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Wissensgeist.TV · Jun 11, 2026

Ex-Pfizer-Chef-Toxikologe: Das größte Menschenexperiment der Geschichte

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Nicole Hammer · Wissensgeist.TV

Von Nicole Hammer, Wissensgeist.TV

Es gibt Sätze, die bleiben hängen. «Es ist ein Menschenversuch» ist so einer. Gesagt hat ihn nicht ein Kritiker von außen, sondern ein Mann, der über drei Jahrzehnte lang im Innersten der Pharmaindustrie gearbeitet hat: Dr. med. vet. Helmut Sterz.

Sterz, Jahrgang 1946, begann seine wissenschaftliche Karriere nach dem veterinärmedizinischen Studium 1971 mit einer Promotion in Virologie. Von 1974 bis 1988 leitete er bei Boehringer Mannheim die Abteilung für Reproduktionstoxikologie; seit 1981 ist er Fachtierarzt für Pharmakologie und Toxikologie. Von 1988 bis 1995 leitete er das Toxikologie-Zentrum von Servier im französischen Orléans, von 1995 bis 2001 das Toxikologie-Zentrum in Basel und schließlich die gesamte präklinische Toxikologie der Firma F. Hoffmann-La Roche. 2001 wurde er von Pfizer zum Leiter der beiden europäischen Toxikologie-Zentren im französischen Amboise und britischen Sandwich berufen. Im Jahr 2007 schied er mit der Schließung des Labors in Amboise aus dem Unternehmen aus und verabschiedete sich in den Ruhestand. Er weiß, wie ein Medikament geprüft werden muss, bevor es einem einzigen Menschen verabreicht wird. Als die Corona-Krise ausbrach, hätte er schweigen können. Stattdessen schrieb er zwei Bücher und sagte vor der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages aus.

Im Interview mit Wissensgeist.TV erhebt er schwere Vorwürfe – und er begründet sie als Fachmann.

Auf die Frage, was seine Seele nicht zur Ruhe kommen lasse, nennt Sterz zwei Dinge. Erstens seien die Präparate noch immer nicht vom Markt genommen. In den USA sei die vorläufige Zulassung zwar zurückgenommen worden, doch die Produkte seien weiterhin erhältlich – die Entscheidung liege nun beim einzelnen Arzt. Trotz der vielen Berichte über Nebenwirkungen sei kein Fortschritt zu erkennen.

Zweitens beunruhigt ihn die nächste Pandemie. Es sei keine echte Aufarbeitung in Sicht, vor allem nicht in Deutschland. Schon jetzt werde mit Verweis auf seltene Erkrankungen wie das Hantavirus oder Ebola Propaganda betrieben und neue Impfstoffe vorbereitet.

«Die nächste Pandemie kommt bestimmt – und dann wird es wieder losgehen mit Propaganda, und die Leute werden unter Druck gesetzt.»

Millionen Menschen hätten sich nicht aus Überzeugung impfen lassen, sondern weil sie keine Wahl hatten: sozialer Druck, Ausgrenzung, drohender Jobverlust. Auf die Frage, was er diesen Menschen heute sage, antwortet Sterz, dass sie vor sechs Jahren nicht hätten ahnen können, was mit ihnen geschah. Heute aber sei das anders. Heute müssten die Menschen aufstehen und sagen: «Nein, das wollen wir nicht mehr.»

Besonders die Ärzteschaft nimmt er in die Pflicht. Es erstaune ihn zutiefst, dass gut ausgebildete Mediziner sich nicht gefragt hätten, ob das, was sie taten, in Ordnung sei.

In seinem Buch «Die Impf-Mafia» bezeichnet Sterz die Zulassung der Corona-Impfung ohne die vorgeschriebenen Sicherheitsstudien als kriminell. Auf die Frage, ob er keine Angst habe – in einem Land, in dem kritische Ärzte Hausdurchsuchungen und sogar Gefängnis erlebt haben –, antwortet er gelassen.

«Wenn ich Angst gehabt hätte, dann hätte ich gar nicht erst anfangen dürfen, das Buch zu schreiben.»

Er wisse genau, gegen wen er sich stelle. Doch er habe das Gefühl, eine Mission zu haben, wie viele andere Opponenten auch: aufzuklären. Diese Mission könne er nicht fallen lassen.

Ugur Şahin, Gründer und CEO von BioNTech – dem Unternehmen, das gemeinsam mit Pfizer den Covid-Impfstoff Comirnaty entwickelte –, habe in einer früheren Publikation selbst davor gewarnt, die Sicherheit der mRNA-Technologie zu vernachlässigen, und trotzdem weitergemacht. Auf die Frage, ob das für ihn als Toxikologe Fahrlässigkeit oder Vorsatz sei, differenziert Sterz.

Şahin sei ein erfahrener Krebsforscher, dessen Ziel bei BioNTech eine personalisierte Krebstherapie gewesen sei. Am Anfang habe er vermutlich aus Unwissenheit gehandelt. Doch als 2021 die Berichte über Nebenwirkungen kamen, hätte er als Mediziner die Notbremse ziehen müssen.

«Von da ab ist es aus meiner Sicht nicht mehr nur Nachlässigkeit, sondern das wird dann zum Vorsatz.»

Im März 2023 habe er BioNTech direkt angeschrieben und um Stellungnahme zu den fehlenden präklinischen Studien gebeten. Es habe keine Antwort gegeben. Was er Ugur Şahin heute sagen würde: Er müsse sich öffentlich entschuldigen, die Gewinne seiner Firma in einen Fonds für die Impfopfer investieren – und sich vor Gericht verantworten.

Auf die Frage, ob die Covid-Impfkampagne das größte Profitprojekt der Medizingeschichte sei, antwortet Sterz mit einem klaren Ja – und erklärt damit auch den Titel seines Buches. Hinter der Pharmaindustrie stehe eine Organisation. Zu dieser «Impf-Mafia» zählt er Akteure wie Bill Gates, das World Economic Forum (WEF), die Impfallianz GAVI, die Bill & Melinda Gates Foundation, die WHO und die UNO, dazu Banken, die investieren, sowie Regierungen und Behörden, welche die Substanzen zulassen.

«Ohne die Zulassung durch die Behörden könnte dieses Geschäft gar nicht funktionieren.»

Auf die These einer bewussten Bevölkerungsreduktion angesprochen, bleibt Sterz vorsichtig. Diese könne er «nicht voll unterschreiben». Zwar habe Bill Gates vor rund 15 Jahren – im Zusammenhang mit der Verminderung von CO2 – von einer schrumpfenden Weltbevölkerung gesprochen und gemeint, Impfungen könnten dabei helfen. Doch dass man mit Impfungen Menschen umbringen wolle, habe er damit vermutlich nicht gemeint. «Und wenn das die Idee gewesen wäre mit Covid, dann wäre das ziemlich fehlgeschlagen.» Sehr wahrscheinlich seien weit weniger als ein Prozent der Weltbevölkerung durch Virus und Impfung umgekommen; sehr viel mehr Menschen seien gesundheitlich geschädigt worden. Gezeigt habe sich vor allem, dass das Modell funktioniere – die Menschen hätten zum größten Teil mitgemacht.

In «Die Impf-Mafia» beschreibt Sterz einen Vorgang, den er als ungeheuerlich bezeichnet: In der kumulativen Sicherheitsanalyse von Pfizer, die zwei Monate nach der Marktzulassung des Impfstoffs BNT162b2 (Comirnaty) erstellt wurde, seien auf Seite 6 ausgerechnet jene Zahlen geschwärzt worden, die es erlaubt hätten, die Zahl der verschickten Dosen mit den beobachteten Nebenwirkungen einschließlich Todesfällen ins Verhältnis zu setzen.

Auf die Frage, wer das angeordnet habe, antwortet Sterz, das könne nur von Pfizer ausgegangen sein – bei vergleichbaren Schwärzungen anderer Firmen wie Moderna seien es eben jene Firmen. Die Regel der Pharmakovigilanz sei eindeutig: Sterben pro Million im Zusammenhang mit der Vermarktung eines neuen Medikaments zu viele Personen, müsse die Substanz vom Markt. «Wir haben es mit sehr viel mehr Todesfällen zu tun – und trotzdem wurde hier die Notbremse nicht gezogen.»

Nicht alle Impfdosen waren gleich – Forscher wie Mead, Speicher und McKernan hätten gezeigt, dass manche Chargen weit mehr schwere Nebenwirkungen und Todesfälle verursachten als andere. Sterz erklärt den Grund mit dem veränderten Herstellungsverfahren.

Für die klinischen Prüfungen habe man synthetische DNS verwendet, um die Boten-RNS herzustellen. Für die Massenproduktion sei das nicht möglich gewesen – also habe man Escherichia-coli-Bakterien beziehungsweise deren DNS benutzt, in deren Plasmide man die nötige Information einbaute. Dieses Verfahren könne nicht verhindern, dass Bruchstücke der bakteriellen DNS in die Präparate gelangten. Geschützt werde die Boten-RNS durch sogenannte Nanolipide, winzige Fettkügelchen – und beim Einpacken gerieten auch DNS-Bruchstücke sowie sogenannte Hybride hinein: Verklebungen der produzierten Boten-RNS mit der bakteriellen DNS, die sich nicht mehr trennen ließen.

«Diese Hybride lassen sich nicht mehr trennen, und die geraten auch in diese Vakzine hinein und können in menschlichen Zellen, wenn sie in den Zellkern kommen, große Verwüstungen anrichten.»

Das könne in Richtung Krebsentstehung gehen. Genau deshalb sei diese Technologie hochgefährlich. Der weitergehenden These, es seien gezielt unterschiedlich giftige Chargen hergestellt worden, erteilt Sterz hingegen ausdrücklich eine Absage: Das sei für ihn «eine Verschwörungstheorie». Die Gefahr der Technologie selbst reiche völlig aus, um sie zu verbieten.

Vor der Enquete-Kommission in Berlin nannte Sterz eine Zahl, die für Aufsehen sorgte: theoretisch bis zu 60.000 Todesfälle in Deutschland. Sie wurde breit diskutiert, von einem schwedischen YouTuber mit großer Reichweite aufgegriffen – und selbst Elon Musk reagierte darauf. Musk berichtete, er sei nach der zweiten Injektion sehr krank gewesen und habe gemeint, er müsse sterben.

«Es ist nur interessant, dass eben der arme Herr Sterz auch von Elon Musk unterstützt wird.»

Seine Rechnung erklärt Sterz offen: Das Paul-Ehrlich-Institut habe selbst publiziert, dass nur zwischen fünf und zehn Prozent der tatsächlich aufgetretenen Nebenwirkungen gemeldet würden. Nehme man die rund 2.100 gemeldeten Todesverdachtsfälle und multipliziere sie mit zehn, seien das bereits über 20.000; mit zwanzig entsprechend mehr. Er habe mit einem in den USA üblichen Under-Reporting-Faktor von 30 gerechnet – so komme er von rund 2.100 auf über 60.000. Beim Paul-Ehrlich-Institut seien sogar über 3.400 Todesverdachtsfälle gemeldet, aber nicht bearbeitet worden. Auch das amerikanische Pharmakovigilanz-System OpenVAERS gehe von einer Meldequote von nur ein bis zehn Prozent aus.

Ob es am Ende 20.000, 40.000 oder 60.000 seien, sei für ihn zweitrangig.

«Mir war wichtig, einmal in dieses Wespennest hineinzustoßen und die Bevölkerung darauf aufmerksam zu machen, dass es hier ein großes Problem gibt, das bisher verschwiegen wurde.»

Der von Karl Lauterbach genannten Zahl von rund 29 bestätigten Todesfällen widerspricht Sterz entschieden. Mit der angewandten WHO-Bewertungsmethode ließen sich praktisch alle Fälle aussortieren, bei denen die Verstorbenen irgendeine Vorerkrankung hatten. Die Wirklichkeit liege seines Erachtens zwischen 20.000 und 60.000 Todesfällen durch die Impfung. Er verweist zudem auf den Statistiker Tom Lausen, der eine differenzierte Analyse vorgelegt habe und darauf hinwies, dass nur ein verschwindend geringer Anteil der Todesfälle nach Impfung überhaupt obduziert worden sei.

Auf die Frage, ob die Häufung von Gürtelrose-Erkrankungen mit der Impfung zusammenhänge, antwortet Sterz, das nehme er stark an. Das verantwortliche Herpesvirus sitze latent in den Nervenenden; werde das Immunsystem durch wiederholtes Boostern überfordert, breche es hervor. Aus demselben Grund verliere das Immunsystem womöglich die Fähigkeit, entartete Zellen rechtzeitig zu eliminieren – täglich würden im Körper Hunderttausende solcher Zellen beseitigt. Gelinge das nicht mehr, entstehe Krebs.

Damit ist er beim Thema Turbokrebs. In seinem neuen Buch mit Professor Sucharit Bhakdi beschreibt er einen konkreten Fall: Eine junge Frau entwickelte Monate nach der dritten Impfung Blasenkrebs. In ihren Krebszellen sei fremde Plasmid-DNS nachgewiesen worden.

Onkologen sähen inzwischen überall ungewöhnlich schnell verlaufende Tumorfälle – und das Beängstigende sei, dass es auch viele junge Menschen treffe, die zuvor völlig gesund waren.

«Wenn junge Menschen Krebs entwickeln, die vorher völlig gesund waren, dann ist das zumindest ein Signal, dem man nachgehen muss. Und das will man offensichtlich nicht.»

Den Vorwurf richtet er direkt an den früheren Gesundheitsminister Karl Lauterbach: Dieser habe behauptet, es gebe keinen Turbokrebs, und die Substanzen seien auf Krebsentstehung untersucht worden. «Das stimmt absolut nicht», sagt Sterz. Lauterbach stütze sich auf eine französische Studie mit 28 Millionen Menschen, von denen nur sechs Millionen ungeimpft gewesen seien – und in der gar nicht systematisch nach Krebs gesucht worden sei, es sei nur um Todesfälle gegangen. Lauterbach wolle, dass das Thema Turbokrebs verschwiegen werde. Würde er den Zusammenhang zugeben, müsste er sich vor Gericht verantworten, schließlich habe er jahrelang behauptet, die Impfstoffe seien nebenwirkungsfrei. Direkt nach der Sitzung habe Lauterbach in einem Interview mit Epoch Times erklärt, dies seien die am besten untersuchten Impfstoffe, die man je gehabt habe. «All das stimmt nicht.»

Den Kern seiner Anklage stützt Sterz auf das Protokoll des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom 27. April 2020. Darin sei festgehalten, dass relevante Daten erst nach der Markteinführung erhoben werden sollten. Die Geimpften wurden so, ohne es zu wissen, zu Versuchspersonen. Das verstoße gegen den Nürnberger Kodex, der genau das verbiete: am Menschen zu forschen, ohne ausreichende Sicherheitsdaten zu erheben.

Die Verantwortung trage das RKI unter seinem damaligen Leiter Professor Lothar Wieler. Selbst wenn dieser zu weit weg gewesen sein sollte, seien auch die Experten mitverantwortlich, die diese Protokolle verfassten und bei den Entscheiden dabei waren.

«Aus den RKI-Protokollen geht hervor: Wir werden keine Daten zur Sicherheit aufnehmen oder erarbeiten. Und das ist ein Menschenversuch.»

Sterz erinnert daran, dass Bill Gates am Ostersonntag 2020 gesagt habe, man werde sehr schnell Impfstoffe entwickeln müssen, die Sicherheit dabei aber nicht vernachlässigen. Die RKI-Protokolle zeigten das Gegenteil. Zugleich zeigt er Verständnis für jene, die unter Druck standen: Wer eine junge Familie und ein Haus abzuzahlen habe und den Jobverlust riskiere, frage sich verständlicherweise, ob er der Whistleblower sein müsse. Die soziale Fallhöhe sei real.

In seinem neuen Buch mit Professor Sucharit Bhakdi, «mRNA-Impfungen: Das größte organisierte Verbrechen gegen die Menschheit», findet sich ein Satz, der erschüttert: Die Verabreichung einer Injektion, die sogenannte Hybride enthalte, komme einem Tötungsversuch gleich. Auf die Frage, was er einem Arzt sage, der heute seine Impfpraxis öffnet, hält Sterz an dieser Einschätzung fest.

2020 oder 2021 habe ein Arzt vielleicht nicht überblicken können, was passieren würde – heute aber schon. Sein Rat: «Wenn Sie nicht angeklagt werden wollen, wenn Nebenwirkungen auftreten, dann überlegen Sie sehr gut, ob der Patient diese Impfung wirklich braucht, und klären Sie ihn über die möglichen Nebenwirkungen und Gefahren auf.» Entscheide sich der Patient danach immer noch dafür, sei das seine Sache. Doch Unwissenheit dürften Ärzte nicht länger vortäuschen.

Am eindringlichsten spricht Sterz über die Schwangeren. In seinem Buch nennt er eine Zahl: Dreißig Jahre lang, von 1990 bis 2020, seien nie mehr als 250 Fehlgeburten pro Jahr gemeldet worden. 2021 sei die Zahl auf über 3.400 explodiert. Die wirkliche Zahl schätzt er auf bis zu 100.000 impfbedingte Fehlgeburten – wobei er betont, dass diese Hypothese sich auf Daten aus dem amerikanischen Pharmakovigilanz-System stütze und er keine gesicherten Zahlen für Deutschland habe.

«Es gibt eine goldene Regel in der Medizin, die heißt: niemals, wirklich niemals eine schwangere Frau mit einem neuen Medikament behandeln, impfen.»

Diese Regel sei gebrochen worden – mit der Begründung, Schwangere seien besonders empfindlich und müssten deshalb geschützt, also geimpft werden. «Das ist völliger Blödsinn.» Eine gesunde, junge Frau – und das seien Schwangere meistens – riskiere normalerweise nichts. «Sonst wäre die Menschheit längst ausgestorben.»

Er verweist auf eine Studie von Tom Shimabukuro: Bei den Frauen, die erst im dritten Schwangerschaftsdrittel geimpft wurden, habe die Fehlgeburtenrate bei rund zwölf Prozent und damit im Normbereich gelegen. Doch bei den früh in der Schwangerschaft geimpften Frauen sei der Anteil bis auf 80 Prozent gestiegen – ein Befund, der in der großen Masse der Daten untergegangen sei.

Auf die Frage, was er den Müttern sage, die ihr Kind verloren haben, wird Sterz still. «Das kann man nicht wieder gut machen. Das ist geschehen.» Frauen im gebärfähigen Alter sollten sich sehr gut überlegen, ob sie sich impfen ließen – und Ärzte sollten bei Schwangerschaft und Impfung sehr viel kritischer sein.

Seine Aussage vor der Enquete-Kommission des Bundestages beschreibt Sterz nüchtern. Er sei nicht am selben Tisch wie Karl Lauterbach gesessen, sondern per Video zugeschaltet gewesen, habe aber mit anhören müssen, wie man sich gegenseitig beweihräucherte. Eine Enquete-Kommission – der Begriff stamme aus dem Französischen und bedeute eigentlich Untersuchungskommission – sei in der deutschen Ausprägung nur darauf ausgerichtet, nach vorn zu schauen und zu fragen, was man bei der nächsten Pandemie besser machen sollte. Sie habe keine Macht: keine Zeugenvorladung, keinen Eid, nur Empfehlungen. Auf die Frage, ob das echte Aufarbeitung oder ein Theaterstück sei, neigt Sterz klar zum Theaterstück.

Möglich sei das nur, weil damals Notverordnungen erlassen worden seien, die alle Beteiligten von Regressansprüchen befreiten. Auch in Frankreich, wo er lebt, sehe er keine Anzeichen für eine echte Aufklärung. Er erinnert daran, dass Präsident Emmanuel Macron 2022 gesagt habe, er werde den Ungeimpften «die Hölle heiß machen». In Frankreich habe man nicht einmal den Hund ohne Ausweis ausführen dürfen. Er sei nicht für einen Rachefeldzug – aber die Verantwortlichen müssten zumindest zugeben, dass vieles falsch gelaufen sei, und sich vor Gericht verantworten.

Auf die Frage, ob sich Geimpfte Sorgen machen müssten, gibt Sterz eine vorsichtige Einschätzung – mit dem Hinweis, er sei kein Humanmediziner, sondern Tiermediziner. Wer sich 2021, 2022 oder 2023 habe impfen lassen und bisher keine Nebenwirkungen zeige, könne davon ausgehen, dass auch künftig keine aufträten – es sei denn, er lasse sich weiter mit dieser Technologie impfen.

Wer hingegen Beschwerden habe, solle einen Arzt aufsuchen, der die Problematik verstehe und ganzheitlich vorgehe. Der eigentliche Übeltäter sei das Spike-Protein, das durch den Austausch von Uridin gegen Methyl-Pseudouridin an der Boten-RNS sehr lange im Körper nachweisbar bleibe. Helfen könnten Substanzen wie Kurkumin, Nattokinase und Bromelain sowie Antithrombotika – wobei solche Therapien lange dauerten. Hier verweist Sterz auf den US-Mediziner Dr. Peter McCullough, dessen Firma entsprechende Präparate anbietet. Dazu kämen gesunde Ernährung, Bewegung und Vitamine, besonders Vitamin D3.

Persönlich wird Sterz, als er von seiner Frau erzählt. Sie habe sich gegen seinen Rat dreimal impfen lassen, anfangs erhebliche Nebenwirkungen gehabt und leide noch heute unter Brainfog und Konzentrationsstörungen. Ihr Beweggrund damals: Sie wollte ihre Enkel wieder umarmen. «Ich werfe ihr das nicht vor. Damals konnte man noch nicht wissen, was passiert.» Besonders gefährlich erscheint ihm die neue Technologie der selbstvermehrenden Boten-RNS, bei der eine nicht mehr kontrollierbare Produktion von Spike-Protein in Gang kommen könne.

Inzwischen seien Millionen Menschen aufgeklärt, die Lügen bewiesen. Auf die Frage, ob die Menschen bei der nächsten Pandemie wieder hereinfallen oder ob etwas zerbrochen sei, das sich nicht mehr kitten lasse, antwortet Sterz zwiespältig. Viele hätten verstanden, dass ihnen durch Lügen, Propaganda und Druck übel mitgespielt wurde. Doch wenn die nächste Plandemie gut vorbereitet werde – mit Bildern von Leichen in den Medien, politischem Druck und Strafen für jene, die sich verweigern –, fürchte er, dass sich erneut eine Mehrheit beuge. Das sei das Ziel der «Impf-Mafia»: ihr Businessmodell weiterzuverfolgen.

Er erinnert an die Abschiedsrede von Präsident Dwight D. Eisenhower aus dem Jahr 1961, in der dieser vor dem militärisch-industriellen Komplex warnte. Diesen Komplex gebe es tatsächlich – und er gewinne zunehmend an Macht; teilweise verfüge er über mehr Geld als ganze Staaten. Die Pharmaindustrie sei darin nur ein Rädchen. Wie schwer dieser Kampf sei, zeige das Schicksal einer Kollegin aus Frankreich, die nach scharfer Kritik an den klinischen Pfizer-Studien schwer erkrankte und den Freitod wählte.

«Ich hoffe, dass die Mehrheit der Menschen nicht aufgibt und dass wir uns gemeinsam gegen diesen militärisch-industriellen Komplex wehren.»

Ein tragischer Justizfall kommt zur Sprache: Dr. med. Bianca Witzschel, Fachärztin für Pharmakologie und Allgemeinmedizin aus Sachsen, hatte während der Corona-Zeit Maskenatteste und Impfunfähigkeitsbescheinigungen ausgestellt – nach körperlichen Untersuchungen und ärztlicher Dokumentation. Dafür wurde sie zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt; über ein Jahr saß sie in Untersuchungshaft, ihr Haus wurde zwangsversteigert und mit Sondereinheiten geräumt. Im Februar wurde sie mit 69 Jahren erneut zum Haftantritt für weitere 500 Tage aufgefordert. Sie ist eine von über tausend verfolgten Ärzten in Deutschland.

Auf die Frage, was er ihr sagen würde, antwortet Sterz mit Wärme:

«Obwohl sie eingesperrt ist, ist sie nicht allein. Es gibt Tausende von Menschen, die erschüttert sind über diese Maßnahmen, die keiner Demokratie entsprechen.»

Sie habe kein Verbrechen begangen, sondern ihrem hippokratischen Eid gefolgt. Ein Staat könne einem Mediziner nicht vorschreiben, wie er therapiere. Witzschel sei selbst Fachärztin für Pharmakologie und Toxikologie und habe das nötige Wissen, ihr Handeln zu beurteilen. Ihr Anwalt habe beantragt, dass Sterz als Gutachter aussagt. Ob er physisch ins rund 1.200 Kilometer entfernte Dresden reisen kann oder per Video zugeschaltet wird, sei noch offen – doch kneifen werde er nicht.

Auf die abschließende Frage, was die Geschichte einmal über ihn sagen werde und was er sich wünsche, bleibt Sterz bescheiden. Es wäre gut, wenn die Geschichte sagen könnte, dass Helmut Sterz mit bescheidenen Mitteln, aber als einer von vielen dafür gekämpft habe, dass Recht und Gerechtigkeit – und die Demokratie – wiederhergestellt wurden.

«Es würde mich sehr freuen, wenn man sagen könnte, dass Herr Sterz dazu beigetragen hat, dass dieses militärisch-pharmazeutische Komplott zurückgedrängt wird.»

Interview -Videoaufzeichnung vom 5. Juni 2026

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