Erbsentempura in der Rosebar Centrala
Die Rosebar Centrala gehört zu der seltenen Art von ambitionierten Lokalen, die mit den Jahren nicht schlechter, sondern höchsten besser wird. Vergangene Woche war ich seit längerer Zeit wieder einmal dort und habe mein bisheriges Erbsengericht des Jahres gegessen: Erbsenschotentempura, Erbsentriebe, junge Saubohnen, Schafstopfen und Honig. Die Schoten (von Krautwerk) waren schon recht drall, aber trotzdem noch zart genug, um im Ganzen gegessen werden zu können - das spart der Küche Arbeit und macht im knusprigen Teig frittiert richtig Freude. Für heuer, fürchte ich, ist es zu spät, die Erbsensaison ist zu weit fortgeschritten, aber nächstes Jahr werde ich das auf jeden Fall probieren.
Eine sehr simple Erbsensuppe
Und weil’s so gut war nochmal Erbsen, diesmal als sehr simple, dafür umso erbsigere Suppe, perfekt, wenn sie schon etwas größer und die Schoten definitiv nicht mehr essbar sind. Schälen und die Schoten mit Salzwasser aufkochen und etwa fünf Minuten köcheln lassen. Dann abseihen und die Suppe aufheben. Eine Zwiebel grob schneiden, in Butter anschwitzen und mit der Erbsenschotensuppe aufgießen. Zehn Minuten köcheln lassen. Inzwischen etwas Butter braun werden lassen. Die geschälten Erbsen zur Suppe geben, kurz weich werden lassen und gemeinsam mit einem ordentlichen Löffel Creme Fraiche pürieren. Mit frisch gehackter Minze und brauner Butter garnieren und Ziegenkäsetoast servieren. Wer kann, legt noch frische Erbsensproßen auf das Brot.
Knoblauchsproßen Stir Fry mit Tauben-Innereien

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