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Kennt ihr das Informationsfreiheitsgesetz, kurz IFG? Oder nutzt ihr es sogar? Seit 20 Jahren wird es genutzt, um Transparenz in unserer Demokratie zu schaffen und um Missstände in der Politik aufzudecken. Nun ist das IFG in Gefahr. Der Koalitionsausschuss von Union und SPD hat Anfang Juli einen Plan zum IFG gemacht, laut dem unter anderem vorgeschlagen wird, dass die Auskunftsrechte zukünftig nur noch natürlichen Personen mit „berechtigtem Interesse“ zustehen sollen. Bevölkerung und Presse konnten das IFG bislang ohne Begründung nutzen. Was dieses berechtigte Interesse ist und ob es auch für die Presse gilt, ist unklar. Eine Einordnung der Pläne findet sich hier in dieser Analyse.
Unsere Freund*innen von Netzwerk Recherche haben sich mit 110 anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen wie FragDenStaat und Transparency International Deutschland, Medienunternehmen wie der taz und Paper Trail Media sowie Journalismus-Verbänden wie DJV, dju in ver.di, Reporter ohne Grenzen und Neue deutsche Medienmacher*innen zu einem Bündnis zusammengeschlossen und den offenen Brief „Hände weg vom IFG!“ gestartet. Sie nennen die Pläne einen fatalen Einschnitt in die Pressefreiheit und einen Angriff auf eines der wichtigsten Transparenzinstrumente in Deutschland. Das Bündnis unterstützt die Petition von FragdenStaat, der sich schon rund 470.000 Menschen angeschlossen haben. Macht gerne mit, um auch in Zukunft noch zu ermöglichen, bei der Politik genau hinzuschauen.
Auch wenn Gerda das IFG selbst noch nicht aktiv genutzt hat, haben auch wir uns zu Herzen genommen, genau hinzuschauen. Während die mediale Aufmerksamkeit am 4. Juli auf den Protesten und Blockaden in Erfurt lag, haben wir ein kleines Team nach Greiz entsandt. Dort trafen sich rund 500 Personen, die sich der vom Verfassungsschutz überwachten 1871er Bewegung angeschlossen haben und sich auf das Deutsche Kaiserreich mit seinen 25+1 Bundesstaaten berufen. Einen Eindruck von der Ideologie und der Veranstaltung bekommt ihr in unserem Text. Dort erfahrt ihr auch, wie die Teilnahme aus Gera war.
Ansonsten bietet diese Newsletter-Ausgabe auch wieder einige andere spannende Themen. Viel Spaß beim Lesen!
Euer Jacob von Gerda
Mit Pickelhaube und Uniform für Weltfrieden
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Jul 8
Am 4. Juli trafen sich rund 500 Reichsbürger zum „großen Treffen der 25+1 Bundesstaaten“ in Greiz. Ein Blick auf die Ideologie, die Widersprüche und die Beteiligung aus Gera:
TOP1 Aktuelle Stunde: Hitze in der Stadt
Luis Schäfer (Grüne) als Antragssteller vorne: „Gera muss Stadt sein, in der sich alle wohl fühlen“. Mit Verweis auf das vorangegangene Wochenende meint er: „Offensichtlich hat Hitzeschutz noch immer nicht die Priorität, die er braucht“. Grün kühlt ab, Asphalt heizt auf, und es sei am Ende eine soziale Frage. „Es geht um die Gesundheit unserer Menschen in dieser Stadt und dafür sollten wir keine Zeit verlieren.“
Andreas Kinder (CDU): „Wir sind in Gera eine sehr wasserreiche Stadt“, erklärt er und erinnert an den Mühlgraben und den Leumnitzbach, die man wieder öffnen könnte. Er verweist auf die Ideen, die der Jugendrat bereits gesammelt hat, und stellt klar, dass die CDU für praktische Lösungen ist und diese gerne angehen will.
Cornelia Müller (Linke): Hitze/Klimawandel verschärfen soziale Ungleichheit. „Es gibt Leute, die nicht ins Freibad können“. Sie schlägt vor, Museen, Tierpark und Freibad kostenlos aufzumachen.
Eike Voigtsberger (AfD): „Ich bin im Raum einer der Ältesten, ich habe oft solche Hitzeperioden erlebt. Dieses Wochenende war extrem, aber ich war auf der Wiese bei der Heuernte.“ Erinnert an Sprengwagen, die früher durch die Straßen gefahren sind und kühles Wasser versprüht haben.
Bertram Koch (Baudezernent): Hitzeaktionsplan kommt erst nach der Fertigstellung der kommunalen Wärmeplanung. Aber die Stadt Gera ist nicht untätig, gibt zum Beispiel Hitzeschutz-Tipps direkt auf der Startseite. Viel Arbeit liegt auch im Erschließen von Orten in der Stadtentwicklung. „Ich nehme Kritik nicht als Angriff, sondern als Anlass zu handeln“.
TOP2: Einwohnerfragestunde
Ukrainerin fragt für ihren gemeinnützigen Verein nach Unterstützung der Stadt für die Eröffnung eines sozialen Cafés mit Workshops. Bis auf die AfD reagieren alle Fraktionen mit Tischklopfen auf die Pläne. Sozialdezernentin Sandra Wanzar tauscht Kontakte aus.
Stadtrat Ralf Kirchner (Bürgerschaft FÜR GERA) fragt nach dem Stand der Vorbereitungen zum Höhlerfest und dem großen Umzug. „Liegen grundsätzlich im Zeitplan, aber heißen Helfer gerne willkommen“, erklärt OB Kurt Dannenberg.
Ein Herr fragt nach zu Antwort auf ein Schreiben an den OB zu E-Scootern und Behinderungen auf Fußwegen.
Ein Herr berichtet über ein zugewachsenes Verkehrsschild und fragt, ob das Amtsblatt dem Rathauskurier beigelegt werden könnte.
TOP4: Schulnetzplan der Stadt Gera Schuljahre 2022/2023 bis 2026/2027; hier: Konkretisierung des Zeitplans der dringlichen Sanierungen von Schulsporthallen i. V. m. der „Fortschreibung des Integrierten Sportentwicklungsplans“
Sozialdezernentin Sandra Wanzar erklärt Vorlage:
Schulobjekt Eiselstraße 44 ab dem Schuljahr 2027/28 nur noch als Bedarfsstandort. Die Sanierung der dortigen Turnhalle hat daher wenig Priorität und wird nach hinten verschoben. Sporthalle von Haus 2 des Zabelgymnasiums rutscht auf Prioritätenliste nach vorne. Wechsel bei den beiden Turnhallen der SBBS Gesundheit, Soziales und Sozialpädagogik: Turnhalle in der Robert-Erbe-Straße soll als Erstes saniert werden.Einstimmig beschlossen
TOP5: Sanierung Radrennbahn, Beschluss zur Sicherung der Finanzierung der Baumaßnahme für die Fördermittelantragstellung
Bertram Koch (Baudezernent): 45 % der benötigten Mittel zur Sanierung kommen aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“. Für den Zuwendungsantrag aus der Bundesförderung sei ein konkreter Ratsbeschluss notwendig, welcher die Finanzierung des Gesamtvorhabens und die notwendigen Eigenmittel darstellt. Restliche 55 % sollen im Ausgaben- und Finanzierungsplan im Haushalt 2027 der Stadt Gera eingeplant werden. Damit wäre die Maßnahme vollumfänglich finanziert, alle notwendigen Eigenmittel stünden zur Verfügung.
Daniel Reinhardt (Linke): Er erklärt Zustimmung seiner Fraktion und lobt gute Arbeit von Koch. Bittet darum, dass protokollarisch festgehalten wird, dass das Land die Umwidmung der Fördermittel zugesichert hat.
Ralf Kirchner (Bürgerschaft FÜR GERA): Verweist auf fehlenden Aspekt der wichtigen Argumente der betroffenen Sportler. Diese seien unter anderem kürzliche Erfolge bei den Deutschen Meisterschaften.
Andreas Kinder (als Ortsteilbürgermeister von Debschwitz): „Uns als Ortsteil geht's darum, dass Stadt, Land und Bund dazu stehen, dass saniert wird.“ Ihm fehlt etwas der Glaube beim Land und hofft auf ein starkes Votum.
OB Kurt Dannenberg: Land stellt grundsätzlich Mittel bereit, hat viele Telefonate geführt.
Reinhardt: kritisiert, dass Stadtrat nur wenige Stunden Zeit hatte, um über mehrere Millionen Eigenmittel zu entscheiden. Will wichtige Informationen direkt von der Stadt erfahren, nicht aus der Zeitung.
einstimmig zugestimmt
TOP6: Namensgebung Sporthalle am Bildungscampus Lusan
Wanzar: Die neue Sporthalle soll „Sporthalle Laune“ heißen. Nimmt Bezug auf die Bezeichnung des Gemeindeteils „Lusan-Laune“. Die Idee und der Antrag von Bürgerschaft FÜR GERA auf Umbenennung in „Heike-Drechsler-Halle“ haben nicht geklappt, weil kein Kontakt zu Heike Drechsler zustande gekommen ist. Andere Vorschläge gab es nicht. Ortsteilrat Lusan hatte sich mehrheitlich für „Sporthalle Laune“ ausgesprochen.
mehrheitlich beschlossen, 2 Enthaltungen vom Bündnis Gera
TOP8: B/164/25 „Stadtquartier Wiesestraße, südlich Südfriedhof“, Aufstellungsbeschluss
Koch: Es ist eine seit Jahren brachliegende Fläche; Ziel ist es, diese zu entwickeln und einer nachhaltigen Nutzung zuzuführen. Westlicher Bereich wurde aus Planung genommen, da schon in Fachplanung zur Straßenbahntrasse inkludiert. Außerdem besteht dringender Sanierungsbedarf bei der Mauer vom Südfriedhof. Beschluss schafft planungsrechtliche Grundlage, Planungskosten trägt der Investor vollständig.
Kinder: CDU will attraktiven Wohnraum, steht positiv gegenüber; als OTB: Frage, ob Südfriedhof besser erreichbar wird, dort sind großartige Unternehmer und Personen begraben. Der Ortsteilrat hat bereits zugestimmt.
Bärbel Sindermann (Linke): kritisiert Vorlage, zeuge von wenig nachhaltiger Bebauung, Zuzug würde nicht erreicht werden und Vorlage trifft keine Aussage zur sozialen Infrastruktur. Fände es besser, die Fläche für fehlendes Ortsteilzentrum von Debschwitz zu nutzen.
Norbert Geißler (CDU): Kann es nicht nachvollziehen, was Frau Sindermann sagt, und nennt als Beispiel Zschochern, wo es auf 13 neue Wohnungen 30 Anfragen gab. Nachfrage sei da.
Heiner Fritzsche (SPD): Sind in der Fraktion für Wohnungsbau, hat aber Zweifel an Bedarf von Geschosswohnungsbau. Wollen nicht zustimmen, weil sie wollen, dass erst leerstehende Wohnungen gemacht werden. Leerstand nähme zu.
27 Ja-Stimmen, nein von Linke und Fraktion Grüne-SPD-Liberale Allianz-Die Partei; Enthaltung von Kinder und Frank Morgenroth (AfD)
TOP10: Entwicklung Rathausquartier, Markt und Stadtgraben durch Aufstellung eines B-Plans
Koch: Vorlage recht technisch, geht um einen der sensibelsten Bereiche der Innenstadt. Kornmarkt ist das Gelenk zwischen Altstadt und Stadtmauer. Eventuell Schaffen einer Sichtachse vom Rathaus zum Rest der alten Stadtmauer, dafür Block etwas wegnehmen. Vorlage ist nur Beginn von Verfahren.
Fritzsche: kritisiert fehlende öffentliche Beteiligung Stadtentwicklungsgespräch kürzlich, hat einige Zweifel
mehrheitlich beschlossen, 2 Enthaltungen vom Bündnis Gera
TOP11: Vorhabenbezogener Bebauungsplan VB/95/20 „Erweiterung Campingplatz Aga“
Koch: Vorhabenträgerwechsel (von „Campingplatz Strandbad Robert Helmer UG“ zu „Hero Häuser GmbH“) soll beschlossen werden. Außerdem soll die Auslegung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans „Erweiterung Campingplatz Aga“ beschlossen werden. Infrastruktur soll modernisiert werden, alte Stellplätze bleiben erhalten, neue Mobilheime kommen dazu.
einstimmig beschlossen
TOP12/13: Neufassung der Friedhofssatzung für die kommunalen und die von der Stadt Gera verwalteten Friedhöfe sowie der Gebührensatzung für die kommunalen und die von der Stadt Gera verwalteten Friedhöfe
Koch: Anpassung der Satzung aus dem Jahr 2016. Unter anderem längere Öffnungszeiten in den Sommermonaten, Erlaubnis zum Mitbringen von „Assistenzhunden“ und klare Regelung von Winterdienst. Der Friedhof Dürrenebersdorf fällt aus der Satzung raus, weil die dortige Kirchgemeinde sich komplett kümmert.
Reinhardt: Verwaltung verkauft uns das als Vereinbarung, führt zu erheblichen Übererhebungen. Nutzung sei nun deutlich intransparenter. Seine Fraktion lehnt die Erhöhung ab. Kommunale Probleme sollen nicht auf Rücken Trauernder ausgetragen werden. Er kritisiert zudem, dass das Gutachten zur Änderung für einiges Geld extern gemacht wurde.
Harald Frank (AfD): Finden das 56-seitige Gutachten transparent. Sieht keine Alternative zu Beschluss, Satzung wurde lange nicht angerührt und bittet deshalb um Zustimmung.
Christian Klein (CDU): „Mit Friedhöfen macht man keinen Gewinn. Es werden hier aber nur Kosten gedeckt.“mehrheitlich zugestimmt
TOP14: Grundsatzbeschluss zur Aufgabenübertragung der Straßen- und Brückenreinigung, Papierkorbentleerung und Reinigung der Sinkkästen im Stadtgebiet der Stadt Gera an den Abfallwirtschaftszweckverband Ostthüringen (AWV)
Koch: nennt es organisatorische Grundsatzentscheidung, der Vertrag mit Veolia läuft bis 31.12.27 und der Abfallwirtschaftszweckverband Ostthüringen (AWV) verfügt über Management und Infrastruktur
mehrheitliche Zustimmung, 6 Enthaltungen bei Bündnis Gera
TOP15: Der Beschluss des Stadtrates DS Nr. 211/2007 vom 31. Januar 2008 zum Verkauf von KEBT-Aktien wird für die noch nicht verkauften 3.125 KEBT-Aktien aufgehoben:
OB Dannenberg: Vorschlag, den Beschluss von 2008 zum Verkauf der Aktien aufzuheben. Bislang zwei Drittel der Aktien verkauft und 1.385.439,94 Euro Gesamterlös gemacht. Aktienwert steigt, deswegen sollte die Stadt sie noch behalten.
Klein: „Fasse zusammen: Aufgrund von Reichtum brauchen wir die Aktien nicht zu verkaufen.“
einstimmig
TOP16: Überplanmäßige Aufwendungen/Auszahlungen im Ergebnis- und Finanzplan 2025 für die ordnungsgemäße Buchung der Endabrechnung 2025 im Rahmen des Geschäftsbesorgungsvertrages (GBV)
Koch: Elstertal Infraprojekt soll überplanmäßige Auszahlung von 1,2 Millionen Euro für Verwaltung der städtischen Gebäude bekommen. Zusatzkosten sind 2025 durch gestiegene Nebenkosten entstanden. Wollen Einnahmen aus der Schlüsselzuweisung vom Land und Mehrerträge aus privatrechtlichen
Leistungsentgelten (Vermietung/Verpachtung von städtischem Eigentum wie Garagen und Stellplätzen) hinzuzieheneinstimmige Abstimmung
TOP17: Bestellung des Wahlleiters und der stellvertretenden Wahlleiterin für die Wahl des Ortsteilbürgermeisters im Ortsteil Langenberg der Stadt Gera im Jahr 2026
OB Dannenberg: Nach Rücktritt von OTB Emely Kirsch muss in Langenberg neu gewählt werden. Schlägt Alexander Streibhardt als Wahlleiter und Jitka Haase als seine Stellvertreterin vor
einstimmige Zustimmung
Alle Vorlagen lassen sich hier einsehen und die Aufzeichnung der Sitzung kann man hier nachschauen.
Vor der Stadtratssitzung gab es noch die feierliche Vereidigung der neu gewählten Ortsteilräte und Ortsteilbürgermeister und Ortsteilbürgermeisterinnen. Damit haben die Ortsteile Bieblach-Tinz, Innenstadt, Röppisch und Kaimberg-Taubenpreskeln nun ihre eigenen Gremien und Oberhäupter. Eine Übersicht zu Geras Ortsteil und den Ortsteilräten findet sich hier auf der Seite der Stadt. Stand 10.07.2026 muss die Übersicht jedoch noch um die Neuen erweitert werden. Die frisch Gewählten findet man derzeit bei den Wahlbekanntmachungen.
Ein besonders schwerer Fall von Tierquälerei in Pößneck sorgt seit Wochen für Empörung, Entsetzen und Wut. Ein Mann und eine Frau hatten im November 2025 die Hündin Jette mit Tabletten vergiftet und anschließend stranguliert. Während Polizei und Staatsanwaltschaft wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermitteln und das Veterinäramt des Saale-Orla-Kreises Tierhaltungsverbote gegen die Beschuldigten erwirkt hat, fordern erschütterte Menschen härtere Strafen bei Tierquälerei und Gerechtigkeit für Jette. In Pößneck nahmen bereits rund 500 Personen an einer Kundgebung teil. Am Freitag fand nun auch in Gera eine Mahnwache für Jette statt. In der Schlossstraße versammelten sich mehrere Dutzend Tierfreunde mit Schildern, Kerzen und Hunden. Auf den Schildern standen Sprüche wie „FCK TQÄLR“, „Wer Tiere quält und/oder tötet, hat keine Rechte mehr“ oder „Mit Tierquälerei fängt es an, mit Kinderschändung hört es auf“. Neben KI-generierten Jette- und Tierschutz-Songs gab es einige Redebeiträge. Darin wurden vor allem härtere Strafen für Tierquäler gefordert. „Es macht uns traurig und wütend“, berichtete eine Frau. „Heute stehen wir hier für Jette und jedes Tier, das keiner rettet.“
Das Publikum war sehr gemischt. Als einziger Politiker war Stadtrat und ehemaliger MdL Daniel Reinhardt (Linke) anwesend. Er hielt eine spontane Rede, in der er sich für das ehrenamtliche Tierschutz-Engagement bedankte. Er sprach außerdem von einer Petition und dass er am besten präventiv vorgehen würde, beispielsweise mit einem Hundeführerschein wie in Bremen.
Für die anwesenden Hunde wurden Trinknäpfe und Futter bereitgestellt. Ab dem 17. Juli wollen sie bis Anfang August jeden Freitag für mehr Tierschutz demonstrieren. Jedoch muss die Organisation aufpassen, nicht von Rechtsextremen unterwandert zu werden. So tauchten bei der Mahnwache einige aktive Teilnehmer der Montagsdemo sowie eine völkisch-nationale Rechtsextremistin mit Kontakten zu Holocaust-Leugnern und Reichsbürgern auf. Obendrein wurde die Kundgebung medial von einem langjährigen Neonazi begleitet, der sich seit den 1990ern im extrem rechten Spektrum bewegt. Nachdem sich die Montagsdemonstration in den letzten Monaten aktivistisch festgefahren hat und sich immer mehr Teilnehmer*innen abwenden, könnte es das nächste Betätigungsfeld einiger rechter Aktivisten in Gera sein.
Während bei den Rechten die beiden AfD-Stadträte Eike Voigtsberger und MdL Wolfgang Lauerwald auftraten und bei der Zwischenkundgebung kurze Reden hielten, gab es bei der Gegenkundgebung am Theater ein Quiz zum Thema Arm und Reich. Die Begegnungen der beiden Lager bleiben ohne besondere Vorkommnisse.
Text: Paul Kurz
Die antifaschistische Kundgebung „Gutes für Gera“ feierte ihre 100. Ausgabe mit einem Konzert mit der Band Traumfresser aus Weimar. Die lieferten zum zweiten Mal eine Mischung aus Cabaret-Punk-Rap mit satirischen Texten. Mit einer ordentlichen Musikanlage war die Beschallung so laut, dass es diesmal Beschwerden gab. Die Polizei stellte aber fest, dass alles im korrekten Bereich ist. Auch bei den beiden Protesten gegen die rechte Demonstration verlief alles korrekt.
Bei den Rechten gab es einen Gast, der sich Sven aus Berlin nennt. Seine weite Anreise aus der Bundeshauptstadt wollte er sich offenbar lohnen lassen. Er sprach rund eine halbe Stunde lang. Es ging um seine Kundgebungen in Berlin und um verschiedene Verschwörungstheorien, die aus seiner Skepsis gegenüber Helmut Kohls Versprechungen an Ostdeutschland entstanden sind. Viel drehte sich um die Corona-Pandemie, den Ukraine-Krieg und wie gut das Deutsche Kaiserreich war. Er sprach beispielsweise davon, dass Putin der einzige sei, der Interesse an Friedensgesprächen zeige, und dass das zweite Deutsche Reich unter der eisernen Hand von Bismarck die Tugenden und Werte der Deutschen ausgemacht habe. Davon nicht genug, sprach er auch am Ende der Demo noch einmal ein paar Minuten.
Text: Paul Kurz
Für ihre Inszenierung von „Lucia di Lammermoor“ am Theater Altenburg Gera hat die Regisseurin Elena Maria Artisi den renommierten Götz-Friedrich-Preis bekommen. Sie erhält den mit insgesamt 5000 Euro dotierten Preis für herausragende Begabungen in der Musiktheaterregie unter 35 Jahren. Das Stück von Gaetano Donizetti wurde 1835 in Neapel uraufgeführt und befand sich auf dem Spielplan 25/26 des Theaters Altenburg Gera. Für Artisi war es die erste Regiearbeit eines abendfüllenden Stückes. Sie teilt sich den Preis mit Giulia Giammona (für „Cardillac“ am Staatstheater Meiningen). Verliehen wird der Preis im November in Berlin.
Die Journalistin, Autorin und Content-Creatorin Susanne Siegert hat im evangelischen Jugendhaus Shalom aus ihrem Buch „Gedenken neu denken“ gelesen und ihre Arbeit vorgestellt. Siegert betreibt den reichweitenstarken Kanal keine.erinnerungskultur auf TikTok und Instagram und beschäftigt sich intensiv mit der NS-Zeit. In ihrem Buch fordert sie einen Trennstrich statt eines Schlussstrichs, was die NS-Zeit angeht. So stand der Fokus bisher auf einzelnen NS‑Verbrechern, Widerständlern und Verbrechensorten wie Buchenwald oder Auschwitz. Stattdessen sollte man viel mehr auf die Beteiligung oder versteckte alltägliche Solidarität der deutschen Gesellschaft schauen. Auch unbequeme Stimmen von Überlebenden und Nachfahren von Opfern müssten gehört werden. Ebenso fehlen Perspektiven von widerständigen Verfolgten sowie Schwarzen und Queers.
Vielen jüngeren Menschen sei unbewusst, was die eigenen Vorfahren gemacht haben und welche NS-Verbrechen im eigenen Ort stattfanden. In ihrem Buch und auch in ihren Videos gibt Siegert Anleitungen, wie man selbst nachforschen kann. Sie selbst hat durch ihre Recherche herausgefunden, dass ihr Uropa an einem Massaker in der Ukraine beteiligt war. Das Jugendhaus Shalom forscht selbst viel zur NS-Geschichte und teilt die Ergebnisse über das Projekt „Gera im Nationalsozialismus“. Organisiert wurde die Veranstaltung von den Omas gegen Rechts Gera.
Ende Juni wurde in Berlin vom Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und dem Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), Sinan Selen, der Verfassungsschutzbericht 2025 vorgestellt. Gera wird darin dreimal erwähnt.
Im Abschnitt zur rechtsextremen Partei „Die Heimat“ (vormals NPD) wird deren Großdemo letztes Jahr thematisiert:
„Die Heimat“ organisierte unter anderem gemeinsam mit den „Freien Sachsen“ eine Demonstration zum 1. Mai 2025 in Gera (Thüringen), an der etwa 900 Personen teilnahmen.
Auch bei den Freien Sachsen taucht Gera auf, da „Gera-Reuß“ (Thüringen) als fünfter Kreisverband der rechtsextremistischen Regionalpartei aus Sachsen genannt wird.
Bei den Reichsbürgern wird im Abschnitt zur „1871er-Bewegung“ erwähnt, dass bei der Veranstaltung des „Großen Treffens der Bundesstaaten“ 2025 in Weimar deutlich weniger Leute kamen, als 2024 in Gera. Damals wurden 950 Teilnehmer*innen gezählt.
Ein bislang nicht polizeibekannter Mann teilte am 7. Juli der Polizei mit, dass er Sprengstoff bei sich zu Hause hätte. Kurz darauf kam es zu einem größeren Polizei- und Feuerwehreinsatz an seiner Wohnadresse in der Meuselwitzer Straße in Pforten. Sein Haus sowie die Nachbarhäuser wurden evakuiert. Anschließend sicherten Spezialkräfte des Thüringer Landeskriminalamtes die sprengstoffverdächtigen Gegenstände. „Leider kann noch nicht mit Sicherheit gesagt werden, ob es sich tatsächlich um Sprengstoff handelte“, antwortete die Pressestelle der LPI Gera auf unsere Anfrage. „Die Auswertungen dahingehend übernehmen Spezialkräfte des TLKA.“ Fest steht offenbar, dass der 67-Jährige ein Verwenden des sprengstoffähnlichen Materials nicht vorgesehen hatte. Die Ermittlungen dauern an.
16.07.
1886: Vor 140 Jahren starb Pauline Luise Agnes, Herzogin zu Württemberg, auf Schloss Osterstein in Gera. 1858 heiratete sie Fürst Heinrich XIV. (Reuß jüngere Linie) und wurde zur Fürstin Reuß jüngerer Linie. Sie war die Mutter von Heinrich XXVII. (1858–1928) und Elisabeth (1859–1951) Reuß jüngerer Linie. Der Fürst regierte das Fürstentum von der Residenzstadt Gera aus und übernahm 1902 auch die Regentschaft über das Fürstentum Reuß älterer Linie. Nach ihrem Tod heiratete er 1890 die nicht-Adelige Friederike Graetz (1851–1907), mit der er ein weiteres Kind hatte. In Untermhaus existierte von 1885 bis 1899 eine Agnesstraße (später Viktoriastraße und heute Feuerbachstraße). Auch das Agneskreuz auf dem Weinberg erinnert an sie.
18.07.
1896: Heinrich Lummer starb vor 130 Jahren in Gera. Der 1830 geborene Handschuhfabrikant gründete als 26-Jähriger die Instrumentenlederfabrik Schlesiger und Lummer. Dadurch wurde er reich und konnte der Stadt nach seinem Tod wohltätige Stiftungen vermachen. Im westlichen Zentrum wurde 1912 eine kleine Straße nach ihm benannt. 1960 wurde diese mit der Schaarschuchgasse zusammengelegt und trägt nun den Namen Clara-Viebig-Straße.
19.07.
1606: 420 Jahre ist es her, dass das Verbot des Flößens von Holz im Mühlgraben in Kraft trat. Im 16. Jahrhundert gab es einen Boom der Flößerei. Aus den kursächsischen Wäldern um Plauen kam das Holz, welches bis nach Leipzig geflößt wurde. Zeitweise war so viel Holz auf dem Wasser, dass man es bequem ohne Brücke überqueren konnte. Die Schneidemühle an der Klotzmühle wurde daraufhin geschlossen und erst im 19. Jahrhundert wieder betrieben. Doch wurde der Mühlgraben weiterhin zum Flößen genutzt, wie es zum Beispiel eine Beschwerde über Schäden aus dem Jahr 1667 verrät. Man wollte verhindern, dass sich das sächsische Holz mit dem reußischen Holz vermischt. So wurde das reußische durch den Mühlgraben geleitet. Und selbst die Flößerei auf der Elster ärgerte die Menschen am Mühlgraben. Denn an Tagen mit niedrigem Wasserstand wurde der Zufluss zum Mühlgraben gesperrt.
1896: Zum 16. Mitteldeutschen Bundesschießen wurde vor 130 Jahren ein neuer Schützenplatz in Gera eingeweiht. Dieser befand sich nun in Debschwitz an der Stelle der heutigen Neubau-Siedlung neben der Radrennbahn. Die alten Schießstände gingen unterhalb der Martinshöhe in den Wald hinein. Der Spielplatz „Am Schützenplatz“ erinnert daran. Der zuvor genutzte Schützenplatz der „gnädigst privilegierten Schützenkompanie“ befand sich ab 1722 nahe der Wasserkunst am Mühlgraben, wich ab der wachsenden Industrie. Geras erster Schützenplatz entstand 1614 nahe der Heinrichsbrücke.
Filmvorführung Doku „Die rote Kapelle”
Von: Friedensbündnis Gera e.V.
Ort: Kino Metropol
Zeit: 12.07.2026; 10:00 Uhr
Eintritt: Frei
ONELIFE COMMUNITY EVENT
Von: Coffee Run Gera, BASSLINEX & ONELIFE
Ort: Untermhäuser Brücke
Zeit: 12.07.2026, 09:00 Uhr
Laufevent (8km) mit Techno von BASSLINEX mit anschließendem Kaffee und Gewinnspiel.
CSD-Planungstreffen
Von: CSD Gera
Ort: Altes Wannenbad
Zeit: 02.07.2026, 17.00 Uhr
Stopp der Krebsspenden-Benefiztour „Oli radelt” in Gera
Von: Spendenradler Oliver Trelenberg
Ort: Hotel-Restaurant Zwergschlösschen, Untermhäuser Straße 67/69
Zeit: 14.07.2026, 16:00 Uhr
Brauereifest mit Streetfood und Musik von BLUSOFA
Ort: Zapfhahn, Steinweg 7
Zeit: 25.07.2026, ab 15:00 Uhr
Eintritt: Frei
18. Liebhaber-Pflanzenbörse
Von: Museum für Naturkunde/Botanischer Garten Gera
Ort: Botanischer Garten Gera
Zeit: 12.07.2026, 10-17:00 Uhr
Mehr Informationen zu Programm und Attraktionen wie fleischfressenden Pflanzen und Tombola hier.
Fotowettbewerb „40 Jahre Bieblach-Ost“
Von: Stadtteilbüro Bieblach-Ost
Ort: Bieblach-Ost
Zeit: bis 15.08.2026
Ausstellung „Papiergedichte -Fotografien - Visionen: Lester und Volker Kielstein im Dialog”
Ort: Haus Schulenburg, Straße des Friedens 120
Zeit: bis 20.12.2026
Scrapbook-Workshop
Von: Museum für Angewandte Kunst
Ort: Musak Gera, Greizer Straße 37
Zeit: 17.07.2026, 15:00 Uhr
Teilnahme mit gültigem Museumsticket kostenfrei
Voranmeldung via buechel.elena@gera.de
Workshop „Alte Bilderrahmen neu gestalten”
Von: Museum für Angewandte Kunst
Ort: Musak Gera, Greizer Straße 37
Zeit: 07.08.2026, 15:00 Uhr
Teilnahme mit gültigem Museumsticket kostenfrei
Voranmeldung via buechel.elena@gera.de
Mit einem Verfahrenstrick wurde im EU-Parlament die Chat-Kontrolle durchgedrückt. Damit dürfen Online-Dienste wie Google oder Meta wieder freiwillig unverschlüsselte Inhalte scannen. Bei dem Gesetz geht es eigentlich um die Suche nach Missbrauchsdarstellungen von Kindern. Doch die Kritik daran richtet sich unter anderem gegen fehlerhafte Scan-Softwares und den massiven Eingriff in die Privatsphäre. Denn die Scans sind nicht nur auf bekannte Täter beschränkt. Messenger wie Signal und Threema sind jedoch nicht betroffen, da verschlüsselte Inhalte ausgenommen sind. Mehr Hintergründe dazu finden sich unter anderem bei Netzpolitik.org, der Gesellschaft für Freiheitsrechte und der ZEIT.
Auflösung Bild GG54: Das schicke Haus mit der Zwiebelkuppel und dem Löwengesicht aus dem letzten Rätsel ist das Eckhaus Mühlengasse 1. Während es heute versteckt hinter Begrünung etwas unterhalb der Straße Am Stadtgraben steht, befand es sich früher sehr präsent an der Kreuzung Mühlengasse, Kaisergasse/Kaysergasse, Burggasse, und Stadtgraben. Diesen Bereich am Stadtgraben bis hin zum Walkmühlenplatz nannte der Volksmund lange Zeit „Klein-Venedig“. Doch nur alte Bilder von der kleinen Promenade und der engen Grabenbebauung zeugen davon. Wann das Haus Nr. 1 genau gebaut wurde, lässt sich nicht sagen. In einem Stadtplan von 1890 ist es schon verzeichnet. Bewohnt wurde es vor allem von Arbeitern. Besitzer war lange Zeit der Schankwirt Oskar Dietze. Zu ihm findet sich eine Annonce in der Molkerei-Zeitung 1919, wo er anbietet, jeden Posten Molkeneiweiß zu kaufen.
Im Haus Mühlengasse 1 befand sich mehrere Jahre lang die Gastwirtschaft Klotzmühle. Schräg gegenüber, wo heute ein Mühlstein an die Mühle erinnert, stand die Klotzmühle. Die wurde schon um 1200 erwähnt und brannte 1889 nach einer mutmaßlichen Mehlstaubexplosion ab. Auch Haus Nr. 1 brannte einmal. Es wurde Opfer der Bombardierung von Gera und stand auch noch einige Jahre nach dem Krieg ausgebrannt herum. Irgendwann folgte die Wiederbelebung. 2024 wurde das Haus, welches aktuell für 640.000 € zu kaufen ist, zuletzt saniert. Die Ausstrahlung des Hauses mit seiner in Gera seltenen Zwiebelkuppel geht jedoch durch die trostlose Umgebung unter. Dennoch besteht Hoffnung. Die Wohnblöcke auf der anderen Straßenseite werden derzeit saniert. Außerdem will die Stadt den Parkplatz auf dem ehemaligen Feistkorn-Gelände, der sich oberhalb des Hauses befindet, in den nächsten Jahren entwickeln.
Zusammengestellt von Paul Kurz:
Rechte beschädigen Statue im Hofwiesenpark: Im Garten der Partnerstädte haben unbekannte Rechte die Bärenstatue im Garten der Partnerstadt Kuopio (Finnland) abgeschraubt und samt Schrauben und Montageteilen entwendet. Hinterlassen wurde ein Hakenkreuz. Die Statue wurde 50 Meter entfernt gefunden. Es ist ein Sachschaden von rund 3000 Euro entstanden. Die Polizei ermittelt und sucht Zeugenhinweise.
Rechter beleidigt Busfahrerin: Nachdem ein 56-jähriger Mann aufgrund fehlenden Geldes für ein Ticket am 1. Juli in Altenburg nicht mitgenommen wurde, beleidigte er die Busfahrerin. Später versuchte er erneut, den Bus zu betreten. Weil er nicht hineingelassen wurde, schlug er gegen das Fahrzeug. Die eintreffende Polizei begrüßte er mit „Sieg Heil“. Die Polizei ermittelt nun wegen Beleidigung, Hausfriedensbruchs, versuchter Sachbeschädigung sowie des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
Laute rechte Jugendgruppe in Gößnitz: Nach Anwohnerbeschwerden wegen einer laut grölenden Jugendgruppe kam es in der Nacht vom 4. auf den 5. Juli in Gößnitz zu einem Polizeieinsatz. Die Jugendlichen haben im Bereich der Bahnhofsstraße laute rechte Musik abgespielt. Laut Polizei riefen einige die verbotene NS-Parole „Sieg Heil“. Die alarmierte Polizei konnte einige Personen feststellen und identifizieren. Ein 18-Jähriger soll zudem einen Anwohner bedroht haben. Die Jugendlichen sind laut LPI Gera bisher nicht polizeilich bekannt bzw. politisch aufgefallen.
Verwirrter Rechter in Altenburg: Ein polizeibekannter Mann griff am 4. Juli eine Familie in der Baderei in Altenburg an. Er bedrohte den Familienvater unvermittelt mit den Fäusten und einem Tisch des dortigen Asia-Imbisses. Weil ihm ein anderer Passant den Tisch entreißen konnte, ergriff der verwirrte 49-jährige Aggressor die Flucht. Bevor er von der Polizei aufgegriffen wurde, rief er mehrfach die verfassungsfeindliche Parole „Sieg Heil“.
Rechte Graffiti: Unbekannte haben auf die Fahrbahn der Bauernfeindalle in Zeulenroda-Triebes ein Hakenkreuz und den Tag „GIG 67“ gesprüht, was jedoch durch die Stadt entfernt werden konnte. Die Polizei ermittelt wegen Verstoßes gegen § 86a und Sachbeschädigung.
Hast du auch rechtsextreme Umtriebe in Gera und Umgebung beobachtet? Schreib uns: gerdaausgera@posteo.de
Bis dahin gilt: Abonniere & empfehle Gerda gerne weiter.

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