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Kleve | RP ONLINE · Aug 21, 2026

Rheinische Post feiert 80 Jahre: RP-Leser bekommen exklusive Einblicke in den Klever Tiergarten

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Maarten Oversteegen · RP ONLINE

Rheinische Post feiert 80 Jahre RP-Leser bekommen exklusive Einblicke in den Klever Tiergarten

21.08.2026 · 05:15 Uhr

 Tiergarten-Leiter Martin Polotzek führt die Leserinnen und Leser höchstpersönlich durch den Zoo.

Tiergarten-Leiter Martin Polotzek führt die Leserinnen und Leser höchstpersönlich durch den Zoo.

Foto: Markus van Offern (mvo)

Kleve · Zum 80. Geburtstag der Rheinischen Post sind Leserinnen und Leser am Mittwoch, 26. August, zu einer Führung mit Zooleiter Martin Polotzek eingeladen. Geboten werden Einblicke in aktuelle Projekte wie das Afrika-Dorf. Und es gibt viele Jungtiere zu sehen.

Die Rheinische Post wird 80 Jahre alt – und die Leserinnen und Leser feiern mit. Am Mittwoch, 26. August, laden RP und Tiergarten Kleve um 15 Uhr zu einer exklusiven Führung mit Zooleiter Martin Polotzek. Ab 14.30 Uhr werden die eingeladenen Leser empfangen, Kaffee, Softdrinks und Gebäck werden serviert. Nach einer kurzen Begrüßung startet die etwa einstündige Führung mit Polotzek, begleitet von Redakteuren der Redaktion in Kleve. Der Eintritt ist frei. Es gibt allerdings nur 30 Plätze. Am RP-Medienmobil gibt es Kaffee, Softdrinks und Gebäck. Um eine formlose Anmeldung unter E-Mail an veranstaltung@rheinische-post.de bis zum 23. August wird gebeten. Leser bekommen am Montag eine Nachricht, ob sie ausgelost wurden.

 Im Mittelpunkt der Führung stehen natürlich die Tiere des Zoos.

Im Mittelpunkt der Führung stehen natürlich die Tiere des Zoos.

Foto: Markus van Offern (mvo)

„Ein runder Geburtstag ist immer eine schöne Gelegenheit, zurückzuschauen auf das, was war - und auf das, was noch kommt“, sagt Polotzek. Die Rheinische Post begleite den Tierpark seit vielen Jahren eng, daher wüssten die Leserinnen und Leser bereits vieles über den Zoo. „Aber bei der Führung sehen die Menschen die Veränderungen auch mal vor Ort. Sie können sehen, was sich in den vergangenen Jahren getan hat“, sagt Polotzek, der seit Anfang 2021 die Verantwortung trägt.

Im Afrika-Dorf sollen unterschiedliche Arten zusammenleben

Leserinnen und Leser bekommen darüber hinaus eine aktuelle Baustelle vorgestellt: das sogenannte „Afrika-Dorf“. Es entsteht eine neue Heimat für die Stachelschweine, die in Zukunft mit den Erdmännchen in „Vergesellschaftung“ leben sollen. „Das ist auch die Philosophie des Tiergartens: Wir schauen, welche Tiere sich in der freien Wildbahn einen Lebensraum teilen, sodass man sie auch im Tiergarten zusammen halten kann“, sagt Polotzek.

Zudem sollen Rüsselhündchen ins Afrika-Dorf ziehen. „Das sind ganz besondere Tiere, auch recht anspruchsvoll in der Haltung“, sagt Polotzek. Kleve sei längst zur „Rüsselspringer-Hauptstadt“ Deutschlands avanciert, man habe in der Kreisstadt die größte Zucht. „Kürzlich kamen sogar Besucher der Harvard-Universität, um sich über unsere Rüsselspringer zu informieren“, sagt Polotzek. Da Rüsselhündchen Teil der gleichen Ordnung sind, seien sie der „nächste logische Schritt“ für den Klever Zoo.

Jungtiere und Zeit für Fragen

Darüber hinaus sollen Servale, eine afrikanische Kleinkatze, einziehen. Schließlich bekomme man immer wieder Anfragen von Veterinärämtern und Tierschutzorganisationen bezüglich ihrer Aufnahme, sagt der Tiergarten-Leiter. „Wir sind nicht nur dem Artenschutz verpflichtet, Tierschutz ist auch eine ganz wichtige Aufgabe – er ist Teil unserer Vereinssatzung“, sagt Polotzek. Für die Servale schaffe man eine möglichst naturnahe Anlage.

Aber die Leserinnen und Leser lernen im Rahmen der Führung nicht nur Pläne und Baustellen kennen. „Die Tiere sind natürlich die Highlights“, sagt Polotzek. Und der Zeitpunkt der Veranstaltung sei günstig. „Es gibt viele Jungtiere zu sehen, wir haben wieder viel Nachwuchs bekommen. Das ist immer sehr schön anzusehen“, sagt der Tiergarten-Chef, der anfügt: „Die Leserinnen und Leser der Rheinischen Post sollen im Rahmen der Führung auch die Möglichkeit bekommen, alle Fragen zu stellen, die ihnen auf den Nägeln brennen.“

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