Frank Pechtheyden half in Hürtgenwald Förster über Waldbrand-Einsatz – „Die Leute waren völlig fertig“
19.08.2026 · 15:14 Uhr
Die Förster schlugen Brandschneisen, während hinter ihnen im Wald die Flammen loderten.
Foto: Frank PechtheydenDormagen/Hürtgenwald · Revierförster Frank Pechtheyden war mit fünf Forstwirten beim Großbrand im Hürtgenwald im Einsatz. Der Dormagener erzählt von einem Einsatz, wie er ihn noch nie erlebt hat.
Am Dienstag hieß es nach Tagen des Bangens Aufatmen: Am Mittag verkündete NRW-Landschaftsministerin Silke Gorißen (CDU), der Waldbrand im Hürtgenwald sei unter Kontrolle. Einer, der weiß, welche Dimension die Brände in der Eifel angenommen haben, ist Frank Pechtheyden. Der Dormagener Revierförster war von Freitag bis Samstagmorgen gemeinsam mit fünf Forstwirten seines Teams im Hürtgenwald im Einsatz. Als er über Düren in Richtung Hürtgenwald fuhr und den brennenden und qualmenden Wald schon aus der Entfernung sah, da sei ihm klar geworden, dass dieser Einsatz eine andere Dimension haben wird, erzählt er. „Das macht etwas mit einem“, sagt der Dormagener Revierförster rückblickend. Ein Waldbrand dieser Größenordnung ist auch für einen Mann, dessen Beruf der Wald ist, alles andere als alltäglich.

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