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Dachau - SZ.de · Aug 23, 2026

Extremes Unwetter: 32 Feuerwehreinsätze nach Starkregen

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Süddeutsche Zeitung · Süddeutsche Zeitung

Heftiger Starkregen hat am Freitagnachmittag im Landkreis Dachau zahlreiche Feuerwehreinsätze nach sich gezogen. Wie Kreisbrandinspektor Maximilian Reimoser berichtet, gingen zwischen 15.30 Uhr und den frühen Morgenstunden des Samstags insgesamt 32 unwetterbedingte Einsatzmeldungen ein. Davon entfielen zwölf auf das Stadtgebiet Dachau, 16 auf die Gemeinde Karlsfeld, drei auf die Gemeinde Haimhausen und eine auf den Bereich Tandern.

Die Einsatzkräfte wurden vor allem zu überfluteten Fahrbahnen und Gehwegen, vollgelaufenen Kellern sowie Wasser in Gebäuden und Tiefgaragen gerufen. Vielerorts konnte das Regenwasser nicht mehr ausreichend abfließen. „Neben teilweise überlasteten Kanälen und Straßeneinläufen dürfte auch die vorangegangene Trockenheit eine Rolle gespielt haben: Ausgetrocknete Böden konnten die großen Wassermengen teilweise nicht schnell genug aufnehmen“, erklärt der Kreisbrandinspektor. Überdies hatten die Retter auch mit umgestürzten Bäumen auf Fahrbahnen in Haimhausen sowie im Bereich Tandern zu tun.

Für den Landkreis Dachau galt am Freitag von 13 bis 19 Uhr eine amtliche Warnung des Deutschen Wetterdienstes vor Starkregen. Erwartet wurden Niederschlagsmengen zwischen 20 und 35 Litern pro Quadratmeter innerhalb von sechs Stunden. „Die Niederschläge waren dabei räumlich sehr unterschiedlich verteilt“, berichtet Reimoser. So wurden im Raum Karlsfeld, Dachau und Haimhausen bis Fahrenzhausen insbesondere zwischen 15.30 und 17.30 Uhr Niederschlagsmengen von 15 bis 25 Litern pro Quadratmeter und Stunde registriert.  Im übrigen Landkreis lagen sie überwiegend unter 20 Litern pro Quadratmeter. „Diese Verteilung spiegelt sich auch in den festgestellten Einsatzschwerpunkten wider“, sagt Reimoser.

Einsatzkräfte füllten zudem 800 Sandsäcke für den nächsten Ernstfall.

Einsatzkräfte füllten zudem 800 Sandsäcke für den nächsten Ernstfall.

Kreisbrandinspektion Dachau

Für die Einsatzschwerpunkte Dachau und Karlsfeld wurden sechs Paletten mit Sandsäcken aus dem Katastrophenschutzzentrum bereitgestellt und zu den Einsatzschwerpunkten gebracht. Um die Vorräte wieder aufzufüllen, haben 24 Einsatzkräfte inzwischen vorsorglich weitere 800 Sandsäcke befüllt und auf acht Paletten gelagert.

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