In meinen Büchern „Schluss mit Fruktoseintoleranz“ und „Histaminintoleranz verstehen & meistern“ habe ich erstmals das Tellermodell für Intoleranzen vorgestellt. Dieses Modell löst aktuell die klassische Ernährungspyramide ab – nicht zuletzt, weil sie kaum jemand versteht, der nicht Ernährungswissenschaften studiert hat.
Das Tellermodell hingegen ist intuitiv, alltagstauglich und lässt sich in einer einzigen Grafik schlüssig erklären. Die Entwicklung passender Rezepte und geeigneter Lebensmittel für spezielle Ernährungsformen bleibt zwar komplex – doch der Transfer in die Praxis wird für Betroffene und Angehörige durch das Tellermodell deutlich erleichtert.
⅓ bis ½ Teller: fruktosearmes Gemüse (anfangs gekocht, später auch gebraten)
¼ bis ⅓ Teller: Eiweißquelle (tierisch oder vegan; Fleisch maximal 600g / Woche)
¼ Teller: fruktosearme Kohlenhydrate, Karenz: Weißmehle, später bevorzugt Vollkorn und resistente Stärke
2-4 EL Fett (gesunde Fette, kein Fettverzicht)
Frische, nicht gereifte Lebensmittel
Keine Tomaten, Spinat, Avocado, Aubergine …
Keine Fermente (außer klare Brühe)
Kein Muss → „Optional laktosefrei in den ersten Tagen“
Reiner Hinweis, keine Empfehlung
Frühstück: Overnight-Oats mit Wasser, Zimt, Walnüssen
Mittag: 2 Lachsfilet + Zucchini + Kartoffeln + Olivenöl
Abend: Kürbissuppe mit Topping aus Kürbiskernen, Brot mit Käse und Eiaufstrich
Frühstück: Haferporridge mit Kokosjoghurt natur
Mittag: Tofu in Reisflocken-Panade + Karotten-Gurke-Gemüse
Abend: Süßkartoffel-Bowl mit Quinoa + Kräutern
„Nächstes Mal bekommst du eine Liste einiger fruktosearmer Lebensmittel für die Praxis.“
⚠️ Hinweis
Diese Inhalte stellen keine individuelle Ernährungs- oder Gesundheitsberatung dar. Sie ersetzen weder die Diagnose noch die Behandlung durch einen staatlich anerkannten Ernährungsberaterin (z. B. Diätologin) oder Arzt/Ärztin.
Alle Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Aufklärung.
Sie dürfen nicht für (Selbst)Diagnosen oder als Grundlage für therapeutische Entscheidungen verwendet werden.
Bei gesundheitlichen Beschwerden, Unsicherheiten oder anhaltenden Symptomen wende dich bitte an medizinisches Fachpersonal.

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