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Hückeswagen | RP ONLINE · Aug 19, 2026

Andere Ideen für Hückeswagen: Stadt baut Hitze-Service aus – ohne „Notfallwasser“

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Stephan Büllesbach · RP ONLINE

Andere Ideen für Hückeswagen Stadt baut Hitze-Service aus – ohne „Notfallwasser“

19.08.2026 · 08:18 Uhr

 Viel zu trinken ist gerade bei Hitze wichtig. Während es in Wipperfürther Geschäften und Lokalen ein „Notfallwasser“ gibt, hält die Stadt Hückeswagen eine solche Absprache für verzichtbar.

Viel zu trinken ist gerade bei Hitze wichtig. Während es in Wipperfürther Geschäften und Lokalen ein „Notfallwasser“ gibt, hält die Stadt Hückeswagen eine solche Absprache für verzichtbar.

Foto: Hendrik Schmidt/dpa/Hendrik Schmidt

Hückeswagen · Die Schloss-Stadt wird das Wipperfürther Modell mit kostenfreiem Wasser in Geschäften nicht übernehmen. Stattdessen plant die Verwaltung eine Online-Seite mit Hinweisen zu kühlen Orten und Tipps bei möglichen Hitzewellen.

Momentan ist es – viele würden jetzt ein „Gott sei Dank“ einfügen – ohnehin nicht nötig: ein „Notfallwasser“, wie es die Stadt Wipperfürth mit vielen Geschäftsleuten und Gastronomien in der Hansestadt vereinbart hat (unsere Redaktion berichtete). Denn von Werten über 30 Grad ist vorerst keine Rede mehr vielleicht erst wieder zum Monatsende hin. Bei entsprechend hohen Temperaturen können in der Nachbarstadt aber Kunden ein Glas Leitungswasser erbitten, was ihnen in den teilnehmenden Geschäften und Lokalen kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. In Hückeswagen wird’s diesen Hitze-Service allerdings nicht geben. Da liegen Klimaschutzmanager Sven Fischer und Bürgermeister Mario Moritz auf einer Linie.

„Wir werden solch ein Projekt erst einmal nicht initiieren“, versichert Fischer auf Anfrage unserer Redaktion. „Wir sind der Meinung, dass ein solches ,Notfallwasser‘ zwar bestimmt einen kommunikativen Mehrwert bietet. Allerdings gehen wir auch ganz klar davon aus, dass man auf Nachfrage in Geschäften, Apotheken etc. ein Wasser gereicht bekommt.“

Dennoch baut auch Hückeswagen seinen Hitze-Service weiter aus: „Wir setzen gerade eine Unterseite explizit für Hitzewellen auf“, berichtet der Klimaschutzmanager mit Blick auf die städtische Internetseite. Diese wird die Karte mit den möglichen kühlen Orten und dem Trinkwasserbrunnen, eine aufbereitete Broschüre des Umweltinstitutes München und weitere hilfreiche Tipps beinhalten. Diese Unterseite soll zu möglichen anstehenden Hitzewellen über „Meldungen“ auf der Startseite und über Social Media verbreitet werden.

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