"holocene" represents Maximilian Zeitler's visual exploration of our ever-changing environment, interwoven with a search for the enduring essence of nature. The series features albumen and salt paper prints inspired by magical landscapes, regions that have fostered a central understanding of nature in Zeitler's life. In Germany, where there are no more primeval forests reminiscent of the Holocene era, Zeitler creates mystical forest landscapes.
Starting from a turning point in our current time, "holocene" uses historical photographic processes rooted in the age of industrialization to visually process both personal memories and contemporary sensations. The project began in 2020, a time when the industrialized urban landscape experienced a temporary pause. During this pause, Zeitler immersed himself in the areas around Berlin and later in southern Germany to explore the essence of the forests and trees.
It became apparent that the combination of glass negatives and silver chloride paper created an aesthetic that reflected a time that never really existed. The unique visual language of these media serves as a portal to a pristine natural world before industrialization, even though the trees depicted in the works are rarely older than 100 years. With "holocene", Maximilian Zeitler aims to transport the beauty and complexity of these altered landscapes into a visual language and question the concept of "nature" of the "antropocene" era.
Maximilian Zeitler works with photographic processes from the early days of photography and produces photo series in the areas of portrait, architecture, landscape and macro photography. The synthesis of high technical effort and subjective expression lends the photographs an intensity that invites the viewer to immerse himself in the slowness of the process and the monumentality of the landscapes.
Maximilian Zeitler is a founding member of the R116 gallery and lives in Berlin.
maximilianzeitler.com & @mfzfoto & mfzfoto
„holocene" steht für Maximilian Zeitlers visuelle Erkundung unserer sich ständig verändernden Umwelt, verwoben mit der Suche nach der dauerhaften Essenz der Natur. Die Serie zeigt Albumin- und Salzpapierdrucke, die von magischen Landschaften inspiriert sind, Regionen, die in Zeitlers Leben ein zentrales Naturverständis gefördert haben. In Deutschland, wo es keine Urwälder mehr gibt, die an die Zeit des Holozäns erinnern, kreiert Zeitler mystische Waldlandschaften.
Ausgehend von einem Wendepunkt in unserer eigenen Gegenwart nutzt "holocene" historische fotografische Verfahren, die ihre Wurzeln im Zeitalter der Industrialisierung haben, um sowohl persönliche Erinnerungen als auch gegenwärtige Empfindungen visuell zu verarbeiten. Das Projekt begann im Jahr 2020, einer Zeit, in der die industrialisierte Stadtlandschaft eine vorübergehende Pause erlebte. Während dieser Pause tauchte Zeitler in die Gegenden rund um Berlin und später in Süddeutschland ein, um die Essenz der Wälder und Bäume zu erforschen.
Es zeigte sich, dass die Kombination von Glasnegativen und Silberchloridpapier eine Ästhetik schafft, die eine Zeit widerspiegelt, die nie wirklich existierte. Die einzigartige visuelle Sprache dieser Medien dient als Portal zu einer unberührten natürlichen Welt vor der Industrialisierung, auch wenn die auf den Arbeiten abgebildeten Bäume selten älter als 100 Jahre sind. Mit "holocene" möchte Maximilian Zeitler die Schönheit und Komplexität dieser veränderten Landschaften in eine Bildsprache transportieren und den Begriff „Natur“ Zeitalter des „Antropozäns“ in Frage stellen.
Maximilian Zeitler arbeitet mit fotografischen Verfahren aus der Anfangszeit der Fotografie und produziert Fotoserien in den Bereichen der Portrait-, Architektur-, Landschafts- und Makrofotografie. Die Synthese des hohen technischen Aufwands und des subjektiven Ausdrucks verleiht den Fotografien eine Intensität, die den dazu Betrachter einlädt, in in die Langsamkeit des Verfahrens und Monumentalität der Landschaften einzutauchen.
Maximilian Zeitler ist Gründungsmitglied der R116 gallery und lebt in Berlin.
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