Lieber Leser,
während dir der Kaffeeduft in die Nase steigt, wabern vielleicht solche Gedanken durch deinen Kopf:
Der Alltag drückt. To-do-Listen quellen über.
Erwartungen – eigene und fremde, berufliche und private – warten darauf, erfüllt zu werden.
Dieser Leistungsdruck raubt oft den Atem und die Freude.
Halte kurz inne. Atme ein. Atme aus.
Bleib einfach da. In diesem Augenblick.
Vielleicht fragst du dich gerade: „Was erwarte ich von diesem Leben?“
Viktor Frankl hat es umgedreht: „Was erwartet das Leben von mir?“
Jetzt frage dich:
„Was wünscht sich das Leben gerade von mir am allermeisten?“
„Was wird gerade von mir gebraucht? In diesem Moment?“
Was kommt hoch in dir? Ein Bild? Ein Gefühl? Nichts?
Alles darf sein.
Ich wünsche dir einen wundervollen Tag – und zwischendrin diese stillen, wertvollen Momente des Innehaltens.
Herzliche Grüße
Arne
Meine ganz persönliche Geschichte dazu:
In meiner Coaching-Praxis sehe ich Leader, die sich genau diese Frage stellen – und plötzlich hören sie: “Du wirst gerade gebraucht. Als Zuhörer. Als ein Mensch, der präsent ist.” Gestern Morgen war es bei mir eine Leaderin, die jemanden brauchte, der aufmerksam zuhört und ehrliche Fragen stellt. Dadurch kam sie wieder in ihre Kraft und hat zum Ende unseres Gespräches herzhaft gelacht.
Deine Morgenübung (nur 90 Sekunden):
- Schließe die Augen.
- Stelle dir vor, das Leben spricht zu dir. Was sagt es?
- Schreib eine Zeile, einen Satz auf.
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