Aufräumarbeiten: Ein Tornado hat am Montagnachmittag in der Gemeinde Pomas im südfranzösischen Département Aude Bäume umgeknickt und Dächer abgedeckt. 40 Menschen wurden verletzt, mehr als 2800 Haushalte waren zeitweise ohne Strom. Ursache war die Kollision extrem warmer Mittelmeerluft mit einem Tief über dem Atlantik.
Aufarbeitung: Archivarinnen sichten Akten mit Zeugenaussagen von Opfern des guatemaltekischen Bürgerkrieges. In dem blutigen Konflikt zwischen rechtsgerichteten Militärregierungen und linken Guerillagruppen wurden zwischen 1960 und 1996 mehr als 200 000 Menschen getötet. Die Regierung unter dem progressiven Präsidenten Bernardo Arévalo hat ein Projekt gestartet, das die Dokumente vor Verfall oder Vernichtung schützen soll.
Auftakt: Der britische Premierminister Andy Burnham greift im „Frontline Studio“ der ukrainischen Streitkräfte in die Saiten. Das mobile Aufnahmestudio fährt regelmäßig direkt zur kämpfenden Truppe und nimmt dort Stücke mit Soldaten auf, die vor dem Krieg Opernsänger oder Musiker waren.
Aussichtsreich: Ein Mann blickt von seinem Boot auf das Korallenriff der Cayos Holandeses an Panamas Karibikküste. Da es für Touristen schwer erreichbar ist, gilt es als eines der am besten erhaltenen Riffsysteme der Region. Die Sichtweite unter Wasser beträgt oft mehr als 30 Meter.
Ausgebrannt: Ein verkohltes Autowrack zeugt von den heftigen Kämpfen zwischen der Militärpolizei von Rio de Janeiro und kriminellen Banden in der Favela Complexo de Israel. Die Banden hatten Barrikaden errichtet, um die Sicherheitskräfte aufzuhalten, die mit gepanzerten Fahrzeugen vorrückten.
Ausnahmezustand: Im Tierheim von Austin, Texas, ist die Klimaanlage ausgefallen, nachdem die Hitze mehrere Tage in Folge 38 Grad und mehr erreicht hatte. Ein mobiles Kühlgerät sorgt nun dafür, dass die Temperaturen in diesem Hundezwinger erträglich bleiben.

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