… es ist aber eine fantastische Metapher, die mir jemand in meinen ersten Tagen im neuen Job erzählt hat:
„Ein neuer Job ist ein bisschen so, als würde man aus einem Feuerwehrschlauch trinken. Man weiß gar nicht, wo man zuerst anfangen soll, weil so viel auf einen einprasselt. Also gibt man einfach sein Bestes.“
Dem kann ich nur zustimmen. Und an dieser Stelle einfach mal sagen, dass ich einen fantastischen Start bei Substack hatte. Ich freue mich auf alles, was kommt – gemeinsam mit euch.
Herzlich willkommen zu dieser Ausgabe!
Hi! Ich bin Karsten und kümmere mich als Head of Partnerships um den Ausbau von Substack in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
In diesem Newsletter gibt es meinen ganz persönlichen Blick auf die deutschsprachige Substack-Welt. Das können Beobachtungen, Learnings oder auch einfach mal Mythbusting sein. Dazwischen gibt es Empfehlungen, Produkt-Updates oder auch mal etwas ganz anderes, wenn ich es für wichtig halte.
Das gibt’s heute:
Warum Substack
Euer Feedback
Mein Learning
Empfehlung der Woche: Haebel
Neu in der App: Podcasts
Hust. Mic-Check: 1, 2, 3,! Hallo?
Wow. Ich habe so viele neue Abonnentinnen und Abonnenten bekommen, dass ich auf jeden Fall ein Mikrofon bräuchte, wenn wir alle zusammenstehen würden. Danke euch.
Für alle (also, die circa fünf), die schon länger dabei sind: Dieser Newsletter wird sich ab jetzt ein bisschen verändern.
Die vergangenen Monate wollte ich Substack vor allem aus erster Hand testen. Ich wollte die Features ausprobieren und „einfach mal machen“. Das hat Spaß gemacht!
Und das war aber auch notwendig, um die App wirklich zu verstehen. Es dauert einen kleinen Moment, bis man den Unterschied zwischen Artikel, Post und Note verstanden hat, oder? Zumindest ging es mir so.
Ab jetzt gibt es einen richtigen Themenfokus für diesen Newsletter. Und zwar Substack.
Ich habe es hier angekündigt: Seit August arbeite ich als Head of Partnerships für Substack und kümmere mich darum, dass Substack in Deutschland, Österreich und der Schweiz noch bekannter und größer wird. Vor allem möchte ich helfen, mehr spannende Stimmen mit interessanten Perspektiven für die Plattform zu gewinnen.
Ich freue mich riesig auf die Aufgabe. Vor allem, weil ich überzeugt bin, dass Substack gerade einen echten Nerv trifft.
Vor Substack habe ich sieben Jahre bei TikTok gearbeitet. In dieser Zeit habe ich unzählige Gespräche mit Creator:innen, Journalist:innen und Medienhäusern geführt.
Für viele war TikTok der Ort, um Aufmerksamkeit und Reichweite zu bekommen. Und dafür funktioniert TikTok hervoooorragend.
Doch für alle, die langfristig davon leben wollten, kam irgendwann dieselbe Frage auf: Reichweite ist super, aber wie zahlt das meine Miete?
Ein nachhaltiges Geschäftsmodell aufzubauen, ist auf TikTok – und auch auf vielen anderen Plattformen – unglaublich schwer.
Genau deshalb finde ich Substack so spannend.
Ich glaube, viele Leserinnen und Leser suchen wieder stärker nach echten Stimmen, denen sie vertrauen. Nach Autorinnen und Autoren, deren Meinung sie schätzen, deren Expertise ihnen weiterhilft oder die sie einfach verdammt lustig finden.
Von Fashion bis Finanzen: Jede und jeder kann hier auf Substack unabhängig Artikel, Videos und Podcasts veröffentlichen und gleichzeitig ein bezahltes Angebot schaffen, das den treuesten Fans echten Mehrwert bietet. Oder einfach alles kostenlos lassen, wenn das besser passt.
Und im besten Fall können Autorinnen und Autoren sogar ihren Lebensunterhalt damit verdienen. So können sie sich auf das konzentrieren, was sie am liebsten tun: über die Themen schreiben, für die sie brennen.
Für Substack geht es dabei um viel mehr als nur eine technische Paywall oder Newsletter-Infrastruktur. Chris Best, einer der Gründer von Substack, beschreibt die Plattform als „A New Economic Engine for Culture“. Seinen Essay dazu findet ihr hier.
Das Beste ist: Es gibt ja bereits eine sehr aktive Substack-Community im DACH-Raum. Da dachte ich mir: Ich frage euch einfach um Hilfe.
In einer der Kommentarspalten wurde ich neulich gefragt, wie mir die Substack-Community eigentlich dabei helfen kann, die Plattform weiterzuentwickeln und noch besser zu machen.
Ich fand die Frage super und habe deshalb einfach eine kleine Umfrage eingerichtet. Speichert euch den Link gerne auch ab und schreibt mir einfach ein paar Zeilen, wenn euch etwas einfällt.
Hilf uns, Substack besser zu machen.
Egal, ob ihr Feedback zu Dingen habt, die ihr richtig super findet, euch Kleinigkeiten auf den Geist gehen oder ihr uns einfach mitgeben möchtet, wie ihr Substack besser machen würdet: Ich lese jedes Feedback.
Tatsächlich gehört es nämlich zu meinen Aufgaben, eure Rückmeldungen zu destillieren und eine Brücke zwischen der deutschsprachigen Substack-Community und dem Substack-Hauptquartier zu sein. Freue mich auf euer Feedback! Jederzeit.
Danke!
Die aus meiner Sicht unterschätzteste Seite beim Aufbau eurer Substack-Publikation ist wahrscheinlich die „About Me“-Seite.
Ich rate jedem, der mit Substack anfängt, diese Seite als Erstes zu schreiben und dabei unter anderem folgende Fragen zu beantworten:
Was können Leserinnen und Leser auf diesem Substack erwarten?
Warum brennt ihr für dieses Thema oder was macht euch zu Expert:innen auf diesem Gebiet?
Warum sollte ich diesen Newsletter abonnieren?
Und warum sollte jemand zu einem bezahlten Abo upgraden? Was ist der Mehrwert?
Das sind eigentlich alles ziemlich einfache Fragen. Wahrscheinlich habt ihr die Antworten sogar intuitiv im Kopf. Aber sie einmal aufzuschreiben, hilft enorm dabei, eure eigene Substack-Strategie zu definieren, überhaupt erst zu finden oder weiter zu schärfen.
Beispiele?
Aus dem Technologiebereich macht das der ehemalige Bloomberg-Reporter Eric Newcomer richtig gut.
Oder, wenn ihr ein Beispiel aus Deutschland möchtet, schaut euch die About-Seite vom SPIEGEL an.
Oder werft einen Blick auf die Bestsellerlisten der Kategorien, die euch interessieren. Die Menschen auf diesen Listen sind nicht ohne Grund die erfolgreichsten Publikationen auf Substack. Sie schaffen es besonders gut zu vermitteln, warum sich ein bezahltes Abo lohnt.
Und die About-Seite muss dann gar nicht in der Versenkung verschwinden. Veröffentlicht sie doch einfach als ersten Post. Sie beschreibt schließlich genau, worum es in eurem Newsletter geht.
Und so findet ihr die About-Seite, falls ihr sie noch nicht habt:
Öffne in deiner Substack-Publikation Settings.
Geh zum Bereich Website.
Neben About page klickst du auf Edit.
Dort kannst du Text, Bilder und auch ein Video hinzufügen oder ändern.
Eine neue Stimme, die ich euch diese Woche besonders empfehlen möchte: Fabio Haebel. Er schreibt hier den Newsletter: “The Hospitality Briefing”.
Fabio gehört für mich zu den kreativsten Gastronomen Deutschlands, betreibt mehrere Restaurants in Hamburg und schreibt auf seinem Substack über genau die Dinge, die ihn gerade beschäftigen.
In seiner aktuellen Ausgabe gibt’s unter anderem das Carbonara-Rezept aus einem seiner Restaurants. „Für die Demokratisierung der Carbonara“ – love it!
Also: Willkommen auf Substack, Fabio!
Die untere Navi-Leiste ist um ein Symbol reicher: Podcasts! Ihr könnt dort jetzt Podcasts hören, abonnieren oder neue entdecken.
Ich bin ein großer Fan der „Artikel vorlesen“-Funktion.
Wenn ich mal einen langen Substack-Artikel nicht schaffe, speichere ich ihn mir für später und höre ihn dann, wenn ich unterwegs bin. Das mache ich echt gerne und funktioniert aus meiner Sicht erstaunlich gut.
Probiert es mal aus und sagt mir, was ihr davon haltet.
Das hier ist kein offizieller Presse-Newsletter von Substack, sondern mein ganz persönlicher Newsletter. Von Karsten an euch.
Wenn ihr jemanden kennt, für den dieser Newsletter interessant sein könnte, leitet ihn gerne weiter. Oder abonniert direkt hier.
Und falls ihr selbst irgendwann etwas veröffentlichen möchtet: Meldet euch jederzeit. Vielleicht kann ich euch ja unterstützen.
Ich freue mich auf alles, was kommt, und vor allem auf den Austausch mit euch.
Bis dann!
Karsten
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