Arbeiten des Geologischen Dienstes Warum in Rees die Böden untersucht werden
21.08.2026 · 09:28 Uhr
Rees · Der Geologische Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen beginnt im Herbst mit Bodenuntersuchungen in Rees. Welchen Hintergrund sie haben und wozu sie dienen.
Mitarbeitende des Geologischen Dienstes Nordrhein-Westfalen (GD NRW) sind ab Oktober 2026 bis Jahresende 2027 im Kreis Kleve im Einsatz. Auf Flächen in Rees finden Untersuchungen des Bodens statt. Die regionalen Untersuchungen dienen einer allgemeinen Bestandsaufnahme des Bodens und des Untergrundes. Die Ergebnisse werden in amtlichen Karten veröffentlicht. Sie sind wichtige Unterlagen für viele Aufgaben, etwa in der Land- und Forstwirtschaft (Bodennutzung, Bodenverbesserung, Erosionsschutz, Holzartenwahl), im Bauwesen, bei der Planung und Landespflege (Landesplanung, Bauleitplanung, Naturschutz), im Landeskulturbau und in der Wasserwirtschaft (ent- und bewässerungsbedürftige Flächen) sowie für die wissenschaftliche Forschung und den naturkundlichen Unterricht.
Wie der GD NRW mitteilt, sind im Rahmen der Kartierungen kleine Handbohrungen notwendig, stellenweise auch Aufgrabungen zur Entnahme von Bodenproben. Die Beauftragten des GD NRW werden auf die landwirtschaftlichen Belange und die derzeitige Nutzung der Grundstücke weitgehend Rücksicht nehmen. Der GD NRW bittet darum, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort bei ihren Aufgaben zu unterstützen.
Der Geologische Dienst Nordrhein-Westfalen ist die geowissenschaftliche Einrichtung des Landes. Die Aktivitäten umfassen ein breites Spektrum geowissenschaftlicher Themen wie Geo-Risiken, Geothermie, Rohstoffe, Grundwasser, Baugrund, Deponien, Geotope und Böden. Hierzu erforscht der GD NRW den Untergrund und die Böden, sammelt Geo-Daten und stellt diese in Onlinediensten und Datenportalen frei zur Verfügung.
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