Dazu sucht der Coachee nach Beispielen für die einzelnen Werte und überprüft, ob diese verwirklicht werden können. Dann exploriert er, in Bezug auf welche Werte es Konflikte zwischen inneren Werten und äußeren Werten gibt.
Externe Wertekonflikte sind meistens nicht offensichtlich und transparent. Sie sind dem Coachee in der Regel nicht direkt zugänglich, sondern äußern sich durch Unzufriedenheit oder Stress im Bezug auf einen bestimmten Lebensbereich oder ein Thema. Bei einem externen Wertekonflikt beschreibt der Coachee, „dass etwas einfach nicht passt“, ohne genau beschreiben zu können, woran es liegt.
Konflikte, bei denen es um Kleinigkeiten geht, oder bei denen später keiner mehr weiß, um was es eigentlich ging, haben oft mit unterschiedlichen Werten zu tun, die aufeinander prallen. Dieses Coaching-Tool eignet sich also für Fragestellungen, bei denen der Coachee besser verstehen möchte, „um was es geht“.
Auch bei Entscheidungen geht es oft um externe Wertekonflikte. Dieses Coaching-Tool kann dazu beitragen, diese Entscheidungen (bzw. die dahinterliegenden Werte) zu verstehen.
Das Tool kann am Sinnvollsten im Teil 3 der Coaching-Prozesses eingesetzt werden zur Analyse des Klienten(umfeldes). Der Auftrag sollte vor Anwendung des Tools geklärt sein. Außerdem sollten Coach und Coachee sich darüber verständigen, dass sich bei der Analyse des Wertekonfliktes zunächst um ein exploratives Vorgehen handelt. Das Ergebnis ist aber in der Regel noch keine konkrete Strategie oder Lösung der Entscheidung.

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