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München - SZ.de · Aug 20, 2026

Medien: Sophie von der Tann engagiert sich für Menschenrechts-Filmpreis

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Martina Scherf · Süddeutsche Zeitung

Fünf Jahre berichtete Sophie von der Tann für die ARD aus Israel und den Palästinensischen Autonomiegebieten. Für ihre engagierten und dabei immer ausgewogenen Beiträge aus einem der schwierigsten journalistischen Berichtsgebiete der Welt wurde sie mehrfach geehrt, aber auch angefeindet. Sie erlebte den Alltag der Menschen in dem zerrissenen Land hautnah und ließ auch ihre Follower auf Instagram daran teilhaben. Im Juli 2026 kehrte sie nach München zurück – ihre Karriere begann beim Bayerischen Rundfunk. Jetzt hat sie die Patronage für den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis (DMFP) 2026 übernommen. Der Preis wird aktuell von 20 Organisationen der Zivilgesellschaft finanziert und alle zwei Jahre in mehreren Kategorien vergeben. Die Geschäftsführung liegt beim Nürnberger Menschenrechtszentrum.

„Menschenrechte sind an vielen Orten der Welt heute so bedroht wie seit Langem nicht“, sagt die Journalistin. „Umso wichtiger ist eine freie Presse, die Missstände aufdeckt und Menschen ermöglicht, sich eine eigene Meinung zu bilden. Dazu leisten auch die Filme, die der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis auszeichnet, einen wichtigen Beitrag: Sie geben denjenigen eine Stimme, deren Rechte verletzt werden.“ Von der Tann wird bei der Preisverleihung des DMFP am 5. Dezember in der Nürnberger Tafelhalle dabei sein.

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