Neue Signale aus Spanien Unerwartete Kehrtwende – Dormagen und Toro wollen Städtepartnerschaft neu beleben
19.08.2026 · 13:27 Uhr
Seit März hat Toro mit Carlos Rodríguez Casares einen neuen Bürgermeister.
Foto: Stadt DormagenAnalyse | Dormagen · Unbeantwortete Weihnachtskarten, ausgefallene Video-Calls: Noch vor Wochen stand die seit drei Jahrzehnten bestehende Städtepartnerschaft zwischen Dormagen und Toro vor dem sicher geglaubten Aus. Umso überraschender ist die neuste Nachricht aus dem Rathaus: Sie wollen es nochmal miteinander probieren.
„Wenn da kein Kontakt ist, bin ich auch sehr dafür, das tatsächlich zu beenden.“ So äußerte sich Dormagens Bürgermeister Erik Lierenfeld (SPD) noch im Juli über die Städtepartnerschaft mit Toro. „Dann macht es einfach keinen Sinn, wenn es von der anderen Seite nicht gewünscht ist“, Kostenpflichtiger Inhalt sagte Lierenfeld damals im Hauptausschuss. Viel Hoffnung, die zwar seit drei Jahrzehnten bestehende, aber vor allem in den vergangenen Jahren arg eingerostete Partnerschaft mit der 8.000-Einwohner-Stadt noch einmal mit Leben zu füllen, war in der Dormagener Stadtpolitik zuletzt nicht mehr zu spüren.

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