Es gibt Figuren, die tauchen immer wieder auf.
Unter unterschiedlichen Namen.
In verschiedenen Kulturen.
Und doch tragen sie eine erstaunlich ähnliche Essenz.
Hermes ist eine solche Figur
Die meisten kennen ihn als den griechischen Gott der Götterboten – schnell, listig, ein Grenzgänger zwischen den Welten. Doch wenn man beginnt, tiefer zu schauen, öffnet sich hinter diesem Namen etwas noch Größeres:
Eine Spur, die sich durch die gesamte Geschichte unserer Zivilisation zieht.
Im antiken Griechenland war Hermes der Gott der Magie, der Sprache, des Wissens und der Übergänge.
Er war nicht nur ein Bote. Er war ein Vermittler:
zwischen Göttern und Menschen
zwischen Leben und Tod
zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein
Die Römer nannten ihn Merkur.
Doch auch das war nur eine weitere Übersetzung derselben Kraft.
Denn schon die Griechen wussten:
Sie hatten dieses Wissen nicht selbst „erfunden“. Viele ihrer Philosophen und Priester reisten nach Ägypten – in die Tempel einer deutlich älteren Hochkultur.
Und genau dort begegnen wir ihm wieder.
Im alten Ägypten erscheint Hermes unter einem anderen Namen:
Thoth – auch bekannt als Djehuti.
Er galt als:
Gott der Weisheit
Hüter der Schrift
Meister der kosmischen Ordnung
Thoth war derjenige, der das Wissen über die Struktur des Universums bewahrte und weitergab.
Thoth lehrte und verkörperte die Fähigkeit, über tausende von Jahren in einem gesunden und frischen Körper zu verweilen. So verschmolzen später in der hellenistischen Zeit (ca. 300 v. Chr. – 300 n. Chr.) die griechische und ägyptische Tradition zu einer Figur:
Hermes Trismegistos – „der dreimal größte Meister“.
Ihm werden die sogenannten hermetischen Schriften zugeschrieben, darunter die legendären Smaragdtafeln.
Eine der bekanntesten Aussagen daraus:
„Wie oben, so unten.“
Eine Formel, die bis heute als Kern vieler spiritueller und wissenschaftlicher Denkmodelle gilt.
Zeitliche Einordnung
Frühformen der Thoth-Verehrung: ca. 2600 v. Chr. (Altes Reich Ägyptens)
Hermetische Schriften: ca. 100 v. Chr. – 300 n. Chr.
Traditionelle Datierung von Moses: ca. 1300–1200 v. Chr.
Das bedeutet:
Die ägyptischen Weisheitstraditionen, die mit Thoth verbunden sind, sind älter oder zumindest parallel zu den Überlieferungen um Mose.
Interessant ist dabei die Überlieferung, dass Mose als Findelkind im ägyptischen Königshaus aufwuchs – also genau in jenem Umfeld, in dem dieses Wissen bewahrt wurde.
An dieser Stelle wird es spannend. Denn es gibt Überlieferungen, die weiter zurückreichen als unsere bekannte Geschichtsschreibung.
Sie sprechen von einer Zivilisation vor unserer Zeit – oft verbunden mit dem Namen Atlantis.
In diesen Erzählungen erscheint er als Thoth der Atlanter, als ein Lehrer oder Eingeweihter, der nach einer großen Katastrophe das Wissen bewahrte und weitergab. Nach dem Untergang von Atlantis soll er einen neuen Einweihungsort geschaffen haben – rund um die Pyramiden von Gizeh.
Hermes Trismegistos bedeutet übersetzt: Hermes, der dreimal größte Meister. Daher wird er verstanden – als Meister aller Meister.
Als Ursprung einer Einweihungstradition, durch die die großen Lehrer des Westens gegangen sind.
Wenn wir diese Spur weitergehen, führt sie uns nicht nur in Mythen oder Geschichte.
Sie führt uns in ein System, das bis heute existiert –
oft übersehen, manchmal missverstanden,
und doch von erstaunlicher Präzision:
den Tarot.
Die 22 großen Arkana sind nicht nur Karten.
Sie beschreiben einen Einweihungsweg.
Einen Weg, der seinen Ursprung in den Mysterienlehren des alten Ägyptens hat –
in den Lehren von Thoth.
Nicht zufällig trägt das von Aleister Crowley entwickelte Deck den Namen
Thoth Tarot.
Hier wird die Verbindung sichtbar:
Hermes – Thoth – Magier.
Eine Linie, die sich durch die Zeit zieht.
Die 22 Archetypen der großen Arkana beschreiben den Weg des Initianten.
Nicht als nur Symbolisch.
Sondern darüber hinaus als gelebte Erfahrung im Alltag.
Es ist der Weg durch die Geheimnisse (Arkana) des Lebens.
Geheimnisse – nicht im Sinne von „versteckt“,
sondern im Sinne von:
für den flüchtigen Blick noch nicht zugänglich.
Sie öffnen sich mit Reife.
Mit Erfahrung.
Mit innerer Bereitschaft.
Und genau darin liegt die Kraft der Tarot Karten:
Sie helfen uns, über das Gesetz der Entprechung unsere Lebenssituationen zu deuten – nicht oberflächlich, sondern in ihrer Tiefe. Sie helfen zu erkennen, was sich wirklich zeigt. Und welches Wachstum darin verborgen liegt.
Vor über 12 Jahren haben die Karten mich gefunden.
Und seitdem gehe ich diesen Weg.
Schon am Anfang stand ich vor einer Erfahrung,
die alles verändert hat.
Ich kam an einen Punkt,
an dem ich glaubte, gleich zu sterben.
Und innerlich gab ich mein OK.
Das war kein Gedanke.
Es war eine Entscheidung.
Ein Loslassen.
Und genau in diesem Moment
ist etwas gestorben.
Nicht mein Körper.
Sondern mein altes Leben –
im Sinne von Glauben statt Wissen.
Und gleichzeitig hat sich etwas geöffnet.
Eine Realität, an die ich zuvor nur geglaubt hatte,
wurde erfahrbar.
Ich habe mich selbst zum ersten Mal erlebt –
jenseits von Konzepten,
jenseits von Worten.
Als das, was ich bin.
Bewusstsein.
Eine Seele.
Unendlich.
Unsterblich.
Jenseits von Zeit und Raum.
Das war meine erste Einweihung.
Und viele weitere sind seitdem gefolgt.
Wenn wir all das zusammennehmen, dann ist Hermes keine Figur der Vergangenheit. Er ist auch kein Mythos, den man glauben muss.
Er ist ein Prinzip.
Ein Weg.
Eine Einladung.
Der Magier.
Der Vermittler.
Der, der zwischen den Welten geht.
Und die eigentliche Frage ist nicht mehr:
Wer war Hermes?
Sondern:
Bist du bereit, diesen Weg selbst zu gehen?
Vielen Dank, dass du dabei bist!
Neu dabei, schon länger dabei - ganz egal:
Ich freue mich das du hier bist!
Von Herz zu Herz - Benjamin
Hat dich dieser Weg neugierig gemacht?
Dann kannst du ihn für dich selbst erfahrbar machen.
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