Sie packt Brot ein, Wurst und einige Eier. Drei Bündel sind es am Ende mit Lebensmitteln, die sie bei Bauern in Siegertsbrunn eingesammelt hatte. Mit dieser Fracht im Gepäck radelt Hermine Fiedler am 21. Oktober 1944 los in Richtung Dachau. Zweieinhalb Stunden wäre heute jemand mit einem flotten Bike quer durch München unterwegs. Für die 54-jährige Lehrerin ist es mitten im Krieg eine anstrengende und hochgefährliche Mission. Ihr Ziel ist das Konzentrationslager Dachau. Ihre Bündel sind für hungernde inhaftierte Priester bestimmt. Mit ihren Fahrten wird Fiedler ihnen bis zum Ende des Krieges immer wieder helfen.
Dachau - SZ.de · Aug 18, 2026
Nationalsozialismus: Mit klopfendem Herzen nach Dachau
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