Geht es hier noch um die Frage – wer bin ich, wenn nichts vom Alten übrig bleibt?
Oder ging es nicht all die letzten Jahre bereits darum,
ungeachtet des Äußeren zu erschaffen!?
Was möchte durch mich geboren werden?
Welche Wahrschaffung wartet im Raum der Möglichkeiten darauf,
durch mich manifest zu werden?
Ich bleibe mir treu.
Ungeachtet des Äußeren.
Wohnungslosigkeit präsentierte das Leben.
Erneut seelengeführt auf die Straße.
Mit der einzig wahren Entscheidung, für die es sich zu leben lohnt:
Ich bleibe im Fühlen, im Vertrauen und in der Anbindung.
Das „wofür?“ wird sich schon zeigen, doch was darf der nächste Schritt sein?
Aus mir heraus. Was fühle ich?
Die Unterstützung der Ahnen habe ich in der Tasche. Uromas Goldkette wollte verkauft werden und beschert mir einen Hauch von Flexibilität.
Es erreicht mich der Ruf ins Allgäu. Ein Name fällt: Burgberg.
Ich befrage das Internet, denn das Allgäu ist mir fremd.
Gezeigt wird mir das Burgberger Wappen. Ein Dorf mit Bergbauvergangenheit.
Ein Wappen mit Hammer und Schlägel und ein Ruf, der unüberhörbar ist.
An Uromas Goldkette hingen Hammer und Schlägel.
Der Weg ist gewiesen. Ich reise, fühle und entscheide.
Mein nächstes Kapitel wird im Allgäu geschrieben werden.
… und wo ich schon mal dort bin … ist es ja nicht weit nach München.
Findet dort nicht die neueste Filmpremiere eines Löwenherzens statt, der mir bereits seit Jahren treuer Wegbegleiter war!? All die Jahre trennten uns Tausende von Kilometern … doch - sollte ich nicht jetzt eine Wohnung suchen?
Die Welt weiß längst, dass ich mich für das Allgäu entschieden habe.
Aus der Wahrnehmung in die Wahrgebung …. Zeit für die nächste Entscheidung.
München ruft, und eine Kinokarte wird gekauft.
Aus der Wahrnehmung in die Wahrgebung … Zeit für die nächste Vision.
„Du solltest eine Visitenkarte in der Tasche haben“
hallt es mir aus dem Geistigen entgegen.
Annähernd sieben Jahre nach dem Empfangen der „Seelenlotsin“,
dem schnell eine eigene Homepage gefolgt war, möchte auch hier ein nächster Schritt gegangen werden. Ich nehme wahr, ich gebe wahr und ich schaffe wahr.
Vom Impuls zur Wahrschaffung in nur fünf Tagen.
Morgen steige ich mit den ersten Visitenkarten meines Lebens in den Zug nach München. Tiefengestresst und tiefenentspannt zugleich. Was sich die letzten fünf Wochen zeigte, fühlt sich an wie ein Drehbuch von einem anderen Stern.
Der Olymp ist die Krönung,
so erfühlte sich mir im Winter die Überschrift meines nächsten Kapitels nach dem Meisterzyklus.
Der Olymp ist die Krönung – und das energetische Echo – tiefschwarze Bodenlosigkeit – es liegt gefühlt hinter mir.
Schauen wir, was der rote Teppich an Überraschungen bereit hält auf meinem Weg, mir meine Schöpfungen im Raum der Möglichkeiten zu erfühlen,
um sie auf Erden zu bringen – ungeachtet des Äußeren.
Im Nichts ist Alles zu finden.
Nicht zitiert.
Gelebt!

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