„Die allgemeine Vorstellung der meisten Notfallplaner, Hollywood-Film- und Fernsehautoren sowie der Öffentlichkeit ist, dass bei einer Katastrophe die Gemeinschafts- und Sozialstrukturen zusammenbrechen und die Durchschnittsperson mit eigennützigem Überlebensverhalten auf Kosten aller anderen reagiert.“ (Paul und Ron Gantt [1])
Schreiende Menschen hetzen durch die Straßen, einige stürzen, andere trampeln sie rücksichtslos nieder. Bilder des Horrors, die die Traumfabrik Hollywood zu immer heftigeren Bilderschocks animieren. Dass Menschen in extremer Lebensgefahr nur an die Rettung der eigenen Haut denken, erscheint naheliegend. Wenn sich der egoistische Überlebensinstinkt nicht durchsetzt, sobald die soziale Ordnung zusammenbricht und das eigene Leben auf dem Spiel steht, wann dann? Dieses Verhalten im Katastrophenfall erscheint so natürlich, dass jeder Actionfilm, der etwas auf sich hält, diese Erwartung artig bedient und unsere Vorstellung von der Wirklichkeit mitbestimmt.
Entsprechend desillusioniert zeigt sich der Historiker Timothy Garton Ash: „Man entferne die Grundelemente eines geordneten, zivilisierten Lebens – Nahrung, Unterkunft, Trinkwasser, ein Minimum an persönlicher Sicherheit – und wir fallen innerhalb weniger Stunden in einen Hobbesʼschen Urzustand zurück, einen Krieg jeder gegen jeden. (…) Einige wenige werden vorübergehend zu Engeln, die meisten wieder zu Affen [2].”
Drei Katastrophen-Mythen sind besonders weitverbreitet: Das Gefühl von Ohnmacht, die starke Zunahme egoistischer und sogar krimineller Verhaltensweisen sowie Massenpanik. Mit der Wirklichkeit haben diese Überzeugungen aber kaum etwas zu tun, wie zahlreiche Untersuchungen heute übereinstimmend belegen.
Menschen warten nach Katastrophen nicht ohnmächtig auf Hilfe, sondern bilden stattdessen selbst spontan Gruppen, die sich gemeinsame Regeln geben und Aufgaben verteilen, um so möglichst viele Menschenleben zu retten [3].
„Ein Großteil, wenn nicht gar die meisten der anfänglichen Unterbringung, Essen, Hilfe, Rettung und Verletztentransporte zu den Krankenhäusern wurden von den Überlebenden geleistet.“ (Erik Auf der Heide [4])
Die Katastrophen-Mythen führen auch dazu, dass lokale Behörden oftmals von der Flut an freiwilliger Hilfe überrascht werden und überfordert sind. Denn es wurden meistens keine Vorbereitungen hierfür getroffen [5].
Auch die Vorstellung, die Kriminalität explodiere im Katastrophenfall, weil jeder nur an sich selbst denkt und die Gelegenheit der überforderten Polizei für einen eiskalten Raub nutzt, trifft meistens nicht zu. Häufig kommt es sogar zu einem Rückgang der Kriminalität im Vergleich zu der Zeit vor der Katastrophe [6]. Insgesamt ist vielmehr das bestimmende Verhalten der Menschen in Katastrophen prosoziales und nicht antisoziales Verhalten.
„Alle nationalen und internationalen Forschungsergebnisse verdeutlichen, dass Menschen in Notlagen eine hohe Hilfsbereitschaft, aber auch eine hohe Selbsthilfekompetenz aufweisen.“ (Bericht für das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe [7])
Panikverhalten zeigt sich bei Katastrophen insgesamt so selten, dass ein Forschungsteam dieses Merkmal als Verhaltenselement fallen ließ [8]. Genauso eindeutig wie also in unserer Vorstellung menschliche Panik zwangsläufig auf eine Katastrophe folgt, gehört sie in Wirklichkeit nicht zur menschlichen Natur.
„Es würde mir schwerfallen, aus unserer gesamten Forschungsarbeit mit fast 700 verschiedenen Feldstudien (…) mehr als nur ein paar Randerscheinungen zu nennen, die man als Panikverhalten bezeichnen könnte.“ (Enrico Quarantelli [9])
„Die Katastrophenplanung ist nur so gut wie die Annahmen, auf denen sie beruht. Leider zeigen Umfragen unter Katastrophen- und Notfallhelfern eine Reihe von weitverbreiteten falschen Annahmen, die zu einer nicht funktionierenden Planung führen können.“ (Erik Auf der Heide [10])
Die Überzeugung, der Mensch sei bei Katastrophen egoistisch, panisch und ohnmächtig, bestimmt nicht nur die Filmwelt, sondern auch die Gestaltung von Notfallplänen. Eine Untersuchung in den USA sowie in Großbritannien kam zu dem Schluss, dass die meisten Notfallpläne zu einem gewissen Grad auf den Katastrophen-Mythen basieren [11].
Dr. Jutta Helmerichs, Referatsleiterin des deutschen Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) betont daher, es sei eine gemeinsame Aufgabe aller Akteure in den Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, die Vorstellung des in Krisen antisozial handelnden Menschen zu hinterfragen [12].
„Wenn wir Menschenleben retten wollen, müssen wir das menschliche Verhalten bei Katastrophen und Notfällen berücksichtigen.“ (Paul und Ron Gantt [13])
Gantt, Paul und Gant, Ron: „Disaster Psychology: Dispelling the Myths of Panic“. In: Professional Safety, 57 (8), S. 42 – 49, Januar 2012, online unter: https://www.researchgate.net/publication/285716646_Disaster_Psychology_Dispelling_the_Myths_of_Panic, abgerufen am 05. 08. 2024.
Ash, Timothy Garton: „It always lies below“. In: The Guardian, 09. 09. 2005, online unter: https://www.theguardian.com/world/2005/sep/08/hurricanekatrina.usa6, abgerufen am 05. 08. 2025.
Glass, Thomas A.: „Understanding Public Response to Disasters“. In: Public Health Reports, Vol. 116, S. 69 – 73, 2001, online unter: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1497258/pdf/11880676.pdf, abgerufen am 05. 08. 2024.
Auf der Heide, Erik: „Common Misconceptions about Disasters: Panic, the ‚Disaster Syndrome’ and Looting“. In: M. O‘Leary: The First 72 Hours: A Community Approach to Disaster Preparedness, 2004, online unter: https://www.atsdr.cdc.gov/emergency_response/common_misconceptions.pdf?goback=.gde_1552887_member_86938980, abgerufen am 05. 08. 2024.
Auf der Heide, Erik: „Common Misconceptions about Disasters: Panic, the ‚Disaster Syndrome’ and Looting“. In: M. O‘Leary: The First 72 Hours: A Community Approach to Disaster Preparedness, 2004, online unter: https://www.atsdr.cdc.gov/emergency_response/common_misconceptions.pdf?goback=.gde_1552887_member_86938980, abgerufen am 05. 08. 2024.
Auf der Heide, Erik: „Common Misconceptions about Disasters: Panic, the ‚Disaster Syndrome’ and Looting“. In: M. O‘Leary: The First 72 Hours: A Community Approach to Disaster Preparedness, 2004, online unter: https://www.atsdr.cdc.gov/emergency_response/common_misconceptions.pdf?goback=.gde_1552887_member_86938980, abgerufen am 05. 08. 2024.
Quarantelli, Enrico L.: „Conventional Beliefs and Counterintuitive Realities“. University of Delaware Disaster Research Center, Artikel #450, 2008, online unter: http://udspace.udel.edu/bitstream/handle/19716/4242/Article%20450%20for%20DSpace.pdf?sequence=1, abgerufen am 05. 08. 2024.Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe: „Bevölkerungsverhalten in Krisen und Katastrophen. Eine Auswertung naturbedingter Großschadenslagen der letzten fünfzig Jahre in Deutschland“, Dezember 2017, online unter: https://smarter-projekt.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswertung_Bev%C3%B6lkerungsverhalten_Krisen_Katastrophen_Dezember_2017.pdf, abgerufen am 05. 08. 2024.
Glass, Thomas A.: „Understanding Public Response to Disasters“. In: Public Health Reports, Vol. 116, S. 69 – 73, 2001, online unter: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1497258/pdf/11880676.pdf, abgerufen am 05. 08. 2024.
Quarantelli, Enrico L.: „Conventional Beliefs and Counterintuitive Realities“. University of Delaware Disaster Research Center, Artikel #450, 2008, online unter: http://udspace.udel.edu/bitstream/handle/19716/4242/Article%20450%20for%20DSpace.pdf?sequence=1, abgerufen am 05. 08. 2024.
Auf der Heide, Erik: „Common Misconceptions about Disasters: Panic, the ‚Disaster Syndrome’ and Looting“. In: M. O‘Leary: The First 72 Hours: A Community Approach to Disaster Preparedness, 2004, online unter: https://www.atsdr.cdc.gov/emergency_response/common_misconceptions.pdf?goback=.gde_1552887_member_86938980, abgerufen am 05. 08. 2024.
Auf der Heide, Erik: „Common Misconceptions about Disasters: Panic, the ‚Disaster Syndrome’ and Looting“. In: M. O‘Leary: The First 72 Hours: A Community Approach to Disaster Preparedness, 2004, online unter: https://www.atsdr.cdc.gov/emergency_response/common_misconceptions.pdf?goback=.gde_1552887_member_86938980, abgerufen am 05. 08. 2024.
Drury, John. Novelli, David. Stott, Clifford: „Representing crowd behaviour in emergency planning guidance: ‘Mass panic’ or collective resilience?“. In:
Resilience: International Policies, Practices, and Discourses, 1( 1), S. 18 – 37, März 2013, online unter: https://www.researchgate.net/publication/265174832_Representing_crowd_behaviour_in_emergency_planning_guidance_'Mass_panic'_or_collective_resilience, abgerufen am 05. 08. 2024.
Mailantwort an den Autor.
Gantt, Paul und Gantt, Ron: „Disaster Psychology. The Myths of Panic“. In: Safety Compliance Management, online unter: https://www.scm-safety.com/wp-content/uploads/2016/10/DisasterPsychExpanded-2013.pdf, abgerufen am 05. 08. 2024.
Eine einfache Aufgabe zum Warmwerden: Fallen Dir Filme ein, die bei Katastrophen nicht dem Drehbuch der Katastrophen-Mythen folgen, sondern sich an der Natur des Menschen orientieren?
Dave Eggers Roman „Zeitoun“. Eine wirkliche Geschichte über einen kleinen Helden während des Hurrikan Katrina. Lohnt! Allan Zullos Darstellung über zehn Helden in New Orleans während des Hurrikan Katrina. Leider nur auf Englisch: „Heroes of Hurricane Katrina“.
... als eine Frage:
Hickel, Jason: Weniger ist mehr. München 2022, S. 328.
… was soll ich tun?:
Kant, Immanuel: Kritik der reinen Vernunft. Köln 1995, S. 652.
… nur ein wenig besser ist:
Kelley, Kevin: Protopia. In: The Technicum, 19. 05. 2011, online unter: https://kk.org/thetechnium/protopia/, abgerufen am 04. 06. 2024.
… summieren, zu Zivilisationen:
Kelley, Kevin: Protopia. In: The Technicum, 19. 05. 2011, online unter: https://kk.org/thetechnium/protopia/, abgerufen am 04. 06. 2024.
… beurteilen, ganz maßgeblich:
Zichy, Michael: Menschenbilder. Freiburg, München 2017, S. 11.
… als „Krieg alle gegen alle“:
Hobbes, Thomas: Leviathan. Leipzig 2010, S. 116.
Der Mensch ist von Natur aus gut.:
Rousseau, Jean-Jacques: Abhandlung von dem Ursprung der Ungleichheit unter den Menschen. Weimar 2000, S. 195.
… stammen seiner Ansicht nach „aus der Erfahrung“:
Locke, John: Versuch über den menschlichen Verstand. Band I. Hamburg 2006, S. 271.
… wie unser Menschenbild.:
Bregman, Rutger: Im Grunde gut. Hamburg 2020, S. 27.
… jedes Jahr seinen Studierenden:
Bregman, Rutger: Im Grunde gut. Hamburg 2020, S. 19f.
… nicht zuletzt von zahlreichen Morden:
Foster, Mary: „Evacuation disrupted by gunshotreport“. In: ABC, 01. 09. 2005, online unter: http://web.archive.org/web/20050907070816/http://abcnews.go.com/US/wireStory?id=1087205, abgerufen am 24. 06. 2024.
McFadden, Robert D.: „Bush Pledges More Troops as Evacuation Grows“. In: New York Times, 04. 09. 2005, online unter: http://www.nytimes.com/2005/09/04/us/nationalspecial/bush-pledges-more-troops-as-evacuation-grows.html, abgerufen am 24. 06. 2024.
Rosenblatt, Susannah und Rainey, James: „Katrina Takes a Toll on Truth, News Accuracy“. In: Los Angeles Times, 27. 09. 2005, online unter: https://www.latimes.com/archives/la-xpm-2005-sep-27-na-rumors27-story.html, abgerufen am 24. 06. 2024.
„New Orleans rocket by buge blasts“. In: BBC, 02. 09. 2005, online unter: http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/4207202.stm, abgerufen am 24. 06. 2024.
Lee, Trymanie: „Rumor to Fact in Tales of Post-Katrina Violence“. In: New York Times, 26. 08. 2010, online unter: http://www.nytimes.com/2010/08/27/us/27racial.html, abgerufen am 24. 06. 2024.
… oft die schlechtesten Seiten der Menschen offenbaren:
Zitiert nach: Ricard, Matthieu: Allumfassende Nächstenliebe. Hamburg 2017, S. 11.
… Menschen vor dem Ertrinken oder Verhungern zu retten:
„New Orleans rocket by buge blasts“. In: BBC, 02. 09. 2005, online unter: http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/4207202.stm, abgerufen am 24. 06. 2024.
McFadden, Robert D.: „Bush Pledges More Troops as Evacuation Grows“. In: New York Times, 04. 09. 2005, online unter: http://www.nytimes.com/2005/09/04/us/nationalspecial/bush-pledges-more-troops-as-evacuation-grows.html, abgerufen am 24. 06. 2024.
… lauert die mordende Bestie Mensch:
Ash, Timothy Garton: „It always lies below“. In: The Guardian, 08. 09. 2005, online unter: https://www.theguardian.com/world/2005/sep/08/hurricanekatrina.usa6, abgerufen am 24.06.24.
… Anzahl der Todesopfer falsch gewesen seien:
Rosenblatt, Susannah und Rainey, James: „Katrina Takes a Toll on Truth, News Accuracy“. In: Los Angeles Times, 27. 09. 2005, online unter: https://www.latimes.com/archives/la-xpm-2005-sep-27-na-rumors27-story.html, abgerufen am 24. 06. 2024.
… wie eine wissenschaftliche Untersuchung schlussfolgert:
Rodríguez, H., Trainor, J., & Quarantelli, E. L.: „Rising to the Challenges of a Catastrophe: The Emergent and Prosocial Behavior following Hurricane Katrina“. In: The Annals of the American Academy of Political and Social Science, 604 (1), S. 82ff, online unter: https://doi.org/10.1177/0002716205284677, abgerufen am 04. 07. 2024.
… der offizielle Untersuchungsbericht bestätigt:
„A Failure of Initiative. Final Report of the Select Bipartisan Committee to Investigate the Preparation for and Response to Hurricane Katrina,“ 15. 02. 2006, online unter: https://www.gpo.gov/fdsys/pkg/CRPT-109hrpt377/pdf/CRPT-109hrpt377.pdf, abgerufen am 04. 07. 2024.
… zum Tod Hunderter Menschen geführt:
Solnit, Rebecca: A Paradise Built in Hell. Edinburgh 2016, S. 9.
… gegen die Barbarei ergreifen:
Solnit, Rebecca: A Paradise Built in Hell. Edinburgh 2016, S. 10.
… beim Attentat 2017 in Las Vegas:
Hayes, Christal: „Las Vegas mass shooting: Heroes risked their lives to save others“. In: Newsweek, 02. 10. 2017, online unter: https://www.newsweek.com/las-vegas-mass-shooting-heroes-risked-lives-save-others-675756, abgerufen am 04. 07. 2024.
Victor, Daniel: „Heroes of the Las Vegas shooting: ‚I‘ve got to go to work‘“. In: New York Times, 03. 10. 2017, online unter: https://www.nytimes.com/2017/10/03/us/vegas-shooting-survivors.html, abgerufen am 04. 07. 2024.
„The Las Vegas heroes who stepped up as chaos reigned“. In: CNN, 03. 10. 2017, online unter: https://edition.cnn.com/2017/10/03/us/las-vegas-shooting-heroes/index.html, abgerufen am 04. 07. 2024.
… im neuseeländischen Christchurch:
„Er dachte nicht nach, er wollte Leben retten“. In: Spiegel Online, 17. 03. 2019, online unter: http://www.spiegel.de/politik/ausland/christchurch-attentat-in-neuseeland-abdul-aziz-verfolgte-den-attentaeter-a-1258295.html, abgerufen am 04. 07. 2024.
… beim Amoklauf in Wien:
Röhlig, Mark: “Wie zwei Kampfsportler im Kugelhagel Leben retteten”. In: Spiegel Online, 03. 11. 2020, online unter: https://www.spiegel.de/politik/ausland/wien-zwei-kampfsportler-haben-im-kugelhagel-leben-gerettet-a-55151b22-8812-4dd4-b809-2fe0fd961132, abgerufen am 04. 07. 2024.
… den sicheren Tod bedeutete:
Christakis, Nicholas: Blueprint. Frankfurt am Main 2019, S. 270.
Pfaff, Donald: The Altruistic Brain. Oxford 2015, S. 80.
… bei den Rettungsarbeiten:
Kendra, James M. Wachtendorf, Tricia: „Creativity in Emergency Response After The World Trade Center Attack“, online unter: https://udspace.udel.edu/items/1c9f31dd-4c19-404d-996d-08decc65cc8e, abgerufen am 04. 07. 2024.
… gänzlich ignoriert wird:
Bregman, Rutger: Im Grunde gut. Hamburg 2020, S. 23.
… leben wir auf Planet A.“:
Bregman, Rutger: Im Grunde gut. Hamburg 2020, S. 19f.
… die meisten von uns:
Szalavitz, Maia und Perry, Bruce: Born for Love. New York 2010, S. 241.

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