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Mettmann | RP ONLINE · Aug 20, 2026

Top-Duell unter Flutlicht: Wülfrath will in Essen ein erstes Ausrufezeichen setzen

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Elmar Rump · RP ONLINE

Top-Duell unter Flutlicht Wülfrath will in Essen ein erstes Ausrufezeichen setzen

20.08.2026 · 15:15 Uhr

 Trainer Joscha Weber schwört sein Team auf einen harten Kampf ein.

Trainer Joscha Weber schwört sein Team auf einen harten Kampf ein.

Foto: Achim Blazy (abz)

Ein kleiner Platz, ein lauter Anhang und zwei Teams mit großen Ambitionen: In Essen wird der Freitagabend zum Stresstest. Wer behält im Spitzenspiel die Nerven?

SV Burgaltendorf – 1. FC Wülfrath. Ein Spitzenspiel am zweiten Spieltag? In dieser Konstellation absolut zutreffend, denn beide Klubs werden von der Konkurrenz in der Bezirksliga, Gruppe 6, als erste Aufstiegsanwärter gehandelt. Zum Saisonauftakt wurde das Duo diesen Vorschusslorbeeren gerecht. Der letztjährige Vierte Burgaltendorf gewann beim Mülheimer SV 6:2, Absteiger Wülfrath auf eigenem Platz 4:2 gegen Haarzopf.

An diesem Freitag, 21. August, um 19.30 Uhr auf dem Sportplatz An der Windmühle also der direkte Vergleich. Was kommt da auf den FCW zu? „Das wird ein ganz spezielles Spiel. Freitagabend, Flutlicht, ein kleiner Sportplatz, dazu ein manchmal hitziges Publikum, das voll hinter seiner Mannschaft steht. Wir müssen von Beginn an hellwach sein, nicht nur gut Fußball spielen, kämpferisch gegenhalten, sondern auch vom Kopf her klar sein. Da erwartet uns eine besondere Atmosphäre“, umschreibt Joscha Weber die grundsätzliche Ausgangsposition. Angesichts dieser Voraussetzungen hofft der Wülfrather Coach, dass zahlreiche Fans mit nach Essen fahren, um der eigenen Mannschaft moralisch den Rücken zu stärken.

Das scheint auch notwendig. Schließlich wird Burgaltendorf, bei dem fünf, sechs ehemalige Oberligaspieler wie der ehemalige Schonnebecker Kevin Barra (36), der jetzt vom ASV Mettmann gekommene Ahmet Kizilisik (33) oder der für Rot-Weiß Oberhausen schon in der Regionalliga aufgelaufene Kai Nakowitsch (31) im Kader stehen, bei der Heimpremiere alles daran setzen, um den allgemein hoch eingeschätzten Gegner in die Schranken zu weisen. Nichts anderes ist im Umkehrschluss der Plan der Gäste.

„Wir rechnen dort erst einmal mit viel Widerstand, wollen aber unbedingt gewinnen, um direkt ein Zeichen zu setzen. Gegenüber Burgaltendorf, aber auch gegenüber den anderen Mitbewerbern“, betont der Wülfrather Chefcoach. Dass ähnlich wie gegen Haarzopf vier, fünf Stammkräfte aus unterschiedlichsten Gründen ausfallen, bereitet Weber nicht unbedingt Kopfzerbrechen. Immerhin bekam sein Team auch am vorigen Sonntag, trotz eines vorübergehenden 1:2-Rückstands, mit Willenskraft und fußballerischer Qualität noch die Kurve.

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