Clara kam im vergangenen Jahr begeistert vom Kollapscamp zurück, ihr habt ihren Bericht vielleicht gelesen, und weil ihre Begeisterung ansteckend ist, war ich dieses Jahr ebenfalls dort. Wie es war, steht unten, aber vorher möchte ich euch noch auf eine kleine Erweiterung unseres Angebots hinweisen: Es gibt jetzt die Möglichkeit, uns für 5 Euro im Monat (oder mehr) zu abonnieren. Alle Inhalte bleiben weiterhin kostenlos, es gibt auch keine Post ausschließlich für bezahlte Abos – ihr unterstützt damit einfach nur zwei Menschen, die in das, woran sie glauben, viel Arbeit investieren. Bei Interesse könnt ihr hier klicken:
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Der Kollaps ist ein langer, langsamer Prozess, in dem ökologische, wirtschaftliche, politische, gesellschaftliche, soziale und kulturelle Strukturen wegbröckeln. Also das Leben, wie wir es kennen. Wobei sich Entwicklungen in verschiedenen Bereichen gegenseitig beeinflussen und verstärken, und zwar global: Dürre in einem nicht reichen Land führt zu Hungersnot führt zu mehr Flüchtlingen führt zu Fremdenangst in reichen Ländern führt zu mehr rechten Wählern führt zu nationalistischer Politik führt zu weniger Hilfen für Länder in Not führt zu mehr Hunger und so weiter. Ein Beispiel von vielen. Die einzelnen Ereignisse sind schlimm, aber zusammen ergeben sie einen toxischen Cocktail.
Ja, blöd. Aber es hat eine gute Seite: Weil es eine längere Entwicklung ist, können wir uns darauf vorbereiten. Der klassische Weg dafür ist Prepping: Bunker bauen, Vorräte horten, Waffen besorgen – jeder kämpft für sich allein. Ja, jeder: Prepper sind fast nur Männer. Die, wie der schweizer Kulturwissenschaftler Julian Kaspar Genner festgestellt hat, vor allem von Angst um ihren persönlichen Status getrieben sind. Erst in der Krise, wenn nichts mehr geht, fühlen sie sich ganz vorne und können endlich den Mann machen: Führer, Beschützer, Patriarch. Das Ende der Welt im Bunker mit Kevin, der früher immer ausgelacht wurde? Viel Spaß!
Die Alternative ist die solidarische Kollapsvorsorge, organisiert von den Betroffenen selbst. Doch wie geht das? Das ist das Thema des Kollapscamp. Dieses Jahr kamen 800 Menschen für 100 Workshops (steht so auf Spiegel Online, ich habe nicht gezählt), aber vor allem, um miteinander zu reden, denken, fühlen und sich zu vernetzen. Denn für gemeinschaftliche Vorsorge braucht es Gemeinschaften.
Ich wußte vorher nicht, was ich erwarten sollte. Im Programm standen Workshops zu den Bereichen Theorie (auf welche Katastrophen müssen wir uns vorbereiten?; Konsens als radikale Kultur; wie funktionieren Internet und E-Mail ohne globales Netz?), Emo (Mentale Selbstverteidigung; Körper und Emotionen im politischen Handeln; Eltern sein im Kollaps) und Praxis (Saatgut; Selbstverteidigung für Einsteiger:innen; Notfallbox), Events zur Vernetzung vor Ort sowie ein Rahmenprogramm mit Filmen, Musik und so weiter.
Anmerkung der Redakteurin (Clara): Ich weiß, dass du über deine Erfahrung als Teilnehmer des Camps berichten möchtest, finde es aber für die Transparenz wichtig zu sagen, dass du in den vergangenen Monaten auch Teil des Kollektivs warst, das das Camp veranstaltet hat. Ich selbst steckte noch tiefer drin: Ich habe das Camp ein Jahr lang vorbereitet und deshalb vor Ort kaum Zeit gefunden, mich mit den Inhalten auseinanderzusetzen.
Es war klar, dass vieles interessant sein würde, aber letztlich haben mir vor allem Erfahrungen jenseits des Programms zu denken gegeben.
Wir ist jetzt
Alle Teilnehmenden trugen Bändchen, auf denen “Kollapscamp 41.7°” stand. Letzteres ist Deutschlands Hitzerekord im Juni dieses Jahres. Während ich das hier schreibe, rauscht gerade eine weitere Hitzewelle durchs Land. Schon mal darüber nachgedacht, wie es der alten Frau nebenan bei dem Wetter geht? Im Alter schwindet das Durstgefühl… Der Kollaps ist jetzt – der gemeinschaftliche Umgang darf also ebenfalls jetzt beginnen. Das bedeutet: Wir statt ich. Wir ist jetzt.
Wir funktioniert
Ich habe auf dem Kollapscamp die saubersten Dixi-Klos ever gesehen. Fast alle Arbeit vor Ort wurde von den Teilnehmenden erledigt. Es gab Listen, auf denen sich Menschen für anstehende Aufgaben eintragen konnten: Küche (Lebensmittel schnippeln), Fahrdienst (das Camp fand auf dem Land statt), Infopoint (Fragen? Hier gibt es Antworten!) oder eben Putzen. Neulinge wurden angeleitet, dann wurde gemeinsam erledigt. Dreimal pro Tag. Lückenlos.
Am letzten Tag begannen etwa 100 Menschen gleichzeitig mit dem Abbau des Camp, der in den folgenden zwei Tagen ebenfalls ausschließlich von Freiwilligen geschmeidig durchgeführt wurde.
Das hat so gut funktioniert, weil
mit dem Camp kein Geld verdient wurde. Fünf Tage Veranstaltung inklusive drei Mahlzeiten pro Tag von der Küfa (Küche für alle) kosteten 75 Euro (Normalpreis), 50 Euro (wenn das Geld knapp ist) oder 0 Euro (wenn du wirklich nichts hast und dich niemand unterstützen kann). Ausbeutungsverdacht? Null!
gemeinsame Arbeit am gemeinsamen Wohlbefinden ungeheuer befriedigend ist
du bei der Arbeit neue Menschen kennenlernst
du weißt, warum du es tust
es schön ist, Teil von etwas Gutem zu sein
A.d.R.: Alles richtig, alles wichtig. Aber wir sollten nicht ganz vergessen, dass es auch deshalb funktioniert hat, weil ein paar Leute die Arbeit gut vorbereitet haben, ich denke da an Schichtpläne, Putzutensilien, Logistik, Koordinierung von 100 Menschen, die spontan helfen.
An den kommenden Wochenenden finden überall Festivals statt, auf denen unterbezahlte Helfis in unterbesetzten Crews unmotiviert putzen werden und Dixis aufstellen, die Gäste umgekippt haben, weil das so lustig ist. Und weil es nicht ihre sind. Das war im Camp anders: Es gehörte denen, die dabei waren.
Tauschen ist wie Geld
Ohm, einer aus dem Orga-Team (das selbstverständlich ebenfalls unbezahlt gearbeitet hat), lebt auf dem Land und, wie er selbst sagt, als Selbstversorger seit 35 Jahren unter Kollapsbedingungen. Er hat damit also reichlich Erfahrung und hielt einen Vortrag, um Leuten die Angst vor dem Ausnahmezustand zu nehmen. Am Ende kam er zu der These: Tauschen ist wie Geld. Wer im Kollaps das eine durch das andere ersetzt, folgt derselben Grundidee – nur ohne Tauschmittel.
Sein Gegenvorschlag: Tu einfach, was du kannst. Braucht jemand Hilfe, hilf ihm. Benötigt jemand etwas, gebe es ihr. Ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Was spricht dagegen? Wenn du es doch kannst? So ist allen geholfen. Und irgendwann wird so auch dir geholfen werden.
Was nicht heißt, dass du alles mitmachen musst. Ohm erzählte von Nachbarn, die ständig ihren Vorplatz neu pflastern, weil sie finden, dass es besser aussieht. Da passt eher die Frage: Ist das wirklich nötig? Denkanstöße sind auch Unterstützung.
Wir können im Überfluß leben
Eine ähnliche Haltung vertrat Abundia vom Autonomous Kitchen Council (AKC). Sie bezog sich auf eine Idee aus dem Weltbild der Muskogee, einem Indianervolk: enhoyv vcake sulke tos – webs that are precious are many. Die vielen kostbaren Netzwerke, von denen die Rede ist, entstehen im Tun und führen zu dem, was wir Überfluß nennen. Um sie zu schaffen, können wir eigene Netzwerke gründen, deren Kern Care ist, gegenseitige Kümmerung, und die sich mit der Zeit mit anderen Netzwerken verbinden. Das ist die Idee des AKC.
Der Ausgangspunkt der Gruppen ist keine Ideologie, kein politisches Ziel, kein Kampf gegen dieses oder jenes, sondern gegenseitige Kümmerung. Der Kapitalismus, meinte Abundia, sei auf Mangel fokussiert, und tatsächlich mangelt es uns an vielem – solange wir alleine sind. Gemeinsam jedoch ergänzen wir uns und haben mehr, als wir brauchen. Damit das aber nicht in Burnouts und andere Probleme mündet, gibt es im AKC einige Regeln, zum Beispiel eine regelmäßige Rotation der Rollen.
Eine Teilnehmerin meinte, dass es möglicherweise eine gute Idee wäre, dieses Konzept in schon existierenden politischen Gruppen zu etablieren, die oft sachbezogen arbeiten, ihre Mitglieder ansonsten aber alleine lassen. Der AKC arbeitet ebenfalls politisch, bewegt von den konkreten Bedürfnissen ihrer Nachbarschaft, was in den USA zu vielen Kämpfen gegen ICE führt. Noch so ein Kollapsphänomen.
A.d.R.: Ein Gedanke von Abundia ist mir besonders geblieben. Als eine Teilnehmerin von Schwierigkeiten bei der Zusammenarbeit innerhalb von politischen Gruppen berichtete, sagte Abundia sinngemäß: “Das ist, weil ihr zwar den Willen habt, etwas gemeinsam zu machen, aber die Einzelnen die Gruppe nicht wirklich brauchen.” Bisher dachte ich, dass Freiwilligkeit auf jeden Fall besser sei. Aber es stimmt schon, dass sehr viel möglich wird, wenn es wirklich sein muss. In meiner freiheitlich, individualistischen Weltsicht ist das eine sehr ambivalente Erkenntnis. Im Hinblick auf Kollapsdynamiken ist es aber ein erfreulicher Gedanke: Wenn wir keine Alternative mehr haben, werden wir möglicherweise wesentlich leichter und besser zusammenarbeiten als jetzt, da wir uns freiwillig zusammentun.
Zentralismus kann tödlich sein
Dezentrale Strukturen wie beim AKC haben in Krisensituationen große Vorteile, wurde bei einem Vortrag von Harald über die Maya deutlich. Der Historiker aus Heidelberg, der seit 14 Monaten wohnungslos ist, erwies sich als ein Meister des gut informierten wilden Denkens. Er erzählte unter anderem,
dass die Maya drei Kalender hatten, von denen einer, die lange Zählung, nur für die Astronomie genutzt wurde
dass ihre Schrift aus drei Elementen bestand: Symbole für einzelne Begriffe wie im Chinesischen, Symbole für Silben, die aber nicht immer eindeutig sind, sowie phonetische Symbole, Aussprachehilfen, die die Silben festlegen
und dass die Maya nicht zentral, sondern in kleineren Reichen organisiert waren
Letzteres führte dazu, dass sich die Spanier, die das Reich der Azteken nach der Eroberung ihrer Hauptstadt zügig zerstörten, mit den Maya sehr viel schwerer taten: Die Spanier begannen ihre Eroberung 1525, doch die letzte unabhängige Stadt der Maya fiel erst 1697.
Du kannst dich vorbereiten
Das war das zentrale Thema des Camp, und ich fand es faszinierend, wie viele Arten der Vorbereitung es gibt. Da erklärte einerseits Cadus, eine Hilfsorganisation, die in der Berliner Musikszene entstand und mittlerweile weltweit tätig ist, die Rollenverteilung im Noteinsatz (Führungsteam, Einsatzteam vor Ort, Logistikteam, Kommunikations-/Informationsteam) – das ganz große Szenario für die schlimmsten Momente. Während es bei Workshops wie “Wildpflanzensafari” und “Permakultur Gartenbau” um ausgesprochen friedliche Alltagsskills ging.
Für mich (ahnungslos, aber lernwillig) wahrscheinlich perfekt: “Wie bereite ich mich als ungebundener Helfer gut auf einen Einsatz in einer Lage vor?” von der Helfer-Stab GmbH. Habe ich leider nicht gesehen. Nächstes Jahr!
Einige Workshops ließen aber auch ahnen, wie brutal der Kollaps im schlechtesten Fall werden kann. Eine Veranstaltung über Messerkampf war so gut besucht, dass der Dojo, in dem er stattfand, erweitert werden musste. Auch die Frage, wie Blutungen gestoppt werden können, zog viele Menschen an. Dafür wurde an Modellen geübt, den Finger in eine Wunde zu stecken, um herauszufinden, woher der Blutstrom kommt und ihn dann zu stillen. Schon die Übung verlangte gute Nerven. Doch gut zu wissen: Unfälle passieren, und durchaus möglich, dass in Zukunft nicht immer sofort ein Krankenwagen kommen kann.
Niemand mag die Medien
Die Medien waren auf dem Camp sehr präsent, doch viele Menschen hatten mit ihnen schlechte Erfahrungen gemacht, und so verfinsterte sich die Stimmung, sobald eine Kamera auftauchte. Tatsächlich zeigte allein schon ihr Auftreten ein Grundproblem: ein paar Stunden dabei sein, das Krasseste (Blut!) filmen und wieder weg – echtes Interesse geht anders. Den Mann vom Deutschlandfunk, der während des gesamten Camps dabei war, nehme ich explizit aus.
Andererseits war die Berichterstattung bei weitem nicht so sensationalistisch, wie es möglich gewesen wäre. Die Berichte waren ausgewogen, vernünftig und oft voller Sympathie – der Ernst der Lage scheint angekommen zu sein. Mein persönlicher Tiefpunkt war dennoch ein Trio vom Spiegel, von denen einer, während vor ihm jemand erklärte, wie Blutungen gestillt werden, auf dem Handy Videos mit Eisbären guckte.
Wir müssen alle viel lernen
Während in den Medien gerne Wissen simuliert wird, wurde auf dem Camp Unwissen honoriert – solange dahinter echtes Interesse zu erkennen war. Denn natürlich wissen wir alle nichts. Nicht nur über den Kollaps, auch über die Menschen um uns herum. Das Publikum war sehr geschlechts- und neurodivers, so dass es manche ungeahnte Empfindlichkeit gab – und alle bemühten sich, damit umzugehen. Was erstaunlich gut funktionierte: Nicht zu wissen, nachzufragen, sich neu auszurichten – für viele Menschen scheint das ganz selbstverständlich zu sein.
Die Diversität auf der einen Seite und der wohlwollende Umgang auf der anderen führten zu einer enorm entspannten Atmosphäre: Hier kannst du sein, wer du bist, niemand wird dich dafür beurteilen oder abwerten. Wie ungewöhnlich das ist, fiel mir erst hinterher auf, zurück in meinem Alltag.
Es fehlen Tech-Visionen
Bei all dieser Offenheit war es erstaunlich, wie dünn das Fazit der KI-Workshops war: KI ist schlecht und muss weg. Wäre es nur um die Unternehmen gegangen, die KI betreiben, oder das Silicon Valley überhaupt, wäre ich dabei gewesen. Doch letztlich geht es um eine Technologie, die ganz neu ist und von der wir noch nicht absehen können, was sich daraus machen lässt. Die Frage, ob KI vielleicht Qualitäten hat, die uns im Kollaps weiterbringen, schien jedoch niemanden zu interessieren.
Die Kollapsbewegung ist, obwohl sie auf eine entsetzliche Entwicklung reagiert, letztlich visionär: Es geht nicht darum, etwas zu verhindern, sondern darum, in einer schrecklichen Situation etwas besser zu machen. Das war von der Landwirtschaft bis zu dem Umgang der Menschen miteinander, immer wieder das Thema. Nur bei Hightech scheinen noch Visionen zu fehlen.
Kümmerung statt Kommunismus
Die sogenannte Linke gab mir früher immer wieder das Gefühl, sollten diese Leute ihre kommunistische Revolution durchziehen, säße ich einige Wochen später in einem ihrer Lager. Hier war mein Gefühl ganz anders: Wenn ich mit diesen Menschen den Kollaps erlebe, habe ich Glück gehabt – wir kämen klar.
Die Menschen im Kollapscamp waren die freundlichste, aufmerksamste, wohlmeinendste Gruppe, die ich jemals erlebt habe. Alle waren interessiert daran, dass es allen gut ging – Care war eine Selbstverständlichkeit. Im Ernstfall hätte es ebenso Fähigkeiten im Überfluss gegeben wie den allgemeinen Willen, sie zu teilen – ein very precious Web. Und hätte ich ein Problem gehabt, hätte ich jede Person um Hilfe bitten können.
Deshalb geht mein letzter Tipp an Kevin, den Prepper: Schau noch mal, bevor du in den Bunker gehst, ob du einen Dosenöffner hast – da wird sonst niemand sein, der dir einen geben könnte.
Habt ihr euch schon mit dem Kollaps beschäftigt? Macht er euch Angst? Bereitet ihr euch darauf vor? Oder glaubt ihr nicht daran? Schreibt es mir:
Ich wünsche euch einen schönen Spätsommer!
Peter
Cool
Der Kerguelen-Archipel ist eine subantarktische Inselgruppe, die seit 2019 Unesco Weltnaturerbe ist. Es ist dort sehr kalt und windig, und so leben fast nur Vögel, vor allem Pinguine, sowie Robben, unter anderem See-Elefanten, auf den Inseln. Der Comic-Künstler Emmanuel Lepage erzählt in diesem Buch von seinem Aufenthalt 2023 in einer wundervoll gezeichneten Mischung aus Nature Writing und kurzen Biographien einiger Menschen, die er vor Ort getroffen hat. Es ist ein sehr leises Buch, das ein Gefühl von Unendlichkeit gibt und eine Ahnung davon, wer wir sind und wo wir leben.
https://www.splitter-verlag.de/mit-dem-wind-tanzen.html
Fun
Nachdem ihre Kinder für drei Wochen ins Sommercamp gefahren sind, wollen ihre Eltern, zwei durchschnittliche Mittelschichtpaare im mittleren Alter, die Zeit nutzen, um mal etwas Neues auszuprobieren. Zum Beispiel eine Gang gründen. Wie das dann sehr schnell in einem völlig irrsinnigen Durcheinander von Drogenexzessen, Bandenkriegen, Feminismus, Revolution, einer zufrieden mordenden Hausfrau und viel freier Liebe führt, ist mit weitem Abstand das lustigste, was ich in diesem Jahrzehnt gesehen habe. Die Serie “Happily Married” spielt 1974 und stammt aus dem französischsprachigen Teil Kanadas.
A.d.R.: Ist wirklich sehr unterhaltsam!
Far out
Wenn du dich mit Mathematik auskennst und mit IT, wenn du dich außerdem für Physik interessierst und für Kognitionswissenschaften, wenn du darüber nachdenken willst, was genau eigentlich Intelligenz ist und wie wir sie messen könnten, wenn du dich mental die meiste Zeit massiv unterfordert fühlst und gerne mal etwas lesen würdest, das soweit draußen ist, dass selbst du dich fragst, was genau hier los ist, dann empfehle ich dir “100,000,000 CROWPOWER and no horses on the moon”.
https://taylor.town/crowpower
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