20.3.1996  |  Motion  |  mehrsprachig
dodis.ch/72508 
Die Motion verlangt eine Aussenpolitik ohne EU-Beitritt, mit gelebter Neutralität, verstärkter Vermittlungsrolle und globaler Wirtschaftsausrichtung. Der Bundesrat lehnt ab: Der EU-Beitritt bleibt strategisches Ziel, die Neutralität wird lediglich dem Umfeld angepasst, nicht abgeschafft. In der Debatte überwiegt die Haltung, dass Offenheit und Flexibilität zentrale Pfeiler der Aussenpolitik bleiben sollen. Die Motion wird mit 68 zu 22 Stimmen abgelehnt.

Darin: Motion Keller vom 9.3.1994 (Beilage).
Darin: Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 18.1.1995 (Beilage).
Darin: Diskussion vom 20.3.1996 (Beilage).
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Faksimile - CH-BAR Amtl. Bull. NR, 1996 I, S. 471–472

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