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Gerda · Jul 30, 2026

34 schöne Orte, um die Sommerhitze in Gera zu überstehen

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Jacob, Gerda Redaktion · Gerda

Es kann sich leider nicht jeder leisten, bei diesem warmen Wetter am Strand der Riviera zu liegen oder durch einen kühlen skandinavischen Wald zu wandern. Doch selbst in Gera kann man eine schattige Zeit außerhalb der Wohnung verbringen. Dafür muss man nicht einmal einen Schrebergarten besitzen. In diesem Text sind mehrere verschiedene Ausflugsziele im Stadtgebiet gelistet. Lokalitäten sind nicht dabei, da die Redaktion nicht alles rezensieren kann. Als kühle Räume werden jedoch von der Stadt Gera die fünf städtischen Museen empfohlen. Allesamt mit interessanten Ausstellungen und angenehmen Temperaturen. Auf ihrer Webseite informiert die Stadt zudem zum Hitzeschutz in Gera. Unsere Auflistung ist eine ausführliche Ergänzung zu den dort genannten kühlen Orten. Hier zusätzlich eine Karte mit allen Trinkwasserstellen, Parks, Museen, Freibädern sowie den kühlen Orten der Stadt.

Der Sommer in Gera. Foto: Jacob Queißner / Gerda

Während der Text vor allem freizugängliche Grünflächen auflistet, behandelt dieser Abschnitt Orte, die mehr als nur Schatten bieten. Einige kosten Eintritt, andere haben begrenzte Öffnungszeiten. Badestellen gibt es sicherlich mehr, vor allem im Umland. Correctiv hat im Juni eine Recherche zur Wasserqualität deutscher Badegewässer veröffentlicht, an der man sich orientieren kann. Dazu wurden die Daten zur Belastung durch chemische Schadstoffe auf Bundes- und EU-Ebene ausgewertet. Oft werden die Badestellen nur auf zwei Arten von Bakterien untersucht. Diese Übersicht berücksichtigt auch Schadstoffe wie PFAS, Schwermetalle oder Pestizidrückstände. Zu den Geraer Gewässern liegen keine Informationen vor. Laut einer Übersicht des Thüringer Landesamtes für Verbraucherschutz sind Aga und Kaimberg jedoch „zum Baden geeignet". Auch ist die Blaualgen-Bedrohung im See von Aga gebannt.

Was wäre ein Sommer ohne Freibad-Besuch? Das Naturbad Kaimberg, angestaut am Bach Schafgraben zwischen Zwötzen und Kaimberg, wurde extra für diese Saison noch einmal saniert. Neben einer fast 7000 m² großen Wasserfläche bietet das Bad ein Beachvolleyballfeld, weitere Aktivitäten wie Spielplätze und Tischtennisplatten sowie barrierefreies Baden mithilfe eines Schwimmbadrollstuhls. Außerdem wurden die Duschen und Umkleiden neu gemacht.
Es ist aber darauf hinzuweisen, dass das Bad gerade in den Ferien schnell voll ist.

  • Adresse: Kaimberger Straße

  • Nächste Haltestelle: Kaimberg

Ein weiteres Freibad befindet sich im Norden Geras in Aga. Das Strandbad Aga ist mittlerweile nur noch eine Badestelle am Campingplatz. Heißt: kein Eintritt, dafür aber auch keine Aufsicht und keine Gastronomie. Die Nutzung ist auf eigene Gefahr möglich.

  • Adresse: Reichenbacher Str. 20

  • Nächste Haltestelle: Kleinaga, Strandbad

Eine versteckte Oase im Zentrum. Auf Wunsch des Geraer Kommerzienrats Walther Ferber für die Öffentlichkeit, insbesondere Schulen, angelegt, bietet der Garten seit dem 19. Jahrhundert Lehrreiches zur Flora und Fauna von Ostthüringen. Mehrere Sitzgelegenheiten zwischen dem Teich, den hohen Bäumen und der vielfältigen Pflanzenwelt laden zum Verweilen ein. Eigentlich perfekt zum Lernen oder Lesen. Jedoch hat der Garten nur begrenzte Öffnungszeiten und schließt jeden Tag um 18 Uhr.

  • Adresse: Nicolaistraße 24

  • Nächste Haltestelle: Schillerstraße

Grüne Oase in der Innenstadt mit wissenschaftlichem Hintergrund: der Botanische Garten. Fotos: Jacob Queißner / Gerda

Parkeisenbahn, Gastronomie und ganz viele Tiere – der Tierpark Gera wäre auch ohne seine schattige Lage ein lohnenswertes Ausflugsziel. Im neu geschaffenen Klimagarten ist es immer mindestens 1–2 °C kühler als andernorts in der Stadt.

  • Adresse: Str. des Friedens 85

  • Nächste Haltestelle: Dahliengarten/Tierpark

Generell gilt: Wo Pflanzen sind, ist es kühler als da, wo keine Pflanzen sind. Und Gera hat viel Grün. Das ist übrigens der Grund für den grünen Hintergrund von Gerda. Die meisten von Geras Parks, sowie einige der Friedhöfe, werden von der Stadt als kühle Orte empfohlen.

Geras größter Park bietet beinahe mehr Aktivitäten als Schattenplätze. Doch auch wenn große Teile des Parks in der Sonne liegen, findet man Schatten und Abkühlung. Zudem hat der Hofwiesenpark Spielplätze, Gastronomie, Sportanlagen, Kunst und eine Boccia-Fläche. Grillen ist jedoch nur am offiziellen Grillplatz erlaubt, der meist belegt ist.

  • Adresse: Am Sommerbad 64X

  • Nächste Haltestelle: Otto Dix

Geras größter Park, der Hofwiesenpark, bietet viele Möglichkeiten der Beschäftigung. Leider jedoch ohne das alte Sommerbad. Fotos: Jacob Queißner / Gerda

Unweit vom Hofwiesenpark ist die fürstliche Grünanlage zwischen Kunstsammlung und Theater. Hohe alte Bäume sorgen für Schatten, der Springbrunnen für Frische und Blumenbeete für ein schönes Ambiente.

  • Adresse: Küchengartenallee

  • Nächste Haltestelle: Otto Dix

Verweilen mit Stil – das ist im Küchengarten möglich. Foto: Jacob Queißner / Gerda

Zentral im Zentrum gelegen, ist dieser Park und ehemalige Friedhof besonders kühl. Die dichten Blätterkronen vieler alter Bäume sorgen für viel Schatten. Der Park genießt dennoch einen schlechten Ruf, weil er besonders in den Abendstunden, bedingt durch seine Lage zwischen Südbahnhof und Heinrichsplatz, zwielichtiges Klientel anzieht. Doch die Polizei hat es auf dem Schirm und schaut oft vorbei. Außerdem wurde die Aufenthaltsqualität durch verschiedene Aktionen des Quartiersbüros verbessert.

  • Adresse: Heinrichstraße

  • Nächste Haltestelle: Südbahnhof

Wegen seinem Ursprung als Friedhof "Knochenpark" genannt, spendet der Park der Jugend in Gera viel Schatten im Zentrum. Fotos: Jacob Queißner / Gerda

Eine kurze schattige Pause vom Einkaufsbummel im Zentrum bieten die kleinen Parkanlagen am Johannisplatz und an der Vogelinsel. Während beide mehrere schattige Sitzgelegenheiten und Blumenbeete haben, bietet der Johannisplatz zusätzlich etwas Spannendes über die Stadt. Hier gibt es zwei Wandbilder zu regionalen Sehenswürdigkeiten sowie ein 3-D-Modell der Innenstadt.

Man sollte an der Vogelinsel aber nicht zu viel gefiederte Vielfalt erwarten. Der Name stammt vom Textilgeschäft Vogel, welches bis zum Abriss 1976 Teil einer Gebäudeinsel zwischen Stadtmuseum, Reichsstraße und der aufgehobenen Färbergasse lag.

  • Adresse: Johnnisplatz

  • Nächste Haltestelle: Heinrichsplatz

Vogelinsel und Johannisplatz – zwei schattige Stationen nahe der Einkaufszone. Fotos: Jacob Queißner / Gerda

Geras größter Friedhof, der Ostfriedhof, thront erhaben auf einem Hügel östlich der Innenstadt. Schatten, Ruhe und interessante Gräber laden hier zum Innehalten ein. Neben der normalen Bevölkerung findet man hier Kriegsgräber und die letzten Ruhestätten bekannter Geraer Persönlichkeiten, teilweise mit wunderschön gestalteten Grabmälern.
Mit dem Schreberweg führt eine imposante und schattige Allee hinab in die Innenstadt. Unweit davon gibt es mit dem Birkenwäldchen eine weitere schattige Grünanlage samt Spielplatz mitten im Ostviertel.

  • Adresse: Friedhofstraße &
    Schreberweg & Altenburger Straße

  • Nächste Haltestellen: Ostfriedhof und Steinstraße

Erhaben thront der Ostfriedhof über der Stadt. Neben Schatten findet man dort kunstvoll verzierte Gräber und viel Ruhe. Fotos: Jacob Queißner / Gerda

Zu Geras größtem Flächendenkmal, dem Wohngebiet Bieblacher Hang, gehört der Bieblacher Park. Zusammen mit der grünen Mulde und den vielen einzelnen Bäumen sorgt er für eine kühle Atmosphäre im Viertel, welches einst für die Wismut-Bergarbeiter und ihre Familien angelegt wurde. Und ist man einmal dort im Park, kann man sich direkt die Bardski-Villa und die Bauhaus-Villa in der Julius-Sturm-Straße anschauen.

  • Adresse: Julius-Sturm-Straße

  • Nächste Haltestelle: Grüner Weg

Der Bieblacher Park und die Grüne Mulde. Fotos: Jacob Queißner / Gerda

Im Volksmund auch als Leninpark bekannt, wird der Park der Demokratie im Vergleich zum Hofwiesenpark kaum genutzt. Dabei bietet er mit seinem Rondell ausreichend Schatten und besitzt mit der Johanniskirche eine von Geras schönsten Sehenswürdigkeiten.

  • Adresse: Platz der Demokratie

  • Nächste Haltestelle: Busbahnhof

Park der Demokratie: Schattiges Grün neben imposanter Kirche. Foto: Jacob Queißner / Gerda

Kleiner Geheimtipp für ein romantisches Date: Zwar hat der Garten keine große schattenspendenden Bäume, doch ab etwa 19 Uhr sorgen das Schloss und der Stadtwald für Schatten. Dazu gibt einen schönen Blick auf Untermhaus.

  • Adresse: Schloßberg

  • Nächste Haltestelle: Otto Dix

Der Schlossgarten von Osterstein ist ein Geheimtipp. Fotos: Jacob Queißner / Gerda

Alt ist dieser Park noch nicht, weswegen die hier gepflanzten Bäume nicht ganz so viel Schatten spenden wie andernorts. Dennoch bietet er etwas kühlere Natur im Süden der Innenstadt.

  • Adresse: Hinter dem Südbahnhof

  • Nächste Haltestelle: Südbahnhof

Der Ufer-Elster-Park ist ein grüner Fleck an Stelle alter Gleisanlagen. Fotos: Jacob Queißner / Gerda

Im Norden von Debschwitz liegt dieser alte Park direkt an der Straßenbahnstrecke. Hohe Bäume bieten Schatten, ein Spielplatz Unterhaltung und die angrenzende Elster für zusätzliche Abkühlung.

  • Adresse: An der Spielwiese

  • Nächste Haltestelle: An der Spielwiese

Die dicht begrünte Spielwiese liegt direkt an der Elster. Foto: Jacob Queißner / Gerda

Weiter südlich bietet der Südfriedhof ähnlich viel Ruhe und Schatten wie der Ostfriedhof. Auch hier kann man die Gräber bekannter Geraer Persönlichkeiten besichtigen. Er ist sogar besser erreichbar als der Ostfriedhof, eine Straßenbahn hält direkt vorm Eingang. Die Stadt Gera empfiehlt außerdem die Friedhöfe von Lagenberg, Zwötzen und Untermhaus, als kühle Orte.

  • Adresse: Wiesestraße

  • Nächste Haltestelle: Südfriedhof

Während der offizielle Name Park Stadtteilbüro Lusan etwas sperrig ist, kennen viele die Lokalität als Bumerang. Der Garten der Anlage bietet neben Schatten auch Raum für Aktivitäten wie Volleyball und Tischtennis. Die Stadt empfiehlt ihn als kühlen Ort in Gera.

  • Adresse: Werner-Petzold-Straße

  • Nächste Haltestelle: Bruno-Brause-Straße

Ein Park mit Attraktionen, wie hier bei der 50-Jahr-Feier von Lusan 2022. Fotos: Jacob Queißner / Gerda

Gera hat einen der größten Stadtwälder Deutschlands. Unzählige Waldwege bieten verschiedene Möglichkeiten für kühle Spaziergänge in der Natur. Im Wald sind obendrein einige Sehenswürdigkeiten versteckt. Hier ein paar Highlights aus dem Wald:

Vorsicht, die Waldbrandgefahr ist groß, besonders an heißen Tagen! Derzeit herrscht Stufe 4 – Hohe Gefahr. Bei Rauchentwicklung umgehend 112 wählen!

Was in Jena die Horizontale ist, ist in Gera der Hainbergweg, nur mit mehr Schatten. Zwischen der schlossgleichen Villa Brehme in der Vollersdorfer Straße und dem Schloss Osterstein führt dieser Weg auf etwa 40 Metern über der Elster durch den Wald. Unterwegs überquert man die 2011 sanierte Waldhausbrücke und passiert das Liebe-Denkmal. Lässt das Blattwerk einen Blick zu, hat man zudem einen schönen Blick auf die Stadt. Einige Rehraufen laden zudem zu Pausen ein.

  • Adresse: Vollersdorfer Straße

  • Nächste Haltestelle: Dahliengarten/Tierpark

Liebe-Gedenkstein, Blick auf die Stadt und viel Schatten: Impressionen vom Hainbergweg, der an der Villa Brehme startet und bis zum Schloss führt. Fotos: Jacob Queißner / Archiv

1897 errichtet, ist der Turm zu Ehren des Geraer Kaufmanns Wilhelm Gladitsch (1827–1895) schon seit Jahren nicht mehr begehbar. Dieses Relikt aus der Naherholungskultur zur Jahrhundertwende ist dennoch einen Ausflug wert.

  • Adresse: Schloßallee

  • Nächste Haltestelle: Klinikum, Haupteingang

Vergessener Hühne im Wald - Der Gladitsch-Turm. Foto: Jacob Queißner / Archiv

Der Geraer Verschönerungsverein ließ nach dem Gladitsch-Turm 1901 auch den Kaiser-Wilhelm-Turm auf dem Fuchsberg errichten. Irgendwann wurde er in Fuchsturm umbenannt und wacht noch heute über Debschwitz. Begehbar ist er schon lange nicht mehr. Aber um ihn zu erreichen, muss man entweder durch Debschwitzer Gartensiedlungen mit Bauhaus-Schätzen oder durch den schattigen Stadtwald. Hinter ihm liegen der Spörlstein und das Geraer Moor im Wald. Lohnt sich also, da mal hinzuspazieren.

  • Adresse: Am Wildacker

  • Nächste Haltestelle: Eiselstraße

Der leider nicht begehbare Fuchsturm wacht über Debschwitz. Fotos: Jacob Queißner / Gerda

Unterhalb vom Hainberg verläuft der Faulenzerweg zwischen Hofgut und der Torstenson-Eiche/Waldgaststätte
Der Weg an sich ist zwar unspektakulär, bietet aber viel kühlen Schatten sowie sportliche Aktivitäten wie Tennis und Minigolf. Zudem kann man sich im Schatten an die Elster setzen. Aber Vorsicht: Wie im Hofwiesenpark ist hier offenes Feuer untersagt.

  • Adresse: Faulenzerweg

  • Nächste Haltestelle: Otto-Dix

Blick vom Faulenzerweg auf die Elster, den Hofwiesenpark und Untermhaus. Fotos: Jacob Queißner / Gerda

Tiefe Schluchten, hohe Bäume und viel Grün – die Fuchsklamm ist eine der beeindruckendsten Ecken des Waldes. Die Straße Fuchsklamm unterhalb des Schlosses geht hier direkt in einen Waldweg über. Der führt auf einer Länge von fast drei Kilometern bis zur Schlossallee hoch. Von dort aus erreicht man die Waldmeisterei oder den Gladtisch-Turm gut. Es macht auch Spaß, wenn man sie von der Schlossallee aus mit dem Fahrrad (rücksichtsvoll) herunterfährt.

  • Adresse: Fuchsklamm

  • Nächste Haltestelle: Untermhäuser Straße

Die Fuchsklamm ist wohl die beeindruckendste Schlucht im Geraer Stadtwald. Fotos: Jacob Queißner / Gerda

Auch abseits der Parkanlagen findet man im Gebiet von Gera schattiges Grün und kühle Naherholungsziele.

Oberhalb des Gedenksteins für den ermordeten Antifaschisten Erich Wilke in der Loreystraße befindet sich eine schattige Bank. Der Blick auf die Stadt ist leider durch die Bebauung in der Kurt-Keicher-Straße etwas eingeschränkt. Dennoch ist es ein schöner Fleck für ein kleines Picknick bei Sonnenuntergang. Man kann nur bedauern, dass das etwas oberhalb gelegene Luftbad Luisenhöhe nicht mehr existiert.

  • Adresse: Loreystraße

  • Nächste Haltestelle: Gagarinstraße

Auch ohne das Luftbad Luisenhöhe lohnt sich ein Besuch an der Erich-Wilke-Höhe. Fotos: Jacob Queißner / Gerda

Von Pforten aus führt diese kühle, schattige Schlucht entlang des Baches Zaufensgraben bis nach Leumnitz. Wer besonders aufmerksam ist, erkennt auf dem Waldweg die Gleisschwellen der Gera-Meuselwitz-Wuitzer Eisenbahn-AG. Die Bahn lieferte einst Kohle aus dem Tagebaugebiet bei Meuselwitz an die Industrie in Gera. Der Endhaltebahnhof steht noch in der Meuselwitzer Straße am Fuße des Zaufensgrabens.

  • Adresse: Meuselwitzer Straße

  • Nächste Haltestelle: Meuselwitzer Straße

Vom Zaufensgraben kommt man gleich zur nächsten schattigen Grünfläche – dem Wald neben dem Ferberturm. Für die Mühen, die es braucht, um auf Geras höchste Höhe zu kommen, wird man auf jeden Fall belohnt. Vom auf der Ronneburger Höhe gelegenen Ferberturm kann man bei gutem Wetter bis ins Erzgebirge schauen. Am Ausflugslokal am Turm kann man sich stärken und westlich vom Turm, hin zur Innenstadt, liegt ein kleines Waldstück mit einigen schattigen Wegen. Am anderen Ende des Waldes befindet sich der Waldspielplatz an der Lutherlinde, der einen tollen Blick auf die Stadt bietet.

  • Adresse: Am Ferberturm

  • Nächste Haltestelle: Ferberturm

Toller Blick auf die Stadt vom Spielplatz an der Lutherlinde. Foto: Jacob Queißner / Archiv

Wie ein erfrischendes Band zieht sich die Weiße Elster von Süden nach Norden durch Gera. Offizielle Badestellen gibt es nicht, doch allein die Nähe zum Gewässer bringt Kühle. Das Flussufer ist durchweg begrünt, an manchen Stellen bieten Bäume und Sträucher Schatten. Das Wehr im Süden wird zum Beispiel gerne für Picknicks genutzt. Ein Highlight ist auch die bunte Tierwelt, die man an der Elster entdecken kann.

Auch mitten in der Stadt kann man an der Elster Flora und Fauna erleben. Fotos: Jacob Queißner / Gerda

Einst stand hier ein Rittergut, welches jedoch in den 1980ern abgerissen wurde. Geblieben ist nur der Turm, der jetzt als Artenschutzturm dient. Umrahmt vom Pfortener Teich und einem kleinen Wald, ist er ein schönes Ausflugsziel im Südosten der Stadt.

  • Adresse: Gessentalstraße

  • Nächste Haltestelle: Pforten

Alles, was vom Pfortener Gut übrige geblieben ist. Foto: Jacob Queißner / Gerda

Vom Pfortener Gut aus kommt man entlang des Gessenbachs und der Bahnstrecke Gößnitz–Gera an schöner Natur und einigen Ausflugslokalen vorbei. Der gut gemachte Radweg der Thüringer Städtekette führt einen bis in die "neue Landschaft" bei Ronneburg.

  • Adresse: Gessentalstraße

  • Nächste Haltestelle: Pforten

Blick ins Gessental, durch das der Radweg der Thüringer Städtekette führt. Fotos: Jacob Queißner / Gerda

Einst eine Industriebrache, ist diese Grünfläche dank des Schutzes der Zauneidechse und anderer Tiere ein florierender Ort für Spaziergänge geworden. Zahlreiche Bäume und Sträucher sorgen für Schatten. Etwas unterhalb Richtung Bieblacher Bach und der Dornaer Straße befindet sich zudem eine Hundewiese, was die Ecke zu einem guten Ausflugsziel für Menschen und ihre Vierbeiner macht.

  • Adresse: Alexander-Wolfgang-Straße

  • Nächste Haltestelle: Ernst-Abbe-Straße

Eine vielfältige Pflanzenwelt lockt auf diese Grünfläche in Bieblach-Ost. Fotos: Jacob Queißner / Gerda

Bis zu 290 Meter ist der Lasurberg hoch, zum Teil bewaldet und mit Aussicht auf Pforten, Debschwitz und Zwötzen. Über das Gelände führt der Naturlehrpfad Gera-Süd. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist er nicht ganz so gut erreichbar, doch ein Ausflug lohnt sich. Allein für den Blick auf die Stadt.

  • Adresse: Roter Weg

  • Nächste Haltestelle: Roter Weg

Einen Naturschutzpfad mit spektakulärer Aussicht bekommt man auf der Lasur. Fotos: Jacob Queißner / Gerda

Durch Geras größtes Plattenbaugebiet Lusan zieht sich eine grüne Ader – das Brütetal. Entlang des Bachs Brüte bieten Bäume und Bänke etwas erholsame Ruhe. Verteilt über das Brütetal befinden sich zudem zahlreiche Spielplätze.

  • Nächste Haltestellen: Lusan, Brüte/Gera, Brüte

Neben der DHGE befindet sich eine kleine Parkanlage, die von der Stadt als kühler Ort ausgewiesen ist. Hier treffen der aus Bieblach-Ost kommende Radweg und die Brahme aufeinander. Hier ist es kühl und schattig.

  • Adresse: Tinzer Straße

  • Nächste Haltestelle: Duale Hochschule

Blick auf den Radweg, der in den Park am Brahmetal hinabführt. Fotos: Jacob Queißner / Gerda

Kurz nachdem sich der Langengrobsdorfer Bach und der Markersdorfer Bach zusammengetan haben, stürzen sie eine kleine Kante herunter und fließen weiter Richtung Windischenbernsdorf, wo sie in den Saarbach münden. Der Wasserfall ist nicht besonders groß, liegt aber schattig im Wald und sieht schön aus. Er würde auch als kleines Wanderziel Sinn machen.

  • Adresse: Langengrobsdorfer Straße, nahe Hausnummer 52

  • Nächste Haltestelle: Dürrenebersdorf

Geras Wasserfall. Foto: Jacob Queißner / Archiv

Wenn nicht gerade die Vegetation brennt, weil jemand glühende Grillasche weggeworfen hat, hat man von der Hütte am Zoitzberg einen schönen Blick auf die Elster, Liebschwitz und Unterröppisch.

  • Adresse: Binsenacker

  • Nächste Haltestelle: Untitzer Straße

Der Zoitzberg thront mit seiner kleinen Hütte über der Elster. Fotos: Jacob Queißner / Gerda

Wem noch nach mehr Natur und Wandern ist, dem sei das Elstertal in südlicher Richtung empfohlen. Entlang des Elsterradwegs kommt man schnell in idyllische Natur mit schattigen Wäldern. Perfekt zum Wandern und Radfahren.

Wilde Natur entlang der Elster zwischen Gera und Greiz. Ein Großteil lässt sich gut mit Fahrrad oder Wanderschuhen erkunden. Fotos: Jacob Queißner / Gerda

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Mit ausreichend Pflanzen bekommt man auch den eigenen Balkon kühl! Foto: Jacob Queißner / Gerda

Read the original on gerdaausgera.substack.com

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