeigt die Studie “Unternehmen in der Demokratie: besorgt, willens, gefordert” von Bertelsmann Stiftung, Institut der deutschen Wirtschaft und Universität St. Gallen (veröffentlicht am 6. Juli 2026, Befragung von mehr als 900 Unternehmen zwischen Februar und April 2026).

Aber was passiert, wenn sich die Machtverhältnisse in Deutschland ändern? Im Westen halten 73 Prozent Demokratie für “sehr wichtig”, im Osten sind es 56 Prozent.

In den Studien-Interviews wird etwas sichtbar, das nachdenklich macht: Manche Unternehmen denken bereits über eine “strategische Zurückhaltung” nach, für den Fall, dass sich der politische Wind dreht und die AfD die Regierung in einem Bundesland oder in der Bundesrepublik stellt.

👉 Zum LinkedIn-Beitrag

Corporate Influencer Programme verlieren an Fahrt, wenn die Führung nicht sichtbar mitzieht. Das hat sich beim Kick-off des Botschafterprogramms “apoInsider” der apoBank gezeigt, als CEO Matthias Schellenberg persönlich vorbeikam.

In seiner kurzen Rede vermittelte er seinen Mitarbeitenden in wenigen Minuten: Das ist mir wichtig. Das kann ich als Berater noch so oft behaupten, auch die internen Verantwortlichen können noch so oft darauf hinweisen. Das reicht nicht aus. Erst die Worte eines Vorstands verleihen dem Programm intern genügend Gewicht und zahlen gleichzeitig auf die Motivation der Corporate Influencer ein.

Ohne Rückendeckung von ganz oben sind Botschafter:innen beim Start euphorisch dabei, werden dann im Berufsalltag aber schnell wieder abgelenkt. LinkedIn-Aktivitäten kosten Zeit, die sich leicht einsparen lässt. Selbst nach einem motivierenden Auftakt-Workshop beginnen Corporate Influencer nach einigen Monaten zu zweifeln, ob es überhaupt jemanden interessiert. Zieht die Führung eindeutig und sichtbar mit, verändert sich die Stimmung im Programm sofort.

Das war in Düsseldorf bei den ApoInsidern im Raum zu spüren. Ich durfte das Programm gemeinsam mit dem Kernteam der apoBank, Matthias Jaworski, Anastasia Erokhina, Joerg Lambrecht und Sabine Jüngling, von der Idee bis zum Kick-off begleiten.

Auch bei anderen Programmen gilt: Wer Corporate Influencer:in werden will, braucht oft zuerst das “Go” der eigenen Führungskraft, wie das Beispiel der DATEV-Botschafter:innen zeigt.

Wie wichtig ist Dir als Corporate Influencer oder CI-Verantwortliche:r die interne Wirkung?

Eine KI schreibt bessere LinkedIn-Texte, wenn sie den Autor oder die Autorin schon kennt, bevor der erste Satz entsteht. In 10 Minuten entsteht damit kein perfekter Post, selbst wenn Agenturen das im Handelsblatt versprechen.

Ein lesenswerter Beitrag braucht eine gute Idee, eine Portion Inspiration und persönliche Erfahrungen. Das entsteht auch ohne KI, kostet dann aber Übung, Feedback und meist rund 30 Minuten. Statt auf teure Software zu setzen, gehe ich bei der Content Creation so vor:

  1. Free Writing: Ich schreibe KI-frei assoziativ drauf los und redigiere den Text eine Stunde später.

  2. Oder ich entwickle einen Prompt, erhalte ein Ergebnis und verfeinere es iterativ mit weiteren Prompts. Das ist manchmal aufwändig und führt nicht immer zu guten Ergebnissen.

  3. Einfacher wird es, wenn ich meine KI personalisiere und ihr einmalig meinen Stil, meine Tonalität und meine Expertise vermittle.

  4. Bei Claude mache ich diese Personalisierung über Skills und baue mir mehrere Content-Agenten auf, zum Beispiel ein Content-Scoring, mit dem ich meine Texte vor dem Publizieren prüfe.

  5. Ich habe aufgehört, meiner KI bei jedem Post neu zu erklären, was ich erwarte. Meine besten Posts liegen bei Claude in einem Arbeitsraum, das geht auch bei ChatGPT, Perplexity, Gemini und Copilot.

  6. Dort liegen mein Styleguide, ein Scoring-Schema für die Textqualität und klare Anweisungen zu Tonalität, Zielgruppe und Formaten. Claude kennt meine Rolle, meinen Kontext und meine bevorzugten Content-Typen, bevor ich anfange.

Diesmal habe ich für diesen Text 52 Minuten gebraucht, nicht 10. Mir ist wichtig, dass ich als Absender erkennbar bleibe und meine Posts nicht nur nach mir klingen, sondern meine sind.

Warum konsistente, personalisierte Inhalte auch für KI-Sichtbarkeit zählen, erkläre ich hier: GEO: Warum mein LinkedIn-Newsletter auf KI-Sichtbarkeit einzahlt.

Wie sieht Dein Schreibprozess aus? KI-freies Schreiben, Prompt-Frickelei oder ein eigener Arbeitsraum?

„Nice to have" ist das Todesurteil für jedes Corporate Influencer Programm. Und viele Programme laufen genau in diese Falle. Oft versteht niemand im Unternehmen, was Corporate Influencer tatsächlich leisten.

Reichweite, Likes und Kommentare werden gemessen. Das ist ein Anfang, aber kein Wirkungsnachweis. Ob Corporate Influencer Vertrauen aufbauen, Recruiting-Gespräche auslösen oder die Reputation des Unternehmens stärken, bleibt in den meisten Programmen ein Bauchgefühl.

Das ist in Zeiten von KI und Budgetdruck kein akademisches Problem mehr. Wer nicht in der Sprache des Managements argumentieren kann, verliert schnell Budget.

👉 Zum LinkedIn-Beitrag

LinkedIn Collaborative Posts sind ein neues Feature, mit dem mehrere Personen oder Unternehmensseiten künftig gemeinsam einen Beitrag veröffentlichen. Alle Beteiligten erscheinen dabei oben im Post als Co-Autor:innen, der Beitrag wird gleichzeitig auf allen beteiligten Profilen ausgespielt.

LinkedIn hat das Feature zum Start der Cannes Lions 2026 angekündigt, der Rollout soll in den nächsten Monaten schrittweise folgen. In jedem Corporate Influencer Workshop kommt die Frage: Wer darf das jetzt posten, Du oder das Unternehmen? Genau hier setzt das Feature an.

Was das für Corporate Influencer Programme konkret bedeutet:

  1. Einmal posten, doppelte Reichweite: Mitarbeitende und Unternehmensseite sprechen beide Netzwerke gleichzeitig an.

  2. Buddy-Systeme funktionieren damit auch auf LinkedIn, wenn zwei Corporate Influencer als Co-Autoren agieren.

  3. Vorstände und Corporate Influencer stärken die Unternehmensseite direkt, nicht erst durch nochmaliges Teilen.

  4. Kampagnen lassen sich mit mehreren Absender:innen gleichzeitig bespielen.

  5. Neue Corporate Influencer starten mit vollem Rückenwind, weil erfahrene Kolleg:innen sie durch gemeinsame Posts sichtbar machen.

  6. Unternehmen können Inhalte von Corporate Influencern sichtbar und gleichwertig aufgreifen.

  7. Die organische Reichweite steigt, weil beide Netzwerke gleichzeitig aktiviert werden.

Ich beobachte den Rollout genau und berichte, sobald ich die Funktion selbst testen kann. Welche Möglichkeiten siehst Du für Dein Programm?

Content-Perlen, die mir im vergangenen Monat besonders gut auf LinkedIn gefallen haben.

1️⃣ Kathrin Lückenga räumt mit der Panik um die Kennzeichnungspflicht ab August auf: Für KI-Texte greift sie nur, wenn ein Thema von öffentlichem Interesse ist und gleichzeitig keine menschliche redaktionelle Kontrolle stattfindet. Wie viel Prozent die KI beigetragen hat, spielt für Artikel 50 des EU AI Act keine Rolle. Wer einen Text mit KI entwirft, ihn inhaltlich prüft und unter eigenem Namen veröffentlicht, trägt die redaktionelle Verantwortung und muss meistens nicht kennzeichnen.

👉 Lesestoff

2️⃣ Tim Jaschke stellt die Studie “StoryScope: Investigating idiosyncrasies in AI fiction” vor, die 60.000 Texte von Menschen und KI-Modellen verglichen hat. Menschliche Texte streuen weit ins Ungewöhnliche, KI-Texte klumpen in der Mitte und liefern verlässlich die erwartbarste Formulierung. Sein toller Appell: Nutzt die überraschenden Wörter der deutschen Sprache, statt wie eine Maschine zu schreiben.

👉 Lesestoff

3️⃣ Victoria Zanker baut als erste Corporate Influencerin der Generali Deutschland ein Corporate-Influencer-Netzwerk auf und nimmt ihre Community auf diesem Weg mit. Sie beschreibt einen Widerspruch: Noch nie war Content so schnell erstellt, und trotzdem wird Aufmerksamkeit immer schwerer zu bekommen.

👉 Lesestoff

4️⃣ Felix Beilharz stellt eine Metricool-Auswertung vor, die LinkedIn Company Pages nach Größenklassen vergleicht. Wer unter 2.000 Follower hat, liegt mit 160 Impressions, 19 Klicks und 4 Likes pro Beitrag genau im Durchschnitt.

👉 Lesestoff

5️⃣ Markus Beckedahl ordnet den Bericht der EU-Expertengruppe ein: Empfohlen wird dort eine Zugangsbeschränkung für soziale Medien unter 13 Jahren. Die offene Flanke bleibt beim Social Media Verbot für ihn die Altersverifikation: Wer das Alter aller prüft, prüft immer die Identität aller.

👉 Lesestoff

1️⃣ Christian Jakubetz stellt den Reuters Digital News Report 2026 vor: Die junge Generation informiert sich auf Social Media, obwohl sie den Inhalten dort misstraut. Fast die Hälfte der Deutschen kann echte Fakten kaum noch von Deepfakes unterscheiden. Das Vertrauen liegt bei klassischen Marken, die Aufmerksamkeit wandert trotzdem ab.

👉 Lesestoff

2️⃣ Mirko Lange analysiert KI-Detektoren und zeigt: Sie messen nur die sprachliche Oberfläche, aber überprüfen nicht die Herkunft des Denkens. Eine hohe Prozentzahl bedeutet nur, dass ein Text statistisch nach Maschine aussieht, nicht dass er gedankenlos ist.

👉 Lesestoff

3️⃣ Katharina Wolff, Gründerin von STRIVE, beschreibt in ihrem neuen Newsletter, wie KI ihren Arbeitsalltag verändert hat: Ein LinkedIn-Post braucht statt 30 Minuten heute nur noch 10, eine Präsentation entsteht statt in zwei Tagen in 3 Stunden. Ihr Team hat eigene KI-Agenten aufgebaut, benannt nach Vorbildern wie Marcel Reich-Ranicki fürs Lektorat oder Céline Flores Willers für LinkedIn-Posts. Ihre Erkenntnis: Wer mit KI spricht statt nur zu prompten, spart am meisten Zeit.

👉 Lesestoff

4️⃣ Die Telekombotschafter feiern ihren 11. Geburtstag als Corporate Influencer Community. Manuel Glüheisen zeigt in einem Video, wie sich das Programm über ein Jahrzehnt entwickelt hat und was diese Gemeinschaft von Botschafter:innen ausmacht.

👉 Lesestoff

5️⃣ Isabelle Schütz hat die Allianz Ambassadors aufgebaut. Nach viereinhalb Jahren läuft das Programm noch mit 150 bis 200 aktiven Mitgliedern. Ihr Befund im Corporate Influencer Podcast mit Sophie Rickmann: Die häufigste Ursache für stagnierende Programme ist nicht mangelndes Interesse der Teilnehmenden, sondern ein gutes Community Management, das sich Zeit für die Corporate Influencer nimmt. Alexander Wunschel stellt die Folge vor.

👉 Lesestoff

Ich bin Klaus Eck, Kommunikationsberater und Gründer des Corporate Influencer Club mit rund 14.000 Mitgliedern. Seit über 30 Jahren begleite ich Unternehmen in der digitalen Kommunikation, habe mehr als 250 Corporate Influencer Programme aufgebaut und über 2.500 Workshops gegeben. Mehr über meine Arbeit findest Du auf klauseck.de. Wenn Dir der Eck Newsletter gefällt, empfiehl ihn gerne weiter.

Read the original on klauseck.substack.com

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