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How To Lead · Apr 23, 2023

Veränderungen meistern

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Elena Mertel · How To Lead

Hi Everyone,

es muss dir nicht erst schlecht gehen, bevor du zu einer Änderung bereit bist. Das denke ich in diesen Tagen öfter denn je, wenn immer mehr Menschen über ihr Burn-out schreiben.

Gesünder ist es, du machst die Pause BEVOR du sie brauchst. Klüger ist es, du wechselst den Job, BEVOR du keine Energie mehr übrig hast. Gut ist es, du holst dir Hilfe – wann immer du möchtest.

Ein Arbeitsumfeld zu finden, das zu dir passt, ist schwer. Überall gibt es Versprechungen, Undurchsichtiges, Unvorhersehbares. Beim Großkonzern genauso wie beim Startup oder in der Selbstständigkeit – und das macht es kompliziert.

Fünf Dinge, die mir geholfen haben, ein passendes Arbeitsumfeld zu finden:

  1. Bedürfnisse sind wichtiger als Strategien. Erfüllung finden die meisten von uns nicht in Jobtiteln, der nächsten Gehaltserhöhung oder dem 16. Paar Sneaker. Sondern in dem Fokus auf uns selbst und unseren Bedürfnissen.

  2. Klarheit ist Voraussetzung, um den richtigen Weg zu gehen. Mir hat es geholfen, zu erkennen, an welchem Arbeitstag ich richtig zufrieden bin und gespürt habe: ich mache etwas, das sinnvoll ist und was zu mir passt – davon will ich mehr.

  3. Nichtverhandelbare Kriterien. In meinem letzten Job habe ich mich ständig über Terminverschiebungen geärgert. Irgendwann war mir klar: Verbindlichkeit ist für mich ein Kriterium, was ich nicht mehr verhandeln möchte.

  4. Keine Angst vor Status-Verlust. Für einen Top-Lebenslauf brauchst du nichts wegzulassen, zu beschönigen, umzustellen. Der rote Faden deines Lebens ist da, weil es dein Leben ist – geprägt durch Stolpersteine und Hürden, die du überwunden hast. Erkenntnisse, die du daraus gezogen und Entscheidungen, die du mit dem Wissen zum jeweiligen Zeitpunkt getroffen hast.

  5. Aktiv werden. Wofür entsteht Raum, wenn du das Alte hinter dir lässt? Oft sehen wir das Neue erst, wenn wir uns bewegen.

Der richtige Zeitpunkt, um deine Wünsche in die Tat umzusetzen, liegt irgendwo zwischen „irgendwann werde ich …“ und „wenn ich nochmal von vorne beginnen könnte.“

Übung - Nimm dir 5 Minuten

Stell dir vor, du hast deine Veränderungsziele bereits erreicht und bist stolz auf dich. Welche Schritte hast du dafür unternommen? Wie hast du deine Ressourcen genutzt? Indem du dir das Ergebnis vor Augen führst und dich auf deine Handlungen konzentrierst, kannst du deine Motivation steigern und gezielt handeln. Starte dann mit kleinen, machbaren Schritten, um deine Veränderungsziele zu erreichen. Erinnere dich daran, dass Veränderungen Zeit brauchen und es Rückschläge geben kann. Bleib fokussiert und halte dich an deinem Ziel fest. Reflektiere regelmäßig deine Fortschritte und passe dein Vorgehen an, wenn nötig.

Change is never easy, but always possible.

Eure Elena

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Read the original on riameta.substack.com

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