In Dakar wurde ein neues Bus-Netz eingerichtet, das zu 100 Prozent mit 121 Elektrobussen fährt. Die Busse bekamen eigene Fahrspuren und verringern damit die Fahrzeit in und durch die Stadt um die Hälfte im Vergleich zum üblichen PKW-Verkehr. Mit dem neuen System lassen sich auch pro Jahr 59 Millionen Tonnen CO2 vermeiden. Die Energie für die Busse wird über lokale Photovoltaikanlagen erzeugt, wodurch die Abhängigkeit vor Erdölimporten reduziert wird und auch neue Jobs durch die neue Busgesellschaft und die lokale Stromproduktion entstehen. Die Luft in der Stadt verbessert sich durch verminderten Autoverkehr und die Passagiere fühlen sich sicherer als im Individualverkehr. Darüber hinaus wurden neben den Bus-Fahrspuren abgesicherte Radwege eingerichtet, die den Anteil an schadstofffreiem Verkehr weiter erhöhen. Die großen Batterien der Busse sollen in Zukunft auch zur Absicherung des lokalen Stromnetzes dienen, um Bedarfsschwankungen abzupuffern. Ein interessantes Video und einen ausführlichen Text dazu findet Ihr hier.
Wenn man die Situation mit der in unserer Region vergleicht, wo Park & Ride Anlagen und Parkplätze nie groß genug sein können und man viel Zeit braucht, wenn man mit Bus und Bahn abseits der Hauptverkehrsverbindungen unterwegs sein will, so fragt man sich, warum das in Afrika möglich ist und bei uns weder (Elektro-)Busverbindungen noch sichere und durchgängige Radwege als zukunftsweisende Investitionen gesehen und entsprechend ausgebaut werden.
Dass Frauen einen Großteil der unbezahlten (Care-)Arbeit und damit auch viel für unsere Gesellschaft leisten, ist bereits bekannt. Auch, dass sie für ihre bezahlte Arbeit durchschnittlich auch weniger erhalten als Männer.
Dass Frauenförderung nicht nur aus Gerechtigkeits-Gründen notwendig ist, sondern auch für einen “riesen Sprung” (“Giant Leap”) in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft bedeuten würde, weiß man spätestens aus den Arbeiten des Club of Rome. Die Vereinten Nationen haben auf ihrer Website auch die Bedeutung der Frauen im Kampf gegen die Erderhitzung zusammengestellt.
Geschlechtergerechtigkeit (Gender Justice) sollte also aus vielen Gründen in unser aller Interesse und eine Selbstverständlichkeit sein, egal ob wir global denken oder lokal handeln. Wir können in der Familie, in Vereinen oder Gemeinden damit beginnen. Erfolgsbeispiele in unserer Region gibt es einige, aber immer noch zu wenige!
Nun kommt wieder die Zeit, wo viele Gartenbesitzer:innen in ihren Gärten und Gemeinden auf öffentlichen Flächen den Frühjahrsputz machen. Ist es notwendig, außer um dem Nachbarn zu gefallen oder ist ein wenig Schlampigkeit mit “wilden Ecken” im Garten oder in Parks nicht mehr? In Deutschland gibt es eine Website, die sehr anschaulich über den Wert von #Miniwildnis informiert. Auch bei uns gibt es Naturfreund:innen, die ihre Gärten mit Wildtieren teilen und dafür auch Flächen mit natürlichen Blumen, Holzhaufen oder alten Bäumen zur Verfügung stellen. Auch einzelne Gemeinden gehen immer mehr in die Richtung, mehr Natur zuzulassen, was nicht nur wichtigen Insekten und anderen Tieren hilft, sondern auch für uns weniger Arbeit und weniger Kosten bedeutet. Es können aber durchaus noch mehr werden! Wenn Ihr das in unserer Region auch macht, schreibt mir, ich freue mich über Gleichgesinnte!
Die LEADER-Region Elsbeere Wienerwald wurde als eine von zwei Pilotregionen Österreichs ausgewählt, um in einem europaweiten Projekt einen Klimaresilienzplan für ihre 13 Gemeinden auszuarbeiten. Dafür werden in den nächsten eineinhalb Jahren von der EU sowohl finanzielle Ressourcen als auch viele Austausch- und Lernmöglichkeiten mit den anderen 99 Pilotregionen angeboten. Mehr dazu findet Ihr auf der Website der LEADER-Region. Gratulation an das LEADER-Management und die davon profitierenden Gemeinden, die nun gemeinsam an einer sicheren und gesunden Zukunft arbeiten können!
Unter “Rewilding” versteht man, der Natur wieder mehr Raum zu geben und natürliche Prozesse wieder zuzulassen, ohne dass der Mensch so stark wie bisher eingreift. Durch Rewilding werden unsere Lebensräume wieder gesünder und schöner und bieten viele neue Chancen für Natur und Mensch. Diese Idee würde auch uns helfen, unsere Region zukunftsfitter zu machen. Auf dieser Seite sind einige tolle Videos aus ganz Europa und viele andere spannende Informationen.
Wir alle schätzen den Wienerwald als Ort für Wanderungen, Erholung und Sport. Gleichzeitig nutzen wir das Holz als Bau- oder Heizmaterial. Zusätzlich ist er die billigste Klimaanlage und Sauerstofffabrik in unserer Region und hat uns beim Hochwasser 2024 vor wesentlich schlimmeren Schäden geschützt. Der Biosphärenpark Wienerwald ist eine Modellregion für nachhaltige Entwicklung und hat zum Tag des Waldes ein paar Punkte hier zusammengestellt.
Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel und Grundlage für alles Leben auf unserem Planeten. Warum der Zugang zu Trinkwasser und Sanitärversorgung als Menschenrecht und als Voraussetzung für Geschlechtergerechtigkeit gilt, könnt Ihr beispielsweise auf dieser Seite des BMLUK nachlesen.
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