Gesellschaftliches Ereignis Kleve feiert beim After-Work-Weinfest den Start ins Wochenende
22.08.2026 · 11:54 Uhr
Kleve genießt den Feierabend beim Weinfest
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Kleve · Die zweite Auflage des Weinfests rund um die Stadthalle am Kermisdahl war noch besser besucht als im Vorjahr. Die Klever genossen Wein, Bier, gute Gespräche – und feierten entspannt den Start ins Wochenende. Für die Zukunft denken die Veranstalterinnen noch größer.
Die Premiere im vergangenen Jahr war ein Erfolg, nun setzte man noch einen drauf: Viele Hundert Klever feierten am Freitagabend rund um die Stadthalle am Kermisdahl beim „After Work Weinfest“ den Feierabend, den Start ins Wochenende und die Liebe zum edlen Tropfen.
„Es ist noch voller als gedacht – und voller als im Vorjahr“, sagte Verena Rohde, Geschäftsführerin der Wirtschaft, Tourismus & Marketing Stadt Kleve GmbH (WTM), der städtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Dazu hatte fraglos auch das Wetter beigetragen: Nach einer regenreichen Woche blieb es trocken an der „Kleefse Riviera“, zeitweilig zeigte sich sogar die Sonne.
Gute Stimmung rund um die Stadthalle
„Wir hatten eigentlich einige Bierzeltgarnituren im Foyer der Stadthalle platziert, glücklicherweise konnten wir sie doch heraustragen“, sagte Rohde. „Und wir haben mit Blick aufs Wetter sicherheitshalber weitere Pavillons aufgebaut.“ Nur DJ Peter Schink, zuständig für eine dezente Hintergrundmusik, blieb drinnen – sein Pult musste in jedem Fall trocken bleiben.
Für die zweite Auflage wurde in diesem Jahr nicht nur der Zeitraum um eine Stunde verlängert – von 16 bis 23 Uhr klang der Feierabend aus – sondern auch die Eventfläche erweitert. Das Areal zwischen Stadthalle und Spielplatz wurde zusätzlich bespielt. „So haben wir es im Durchgang vor der Stadthalle etwas entzerrter, das war im vergangenen Jahr schon ein richtiges Geschiebe“, sagte Rohde. Auf eine Bühne verzichtete man.
Fünf Weinhändler hatten sich angekündigt, eine Absage gab es am Freitagmorgen. Lokalgröße Wein Peters, das Weingut Bamberger, der Gelderner Weinhof Viniazzi sowie das Kloster Kraul sorgten aber für reichlich Abwechslung. Prickelndes hielten die Schampusschwestern mit Champagner, Prosecco und Spritz-Getränken bereit. Und: „Es gibt Bier vom Fass – das war im vergangenen Jahr noch nicht so, das hatten einige Biertrinker moniert“, sagte Rohde. Dazu wurden Burger, Pommes, Bitterballen, Currywurst, Crêpes oder Waffeln gereicht.
Weinfest könnte künftig zwei Tage dauern
„Eigentlich hätten wir noch mehr Bierzeltgarnituren und Stehtische aufstellen können“, sagte Lara Hahlen von der WTM. „Man sieht ja: Es kommt an.“ Schon um 15.30 Uhr waren die ersten Besucher vor Ort – offenbar wird in Kleve freitags nicht allzu lang gearbeitet. „Die Leute sind hier, um sich nett zu unterhalten. Sie wollen alte Bekannte wiedertreffen, den Start ins Wochenende genießen“, sagte Rohde, die von einem „gemischten Publikum“ sprach.
Die Besucherschar sei aber ganz anders als bei der Schwanenstadtsause – Kostenpflichtiger Inhalt ein anderes Feierabendformat, das Ende Juni in der Kreisstadt stattfand. „So richtig erklären kann ich mir das auch nicht“, sagte Rohde. Im Schnitt sei das Publikum des Weinfestes etwas älter und ruhiger, die Veranstaltung sei noch entspannter. Rohde und Hahlen schmieden unterdessen schon Pläne für die Zukunft. Es sei nicht ausgeschlossen, das Weinfest künftig über zwei Tage auszurichten. „In anderen Städten ist das üblich“, sagte Rohde.
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