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Neue Rhein/Neue Ruhr Zeitung · Aug 21, 2026

Wuppertaler SV enttäuscht: Oberliga-Fehlstart perfekt - Schonnebeck jubelt

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Oberliga Niederrhein: Wuppertaler SV - SpVg Schonnebeck

Die SpVg Schonnebeck entführt alle Punkte aus Wuppertal und feiert den ersten Sieg der Saison in der Oberliga Niederrhein.© FUNKE Foto Services | Stefan Rittershaus

Die SpVg Schonnebeck hat das Oberliga-Spiel beim Regionalligaabsteiger Wuppertaler SV mit 3:1 gewonnen, damit ihren ersten Saisonsieg eingefahren und sich zugleich für das Aus im Niederrheinpokal vor zwei Wochen an gleicher Stelle gerächt. Die Essener führten bereits zur Pause mit 3:0 und brachten den Auswärtserfolg letztlich ungefährdet über die Zeit.

„Es ist nicht vermessen zu sagen, dass mir ein Stein vom Herzen gefallen ist. Wir sind gut ins Spiel gekommen und das frühe 1:0 hat Sicherheit gegeben. Das 3:0 zur Pause war dann schmeichelhaft für den WSV. Dass sich Tim Schneider dann etwas überlegen würde, war klar. In der zweiten Halbzeit haben wir einige Umschaltaktionen nicht gut genutzt. Zweimal musste aber auch unser Torwart Lukas Lingk retten“, bilanzierte Schonnebecks Trainer Dirk Tönnies nach Abpfiff. Knapp 90 Minuten vorher hatte er alle überrascht: Plötzlich stand Matthias Bloch in der Startformation. Eigentlich hatte Schonnebecks langjähriger Kapitän seine Karriere im Sommer beendet. Nun gab es Gespräche über eine Rückkehr - und das Comeback.

Oberliga Niederrhein: Wuppertaler SV - SpVg Schonnebeck

Stand plötzlich wieder in der Startelf bei Schonnebeck: Matthias Bloch.© FUNKE Foto Services | Stefan Rittershaus

Tönnies Gegenüber fand: „Mit dem 0:3 zur Pause waren wir noch sehr gut bedient. Ich bin vom Spiel enttäuscht, mit der 2. Halbzeit bin ich zufrieden. In der ersten Halbzeit haben wir das vermissen lassen, was wir im Pokal und in Velbert vermissen lassen. Die Fans waren allerdings überragend, da bekomme ich Gänsehaut. Die haben nie aufgehört und die Jungs nach dem Spiel aufgebaut.“

Oberliga Niederrhein: Wuppertaler SV bekommt Yan Marcos Friessner Montas erneut nicht in den Griff

Vor 1544 zahlenden Zuschauern und rund 200 Kindern startete die Partie zunächst verhalten, beide Teams gingen kein großes Risiko ein. Mit ihrem ersten konsequent ausgespielten Angriff setzte Schonnebeck dann ein Ausrufezeichen: Ein tiefer Pass erreichte Yan Marcos Friessner Montas auf der linken Seite, dessen Hereingabe Niko Bosnjak zur 1:0-Führung verwertete. Kurz darauf erhöhte der WSV-Schreck Bosnjak per Foulelfmeter auf 2:0, nachdem Youssef Kamboua im Strafraum zu Fall gekommen war.

Oberliga Niederrhein: Wuppertaler SV - SpVg Schonnebeck

Fussball | Oberliga Niederrhein | Freitag 21.08.2026 | Ort: Stadion am Zoo Wuppertal | Wuppertaler SV - SpVg Schonnebeck | Im Bild Die Mannschaft vom Wuppertaler SV steht nach dem Spiel vor den Fans | Foto: Stefan Rittershaus / FUNKE Foto Services© FUNKE Foto Services | Stefan Rittershaus

Wuppertal wirkte nach dem Rückstand verunsichert. Die Gastgeber spielten nur um den Strafraum herum, fanden keine Durchbrüche und produzierten viele Ballverluste. Schonnebeck nutzte diese Fehler immer wieder zu gefährlichen Kontern. Friessner Montas und Moritz Isensee vergaben weitere Großchancen, ehe Tim Kuhlmann kurz vor der Pause nach einer Ecke zum 3:0 abstaubte. Der WSV erspielte sich zwar einige Aktionen im Strafraum, blieb aber ohne zwingenden Abschluss. Zur Halbzeit pfiffen Teile der Tribüne, während die Fans auf den Stehplätzen ihre Mannschaft weiter unterstützten.

Elfmeter bringt Wuppertal den Ehrentreffer

Zur zweiten Halbzeit wechselte Wuppertal dreifach und kam nun besser ins Spiel. Sam Sausmikat und seine Mitspieler hatten mehrere gute Chancen, doch Schonnebecks Torhüter Lukas Lingk parierte stark. Die Partie wurde offener, mit Abschlüssen auf beiden Seiten, Schonnebeck blieb aber die gefährlichere Mannschaft und verpasste ein mögliches 4:0.

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In der Schlussphase erhielt Wuppertal nach einem Foul an Arian Amyn einen Elfmeter, den Amyn sicher zum 1:3 verwandelte. Mehr ließ Schonnebeck jedoch nicht zu. Trainer Dirk Tönnies brachte in den letzten Minuten frische Kräfte, darunter den aus dem Ruhestand zurückgekehrten langjährigen Kapitän Matthias Bloch, der bereits in der Startelf gestanden hatte. Trotz der Niederlage feierten die WSV-Fans ihre Mannschaft hinter dem Tor, während die Gäste einen verdienten 3:1-Auswärtssieg bejubelten.

Oberliga Niederrhein: Wuppertaler SV - SpVg Schonnebeck - der Liveticker zum Nachlesen

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