Müssen Männer (oder sonst jemand) gendern um für Frauen- bzw. Menschenrechte einzustehen? Die kurze Antwort: Nein. Eine längere Antwort ist dieser Beitrag.1
Dass der Einsatz für die Rechte von Frauen auch aus christlicher Sicht geboten ist, sollte im letzten Beitrag deutlich geworden sein. Historisch wird dieser Einsatz gern in mehrere ›Wellen‹ des Feminismus eingeteilt: Vom 19. Jh. bis in die 1960er ging es um die rechtliche Gleichstellung von Frauen (Stichwort Emanzipation); später kamen dann subtilere und bis dahin verdeckte Formen von Diskriminierung in den Blick.
Heute hat sich der Feminismus grob gesagt in drei Lager geteilt:
Der Egalitätsfeminismus strebt eine völlige Aufhebung der Geschlechtergrenzen an. Das große Vorbild ist hierbei die französische Philosophin Simone de Beauvoir (1908-1986).2
Der Differenzfeminismus strebt eine »Gleichwertigkeit ohne Angleichung« an, in der die Geschlechterunterschiede Berücksichtigung finden.3 (Die christliche Position steht diesem Ansatz am nächsten.)4
Die Gender-Theorie schließlich hebt den Feminismus von innen heraus auf, indem sie alle (auch Frauen als sich emanzipierende Subjekte) in fließende Identitäten aufgehen lässt – Lösung durch Auflösung.
In der nun folgenden Kritik möchte ich zunächst ›Gender‹ als anthropologische Theorie und anschließend das ›Gendern‹ als Praxis in den Blick nehmen.5
Trotz der teilweise tendenziösen Männlichkeitsforschung, die wir bereits kritisiert hatten, bleiben viele Einsichten der Geschlechterforschung grundlegend. So ist z.B. die Unterscheidung zwischen biologischem Geschlecht (engl. sex) und sozialem Geschlecht (engl. gender) wichtig und hilfreich.
Dass kulturelle Ausdrucksformen wie etwa das Tragen bestimmter Kleidung, nicht naturgegeben, sondern veränderbar sind, steht damit außer Frage. Wir sind nicht bloß unser Geschlecht, sondern verhalten uns auch zu ihm. Es kann darum durchaus ein berechtigtes Anliegen sein:
»die Prozesse zu enthüllen, die für die Verwandlung der Geschichte in Natur, des kulturell Willkürlichen in Natürliches verantwortlich sind«6
– wie der große französische Soziologe Pierre Bourdieu schreibt. Haarig wird es erst, wenn die Kultur- und Geisteswissenschaften ihren für die Biologie blinden Blick ausdehnen und zur Gesamtschau erklären, womit sie in den Reduktionismus und damit in die Ideologie kippen. Wer in den Tunneln der Subversion nach sozialen Konstruktionen gräbt, wird schwerlich auf Natur stoßen.
Einen solchen reduktionistischen Ansatz stellen die klassisch gewordenen Versuche Judith Butlers (*1956) dar, sowohl sex als auch gender in ihrer Unnatürlichkeit aufzudecken. Ihr Anliegen ist dabei zunächst plausibel: Wenn Wirklichkeit nichts ›Festes‹ ist, sondern durch offene und damit unabgeschlossene Diskurse erzeugt wird, gibt es keine ›Ur-Natur‹, auf die wir zurückgreifen könnten, und die nicht schon performativ überlagert und Teil eines Machtdiskurses wäre.
In der Konsequenz denkt Butler die Identität einen Menschen als bloßen »Effekt«7 und betont die Performanz, also die Herstellung von Geschlechtlichkeit als kulturelle Praxis (›doing gender‹); alles ist fließend, einen ›Täter hinter der Tat‹ gibt es nicht.8
Der Gedanke, dass wir unser Leben bloß performen, hat seinen Reiz. Denn wenn es ontologisch ›keinen Täter hinter der Tat‹ gibt, gibt es wohl auch zeitlich keinen. Ohne feste Identität zeichne ›ich‹ kaum verantwortlich für das, was ›dieser Typ‹ gestern getan hat. Zu dieser fragwürdigen Entlastung treten andere Probleme.
Denn bloß weil uns Wahrheit und Wirklichkeit primär in kulturellen Formen wie der Sprache zugänglich sind, heißt das nicht, dass sie hinter unserem Dünken nicht sehr wohl existieren und von dort aus auch wirken. Die Wirklichkeit ist nicht nur Gegenstand, sie bietet auch Widerstand. Wir ›erfinden‹ sie nicht, sondern finden uns in ihr vor und haben uns in ihr einzufinden.
Um etwas zu werden, muss ich etwas sein (so ich nicht ex nihilo schaffen kann wie Gott). Und tatsächlich ist der Mensch bereits sehr vieles, lange bevor es ihm bewusst wird. Bevor ein menschliches Individuum für seine kurze Lebenspanne die kulturelle Bühne betritt, wird es (und zwar als Individuum) über Millionen von Jahren in den naturhaften Prozessen der Evolution und der Genetik, zu dem, als was es nun erscheint. Die Monate im Mutterleib und die von natürlichen Instinkten geprägten ersten Lebensmonate sind nur die Spitze dieses Eisbergs.
Jeder Mensch ist also ein uraltes Wesen, keine Abfolge fragmentierter Performances. Das zeigt sich zum einem am Unbewussten, das ebenfalls wirken kann ohne sich um die Diskurse zu scheren, und besonders am Leib.
Der Leib ist schon lange der Ort unseres Lebens und unserer Freiheit, bevor unser Bewusstsein für sie erwacht.9 Das ›Dasein‹ (Heidegger) mag ohne Geschlecht auskommen, aber der Mensch ›existiert‹ und ›ist‹ eben nicht bloß, sondern ist am Leben. Und dieses Leben ist im Leib geschlechtlich bestimmt.
Diese biologische Grundlage wird in der Gender-Theorie in einen verkappten Idealismus aufgelöst.10 Der biologische Körper darf nicht mehr für sich und aus sich sprechen. Dass er Zeugen und Gebären, sich geben, sich nehmen lassen kann usf., tut nichts zur Sache. Er ist kein Teilnehmer im Diskus, sondern Gesprächsgegenstand:
»Aus dem Leib mit der Wortwurzel lb- (wie in ›Leben‹ und ›Liebe‹) wird endgültig Körper (corpus in der Nähe von corpse [= Leiche]).«11
Insbesondere die Generativität wird ausgeblendet. Alle ›neuen‹ Geschlechter eint, dass sie steril sind. Als Unfruchtbare bleiben sie paradoxerweise auf die ›heteronormative‹ Gesellschaft angewiesen, die allein Leben hervorbringt.
Ein weitere paradoxe Frucht der Gender-Theorie ist ihr Verhältnis zur Identitätspolitik. Identitätspolitik geht davon aus, Politik sei vor allem Sache identitärer Interessengruppen, statt humanistischer und universalistischer Ansätze. Fraglich ist hierbei, wer denn die Identitäten definieren soll und wie diese gegeneinander auszuspielen sind. Butler bemerkt durchaus hellsichtig:
»Durch die horizontale Aufzählung der Adjektive bemühen sich diese Positionen, ein situiertes Subjekt zu umfassen; doch gelingt es ihnen niemals, vollständig zu sein.«12
Faktisch ist aber wohl kein Thema so stark mit Identitätspolitik verwoben wie das Thema Gender.13 Und das wundert nicht: Denn wo Identität verschwindet, wird Identität eine rare Ware, nicht nur im rechten Lager.
Das sich auflösende postmoderne Subjekt steht anthropologisch mit dem Rücken zur Wand. Fließen soll es und dabei doch Rede und Antwort stehen; stetig über seinen Verbleib Auskunft geben hinsichtlich der Frage: Wer oder was bist Du? Gerade Jugendlichen, die mit dieser Frage von Hause aus ringen,14 wird heute zusätzlich das hausgemachte Problem auferlegt, ständig als A ›sich identifizieren‹ oder gar als B ›sich definieren‹ zu müssen.
Wenden wir uns zum Schluss nun jener Frucht der Gender-Theorie zu, die vielen besonders schwer im Magen liegt: dem Gendern.
Wie jede Wissenschaft schafft sich die Gender-Theorie, um ihr Wissen zu ordnen, einen eigenen Wortschatz, eine ›eigene Sprache‹. Allerdings bleibt es in diesem Fall nicht bei beschreibenden (deskriptiven) Begriffen, sondern diese werden – durchaus konsequent, da Sprache ja als Kampfplatz verstanden wird – als wertende (normative) Begriffe eingesetzt.
Diese Wertung zielt einmal auf die Abwertung anderer Positionen: Wenn z.B. nur gegenderte Sprache als ›geschlechtergerecht‹ gilt, dann ›frevelt‹ fortan jeder, der redet wie bisher. Die mit Wertungen durchzogene Sprache zielt zweitens darauf ab, dass andere die eigene Sprache sprechen, und damit implizit den eigenen Wertekanon wiederholen und internalisieren, also das eigene Spiel spielen müssen.
Darum werden das Gendern oder andere Formen der ›inklusiven Sprache‹ auch gerne behördlich verordnet, womit sie streng genommen auch kein Ausdruck von ›politischer Korrektheit‹ sind, sondern administrativer Korrektheit, da sie ja nicht durch demokratische Prozesse eingeführt wurden.
Viele empfinden darum das Gendern als ›von oben herab‹ aufgenötigt, ohne dass jene, die aus ihrem akademischen Arkanum heraus Sprachänderungen vorschlagen oder gar verordnen, ausweisen könnten, warum gerade sie den moralischen Zeigefinder schwingen dürfen.
Viele empfinden die inklusive Sprache gerade als ausgrenzend – und das ist sie auch. Der Philosoph Philipp Hübl schreibt:
»In Deutschland haben etwa 80 Prozent der Bevölkerung keinen akademischen Abschluss, viele Menschen – zumal ältere – verstehen kein Englisch, und nur wenige haben die Zeit, ihr Vokabular immer wieder auf den neusten Stand zu bringen. Statt Minderheiten zu ermächtigen oder zu schützen, dient ›inklusive Sprache‹ also hauptsächlich den Eliten [der sog. ›kreativen Klasse‹] dazu, sich untereinander die eigene Weltgewandtheit zu präsentieren. Die ›inklusive Sprache‹ ist paradoxerweise eine exklusive Sprache.«15
Das Gendern ist ein exklusiver Jargon, ein Soziolekt akademischer Eliten, den nur jene Eingeweihten verstehen, die genug Muße haben, akademische Diskurse zu verfolgen.16 Das wohl bekannteste Beispiel ist die Buchstabenkette: LGBTQIA+: Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Queer, Intersexual, Asexual, +.
Das + soll für andere Gruppen stehen; aber wird es wohl nur eine der Frage der Zeit sein, bis man auch diese Schirmherrschaft als hegemonial empfindet und sich z.B. Demisexuelle ihren eigenen Buchstaben sichern. To be continued. Wer progressiv sein will muss also am Ball bleiben.
»Gendern ist der Progressivitätsmarker schlechthin. Das erklärt, warum es für viele Mitglieder der kulturellen Klasse eine Herzensangelegenheit ist, obwohl die Forschung dazu methodisch fragwürdig ist.«17
Auch wer aus Höflichkeit, Solidarität oder Respekt zu gendern vorgibt, tut es wohl eher aus Loyalitätsbekundung zur eigenen Gruppe – und das heißt: der progressiven, urbanen und akademischen Oberschicht.18
Im Schlimmsten Fall gendert man um ›sich gerecht zu sprechen‹ im wortwörtlichen Sinn. Dann handelt es sich um eine zirkuläre und kosmetische Ethik, die meint, durch die Verwendung der ›richtigen Worte‹ (die man zudem noch selbst festgelegt hat) moralische Reinheit zu erwerben – eine Ethik mit der Jesus im Neuen Testament, höflich formuliert, den Boden aufgewischt hat.
Fortschritte des Feminismus wie das Frauenwahlrecht wurden lange errungen, ehe irgendjemand einen Genderstern setze – das Gendern ist also kein notwendiger Bestandteil von Verbesserungen in Sachen Geschlechtergerechtigkeit. Brauchen tun es nur solche, die verdrängt haben, dass Pride (Stolz) einst eine Todsünde war.
Im Anhang teile ich noch zwei ausführliche und differenzierte Beiträge zum Thema: einmal von dem katholischen Theologen Johannes Hartl und einmal von dem analytischen Philosophen Philipp Hübl, den ich bereits oben zitiert habe:
Gottes Segen und bis bald,
Da ich den Beitrag gestern nicht fertigstellen konnte, erscheint er diesmal am Montag.
Vgl. Gerl-Falkovitz, Frau – Männin – Menschin, 158; Ebd., S. 170: »Nach Simone de Beauvoir und Jacques Lacan wurden endgültig nur noch strukturelle Fragen zugelassen: Wie wird man eine Frau?, aber keine Wesensfragen mehr: Was ist eine Frau?«; vgl. ebd., S. 87: »Gerade wegen der gleichen Menschlichkeit ist Frausein und Mannsein möglich (ohne Defensive). Wer dagegen zur Frau nur gemacht ist, wie Simone de Beauvoir 1949 klagte, kann kaum noch Frau sein.«
Vgl. Gerl-Falkovitz, Frau – Männin – Menschin, S. 159; vgl. ebd., S. 165: »Während also der Egalitätsfeminismus die weitgehende oder völlige Aufhebung der Geschlechtergrenzen thematisiert, sucht der Differenzfeminismus die eigenverantwortliche Entfaltung der Vorgaben, auch der Leiblichkeit und der kulturellen Leistungen, zu entwickeln. An die Stelle des gegensatzbetonten Geschlechterdenkens tritt für beide Richtungen eine vernunftbetonte, sich selbst Gestalt und Ziel gebende Subjektivität, die für Frau wie Mann gleichermaßen einzuholen ist. Der Differenzfeminismus geht dabei allerdings von vorhandenen, natürlichen oder kulturell gewachsenen Strukturen aus, die das ›Anderssein‹ der Frau zu einem ›Eigensein‹ weiterdenken lassen, während der Egalitätsfeminismus das Frausein im Blick auf das Menschsein indifferent unterläuft.«
Vgl. bspw. das Nachsynodale Apostolische Schreiben Amoris Laetitia von Papst Franziskus vom 19. März 2016, Nr. 56.
Dabei geht es mir nicht darum, mit konservativen Kulturkämpfern, die nebenberuflich zufällig auch noch Christen sind – ›Christentum und…‹, wie der Teufel bei C. S. Lewis sagt – mit Schaum vorm Mund gegen ›die böse Gender-Ideologie‹ zu wettern. Dennoch bleibt sie ihrer (anti-)anthropologischen Grundlegung nach mit dem christlichen Glauben letztlich unvereinbar und das muss sich darlegen lassen.
Bourdieu, Pierre, Die männliche Herrschaft, übers. v. Jürgen Bolder, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 2012 [stw 2031], S. 8; Ebenso betont Bourdieu die Gefahr, »daß wir zur Erklärung der männlichen Herrschaft auf Denkweisen zurückgreifen, die selbst das Produkt dieser Herrschaft sind« (ebd., S. 14).
Butler, Judith, Das Unbehagen der Geschlechter, übers. v. Kathrina Menke, Frankfurt a. M.: Suhrkamp (16. Aufl.) 2012, S. 215.
Ebd., S. 209: »Die fundamentalistische Argumentation der Identitätspolitik tendiert zu der Annahme, daß zuerst eine Identität da sein muß, damit die politischen Interessen ausgearbeitet werden können und dann das politische Handeln einsetzen kann. Meine These ist dagegen, daß es keinen ›Täter hinter der Tat gibt‹, sondern daß der Täter in unbeständiger, veränderlicher Form erst in und durch die Tat hervorgebracht wird. Es geht hier nicht im eine Rückkehr zur existentialistischen Theorie des Selbst, das sich durch seine Akte konstituiert. Die existentialistische Theorie hält sowohl für das Selbst wie für seine Akte an einer vordiskursiven Struktur fest. Dagegen hat mich gerade die diskursiv veränderliche Konstruktion dieser beiden Faktoren in und durch den anderen interessiert.«
Vgl. Boulnois, Olivier, »Haben wir eine geschlechtliche Identität? Ontologie und symbolische Ordnung«, übers. v. Silke Mader, in: Communio 35 (2006), S. 336-354, hier S. 341: »Die Behauptung, wir seien bloße Subjekte, reine Existenzen, die sich stets neu entwerfen, ohne Essenz und ohne Natur, so wie dies in der Metaphysik von Sartre und Beauvoir vertreten wird (und schließlich auch in der Sozialtheorie Judith Butlers wieder aufgegriffen wurde), basiert auf nichts anderem als auf einer petitio principii [einem Zirkelbeweis]. Unsere Freiheit stützt sich auf die Tatsache, dass wir immer schon in unserem Leib verwurzelt sind, noch bevor wir das Bewusstsein entwickeln, ein freies Subjekt zu sein: Genau dies ist mit dem Begriff des Leibes gemeint.«
Es überzeugt wenig, wenn Butler betont: »Niemand leugnet mit einem solchen Argument die Materialität des Körpers. Der interaktive Ansatz der Entwicklungsbiologie geht davon aus, dass beides, Biologie und soziale Umgebung, zur Bestimmung und Entwicklung von Geschlecht beitragen. […] Man kann gegen Determinismus sein, ohne gegen Biologie zu sein.« (Butler, Judith, Wer hat Angst vor Gender?, übers. v. Katrin Harlaß, Berlin: Suhrkamp 2025 [edition suhrkamp 2834], S. 16) Denn es geht ja nicht um ›biologischen Determinismus‹, sondern schlicht darum, die in den Geisteswissenschaften – die sich den Mensch als tabula rasa wünschen – chronisch unterbelichtete Bedeutung der Genetik geltend zu machen. Diese aber wird unter der Hand als ›biologisch‹ fallengelassen.
Gerl-Falkovitz, Frau – Männin – Menschin, S. 183.
Butler, Das Unbehagen der Geschlechter, S. 210; Butler wendet sich damit explizit gegen die Identitätspolitik, vgl. oben Anm. 8.
In einer ähnlichen Paradoxie verfängt sich der beliebte Begriff der Intersektionalität (von intersection = ›Schnittmenge‹): »Denn jetzt wird Intersektionalität selten als Schnittmenge, sondern stattdessen fast immer als Addition verstanden, als sogenannte Mehrfachdiskriminierung.« (Hübl, Moralspektakel, S. 249) Bei alledem bleibt zudem offen, warum vor dem Hintergrund einer ausgehöhlten Anthropologie gerade die Geschlechtsidentität im Fokus stehen sollte.
Vgl. Koch, Claus, Wenn aus Jugendlichen Erwachsene werden. Leben und Bindung junger Menschen zwischen 18 und 30 Jahren, Stuttgart: Klett-Cotta 2024, S. 26ff.
Hübl, Moralspektakel, S. 199f.
Hübl, Moralspektakel, S. 199: »Die sogenannte inklusive Sprache ist das neue Latein der akademischen Elite. Auch dieser Jargon ist schwer zu lernen, weil er, wie könnte es anders sein, vor allem aus lateinischen Fachwörtern, aber auch aus englischen Ausdrücken und aus Abkürzungen besteht, die sich obendrein noch ständig ändern, sodass nur mitreden kann, wer zu den eingeweihten Kreisen gehört.«
Hübl, Moralspektakel, S. 202.
Vgl. Hübl, Moralspektakel, S. 204.

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