An heißen Sommertagen wissen wir meistens ganz genau, was zu tun ist.
Wir suchen den Schatten, trinken mehr Wasser, vermeiden die Mittagshitze und hoffen, dass die Wohnung am Abend endlich wieder etwas abkühlt.
Aber wir sind nicht die Einzigen, denen die Hitze zu schaffen macht.
Auch unsere Haustiere, die Tiere in unseren Städten und Wäldern und sogar die Fische in unseren Seen, Flüssen und Meeren spüren die Auswirkungen der heißen Temperaturen.
Nehmen wir zum Beispiel unsere Hunde.
An einem heißen Sommertag kann sich Asphalt so stark aufheizen, dass er ihre Pfoten innerhalb weniger Sekunden verbrennen kann. Eine einfache Faustregel lautet: Wenn du den Handrücken nicht sieben Sekunden lang auf den Asphalt legen kannst, ist es auch für deinen Hund zu heiß.
Und auch in der Wohnung wird es schnell unangenehm. Gerade ältere Tiere, kurznasige Hunderassen oder kleinere Haustiere wie Kaninchen und Meerschweinchen leiden besonders unter der Hitze. Frisches Wasser, ein kühler Rückzugsort und Spaziergänge in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden können hier einen großen Unterschied machen.
Auch unsere Wildtiere haben mit den hohen Temperaturen zu kämpfen.
Vögel brauchen an heißen Tagen mehr Wasser als sonst. Eine flache Schale mit frischem Wasser am Balkon oder im Garten kann deshalb schnell zur lebenswichtigen Trinkstelle werden.
Und unter der Wasseroberfläche verändert sich ebenfalls einiges.
Wenn sich Seen und Flüsse aufheizen, sinkt der Sauerstoffgehalt im Wasser. Manche Fischarten ziehen sich in kühlere Bereiche zurück, andere verlieren nach und nach ihren Lebensraum.
Ähnlich ist es auch im Wald.
Wildtiere passen sich so gut wie möglich an die Hitze an. Dafür brauchen sie aber gesunde Wälder mit Schatten, Wasser und genügend Rückzugsorten.
Deshalb haben wir die Österreichischen Bundesforste gefragt, wie unsere Wildtiere mit immer heißeren Sommern umgehen.
Wir haben bei den Österreichischen Bundesforsten nachgefragt, wie sich unsere Wälder und ihre tierischen Bewohner an die steigenden Temperaturen anpassen.
DI Stefan Schörghuber, Leiter des Bereichs Wald-Naturraum-Nachhaltigkeit bei den Österreichischen Bundesforsten:
Hitzewellen setzen auch den Wildtieren im Wald zu. Ähnlich wie wir Menschen suchen sie schattige Rückzugsorte und Wasserstellen auf, reduzieren ihre Aktivität und verlagern sie in die kühleren Nachtstunden. Wildschweine und Rotwild nutzen Suhlen zur Abkühlung und zum Schutz vor Parasiten, alpine Arten wie Gams oder Schneehuhn weichen – sofern möglich – in kühlere, oft nordseitige Lagen aus. Für die Gams kann auch der Bergwald ein wichtiger Rückzugsort sein. Besonders problematisch sind Hitze und Trockenheit dort, wo Gewässer oder Tümpel austrocknen und Nahrung knapp wird – etwa für Amphibien oder Insektenfresser. Mit dem Umbau zu artenreichen und klimafitten Wäldern schaffen die Österreichischen Bundesforste vielfältige Lebensräume, in denen Wildtiere auch unter zunehmend heißen Bedingungen ausreichend Nahrung und Rückzugsräume finden. Neben den forstlichen Bewirtschaftungsplänen wird für jedes der 120 Forstreviere ein eigener Öko-Plan erstellt. Er definiert sensible Lebensräume und Naturschutzmaßnahmen – von der Wiedervernässung von Mooren über die Anlage von Amphibienteichen bis hin zu kleinen Naturwaldinseln, die sich ohne forstliche Nutzung frei entwickeln können. Biodiversitätsmaßnahmen sind damit ein fester Bestandteil einer nachhaltigen und naturnahen Waldbewirtschaftung. Denn ein gesunder und vielfältiger Wald bietet Wildtieren auf natürliche Weise Nahrung, Wasser und Rückzugsräume – und ist damit der beste Tierschutz.
Ein großes Dankeschön an Stefan Schörghuber und die Österreichischen Bundesforste für diesen Einblick und vor allem für ihre Arbeit zum Schutz unserer Wälder und all jener Tiere, die dort zu Hause sind.
🐾 Geh mit deinem Hund möglichst früh am Morgen oder später am Abend spazieren, wenn sich der Asphalt wieder abgekühlt hat.
💧 Stell eine flache Schale mit frischem Wasser auf den Balkon oder in den Garten. Vögel und Insekten werden es dir danken. Ein paar Steine darin helfen kleineren Tieren beim sicheren Landen.
🌳 Wenn du Wildtiere beobachtest, gib ihnen genügend Ruhe. Gerade an heißen Tagen versuchen sie, Energie zu sparen und möglichst kühle Plätze aufzusuchen.
Manchmal braucht es gar nicht viel.
Schon kleine Gesten können für Tiere einen großen Unterschied machen.
Wenn man Arnold kennt, weiß man, dass es eine Sache gibt, die er fast genauso liebt wie sein tägliches Training.
Tiere.
Ob Zwergeselin Lulu, Pony Whiskey oder seine vielen anderen tierischen Begleiter. Tiere waren schon immer ein wichtiger Teil seines Lebens. Für Arnold sind sie nicht einfach Haustiere. Sie gehören zur Familie.
Seine Botschaft ist klar: Terminate Pollution. Denn eine gesündere Zukunft brauchen wir alle – Mensch und Tier.
Reine Luft, gesunde Wälder und saubere Gewässer kommen auch den unzähligen Tieren zugute, mit denen wir diesen Planeten teilen. Vom Vogel im Garten über den Fisch im See bis hin zu unseren geliebten Haustieren.
Denn wenn wir unsere Umwelt schützen, schützen wir auch ihr Zuhause.
Und wenn Lulu dazu etwas zu sagen hätte, würde sie wahrscheinlich zuerst nach einem Snack fragen. 🫏💚
Viele von euch haben uns beim AUSTRIAN WORLD SUMMIT gefragt, ob es unser Merchandise auch nach dem Summit zu kaufen geben wird.
Die Antwort lautet: Ja!
Ab sofort könnt ihr euren Lieblings-Merch ganz bequem online bestellen und das das ganze Jahr über.
Außerdem haben wir einige tolle Angebote für euch zusammengestellt. Wenn ihr also schon länger mit einem Hoodie, T-Shirt oder einer Tasche geliebäugelt habt, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt.
Viel Spaß beim Shoppen! 💚
• Die Sommerhitze betrifft nicht nur uns Menschen, sondern auch unsere tierischen Begleiter.
• Schon kleine Gesten können Haustieren und Wildtieren heiße Tage deutlich erleichtern.
• Gesunde Wälder und vielfältige Lebensräume sind der beste Schutz für unsere Tierwelt.
Diese Woche denken wir nicht nur an uns. Sondern auch an alle Pfoten, Flügel, Flossen und Hufe, die mit uns diesen Planeten teilen. 🐾🌍

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