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Technologie – News, Hintergründe & Kommentare | NZZ · Aug 21, 2026

PODCAST «NZZ QUANTENSPRUNG» - Flutlicht aus dem All: Weltraumspiegel liefern Sonnenlicht per App

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Lena Waltle · Neue Zürcher Zeitung

Podcast «NZZ Quantensprung»

Flutlicht aus dem All: Weltraumspiegel liefern Sonnenlicht per App

So können Solarkraftwerke auch nach der Abenddämmerung weiter saubere Energie produzieren. Ausgerechnet Astronomen und Ökologen sind von dieser Satellitentechnologie gar nicht angetan.


Flutlicht aus dem All: Weltraumspiegel liefern Sonnenlicht per App

Lena Waltle mit Leonid Leiva Ariosa

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Das Startup Reflect Orbital, plant Tausende Spiegel ins All zu schicken, die Sonnenlicht auf die Nachtseite der Erde lenken. Nutzer sollen mit einem Klick in einer Smartphone-App Sonnenstrahlen an jeden Fleck der Erde bestellen können.

Wenn selbst die Nacht mit Sonnenlicht geflutet wird, könnten Solarkraftwerke auch nach der Abenddämmerung weiter Strom produzieren. Damit wäre unsere Stromversorgung ein Stück sauberer.

Klingt doch vielversprechend! Zum Artikel

Im Podcast berichtet der Wissenschaftsredaktor Leonid Leiva Ariosa darüber, wie Scheichs sogar Partys in der Wüste beleuchten wollen.

Ausserdem mit dabei: der Astrophysiker Miles Timpe von der Universität Zürich und Olivier Hainault von der Europäischen Südsternwarte in Garching.

Es zeigt sich: Astronomen warnen vor den Satelliten mit Spiegeln im Weltraum.

  • 13 000 Satelliten: So viele kreisen um die Erde. Bis Ende der 2030er-Jahre könnten es eine halbe Million sein. Sie alle stören astronomische Aufnahmen. Zum Artikel
  • Ohne Satelliten geht (fast) nichts mehr: Deshalb müsse man aufpassen, dass aus dem Segen kein Fluch werde, kommentiert mein Kollege Christian Speicher. Zum Kommentar

Wie das Problem gelöst werden und wie Weltraumspiegel trotzdem funktionieren könnten, das hören Sie im «Quantensprung»-Podcast. Fünf wichtige Infos zum Thema finden Sie ausserdem im Quantensprung-Newsletters.

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Das Startup Reflect Orbital will Tausende von Satelliten ins All bringen und damit Sonnenlicht auf die Schattenseite der Erde lenken. Dann könnten Solarpanels rund um die Uhr Strom erzeugen. Das bedroht ein ganzes Forschungsgebiet.

Sie hinterlassen Müll, sie verschmutzen die Atmosphäre, und sie behindern die Arbeit von Astronomen. Die negativen Seiten von Satelliten werden zu wenig thematisiert.

Derzeit kreisen 13 000 aktive Satelliten um die Erde. Bis Ende der 2030er Jahre könnten es eine halbe Million sein. Für die Astronomie sind das erschreckende Aussichten.

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