Ipsen Group
| Ipsen S.A.[1] | |
|---|---|
| Rechtsform | Société Anonyme |
| ISIN | FR0010259150 |
| Gründung | 1929 |
| Sitz | Paris, Frankreich |
| Mitarbeiterzahl | 4.500 (2022)[2] |
| Umsatz | 2,6 Mrd. Euro (2022)[2] |
| Branche | Pharmazie |
| Website | www.ipsen.com |
| Stand: 31. Dezember 2022 | |
Ipsen S.A. ist ein global agierendes biopharmazeutisches Unternehmen.
Das Unternehmen wurde 1929 in Dreux, Frankreich gegründet. Der heutige Firmensitz befindet sich in Paris. Der Deutschlandsitz in München.
Das Unternehmen ist über die Highrock S.àr.l. zu 26,03 %[3] im Familienbesitz der Familie Beaufour, beschäftigt rund 4.500 Mitarbeiter[2] und ist das drittgrößte Pharmaunternehmen Frankreichs.[4][5]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die heutige Ipsen Group wurde im Jahr 1929 von dem Apotheker Dr. Henri Beaufour im französischen Dreux unter dem Namen Laboratoires Beaufour ins Leben gerufen. Nach anfänglichen Erfolgen mit Medikamenten gegen Verdauungsstörungen gründete das Unternehmen 1954 das Institut Produits Synthèse Extraction Naturelle, woraus das Akronym IPSEN entstand.[6]
Das Unternehmen expandierte international, eröffnete 1978 mit der Intersan GmbH die erste deutsche Niederlassung und brachte Präparate wie Smecta oder Decapeptyl auf den Markt.[6]
Mit dem Börsengang an der Euronext Paris im Jahr 2005 leitete man den Wandel vom reinen Familienbetrieb zu einem global agierenden börsennotierten Konzern.[7] Dieser agiert heute als global tätiges Biopharma-Unternehmen, in den drei medizinischen Kernbereiche Onkologie, seltene Krankheiten und Neurowissenschaften.[6]
Portfolio
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zu den von Ipsen Group hergestellten Medikamenten gehören unter anderem in der
- Onkologie – Cabometyx und Cometriq (Cabozantinib), Decapeptyl (Triptorelin)
- Endokrinologie – Somatuline (Lanretoid, ein Somatostatin-Analogon), NutropinAq (Somatropin), Testim (Testosteron-Gel)
- neuromuskularen Störungen – Dysport (Botulinumtoxin A).
- Hepatologie - Elafibranor zur Therapie der primär biliären Cholangitis.
Stiftung und Preise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Ipsen-Stiftung (Fondation Ipsen) vergibt verschiedene Wissenschaftspreise.
- Seit 1990 den mit 60.000 Euro dotierten Neuronal Plasticity Prize.
- Seit 1992 den mit 20.000 Euro dotierten Jean-Louis-Signoret-Preis für Neuropsychologie.
- Seit 1996 den mit 20.000 Euro dotierten Longevity Prize.
- Seit 2002 den mit 20.000 Euro dotierten Endocrine Regulation Prize.
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Ipsen (ipsen.com, englisch)
- Fondation Ipsen (ipsen.com, englisch)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Handelsregister. R.C.S. Nanterre, 419 838 529. Abgerufen am 8. August 2023.
- 1 2 3 Ipsen in brief, Corporate Website, abgerufen am 30. Januar 2023
- ↑ Ipsen Shareholder Information. Abgerufen am 8. August 2023.
- ↑ Anne Beaufour, Forbes, abgerufen am 30. Januar 2023
- ↑ Henri Beaufour, Forbes, abgerufen am 30. Januar 2023
- 1 2 3 Ipsen | Innovative Arzneimittel für unsere Patient*innen. Abgerufen am 15. August 2026 (deutsch).
- ↑ PharmaTimes: Ipsen raises 324 million euros from IPO - PharmaTimes. 7. Dezember 2005, abgerufen am 16. August 2026 (amerikanisches Englisch).
