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MSV Duisburg | RP ONLINE · Aug 13, 2026

MSV zu Gast in Ostwestfalen: „Gefühltes Heimspiel“ – Zebras übernehmen Verl

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Marcel Eichholz · RP ONLINE

MSV zu Gast in Ostwestfalen „Gefühltes Heimspiel“ – Zebras übernehmen Verl

13.08.2026 · 15:24 Uhr

Ein Blick in die Duisburger Arena.

Ein Blick in die Duisburger Arena.

Foto: dpa/Marius Becker

Duisburg · 2000 Fans werden den MSV Duisburg zum ersten Auswärtsspiel dieser Drittliga-Saison begleiten. Wie Trainer Dietmar Hirsch den Gegner erwartet und wie die personelle Lage ist.

Es erinnert ein wenig an die Zeiten in der Regionalliga West. Am Samstag geht es für den MSV Duisburg in der 3. Liga zum SC Verl und das Stadion wird dann in weiten Teilen in Blau und Weiß erstrahlen. Fast die Hälfte aller Tickets ging nach Duisburg, weitere Anhänger dürften sich über den SCV mit Tickets eingedeckt haben. Sportlich wird das Gastspiel in Ostwestfalen aber alles andere als ein Selbstläufer, da ist sich MSV-Coach Dietmar Hirsch sicher.

„Es ist für uns ein gefühltes Heimspiel“, betont Hirsch im Pressegespräch am Donnerstag, „trotzdem gehen wir es wie ein ganz normales Auswärtsspiel an.“ Nach dem Abschlusstraining am Freitagmittag geht es für ihn und seine Mannschaft auf den Weg in Richtung Verl. „Wir übernachten im Hotel. Für eine Anreise am Spieltag selbst, ist es doch ein wenig zu weit entfernt“, erläutert Hirsch. Gewohnte Abläufe soll es geben, auch, um die Auswärtsschwäche der vergangenen Saison nicht mit in die neue Spielzeit zu nehmen. „Wir haben die Leistung aus dem ersten Heimspiel im Hinterkopf, auf der wollen wir auch auswärts aufbauen“, sagt er. Hilfreich dürfte die lautstarke Unterstützung von den Rängen da mit Sicherheit sein.

Startelf für Samstag steht

Denn auf dem Platz erwartet Hirsch einen starken Gegner. „Verl hat den neuen Trainer und die Sommer-Zugänge ganz bewusst nach ihrer Philosophie ausgesucht. Ich gehe nicht davon aus, dass sie nach der Auftakt-Niederlage in Aachen gegen uns nun alles über den Haufen schmeißen werden“, sagt er. Zumal das Ergebnis aus Aachen auch deutlicher anmutet, als es letztlich war. Hirsch habe zwei unterschiedliche Halbzeiten des SCV gesehen. Vor der Pause gab es den typischen „Verl-Fußball, bei dem die Mannschaft mutig gespielt und viele Positionswechsel vorgenommen hat“. Nach dem Seitenwechsel hätten viele Fehler die Niederlage eingeläutet.

Wie er seine Mannschaft aufstellen wird, weiß Hirsch bereits. „Es gibt immer Gründe etwas zu ändern oder es so zu belassen, wie es war“, erklärt er zwar mehrdeutig, bestätigt auf Nachfrage aber, dass er seine Startelf für Samstag bereits im Kopf hat. Klar ist, er kann beim Kader nahezu aus dem Vollen schöpfen. Einzig Dennis Borkowski, der in weiten Teilen zurück im Mannschaftstraining ist, und Frederik Christensen, der noch individuell trainiert, fallen für das Verl-Spiel aus. In Summe stehen ihm also 20 Feldspieler zur Verfügung, 18 kann er im Spieltagskader aufbieten, für zwei bleibt folglich nur der Platz auf der Tribüne. Zuletzt mussten da Kapitän Alexander Hahn und Angreifer Peter Remmert Platz nehmen. Und am Samstag? „Das entscheiden wir nach dem Abschlusstraining“, erklärt der 54-Jährige.

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