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Ann Cathrin's Digital Digest · Aug 31, 2025

The Book Issue II

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Da ist er: der zweite Teil meiner Besprechungen der Bücher, die ich im Urlaub gelesen habe!

Mit ein wenig Verspätung kommt nun endlich der zweite Teil meiner Buchbesprechungen – meiner Urlaubslektüre. Grund dafür waren vor allem ein paar sehr zeitaufwendige private Projekte, die mich zuletzt etwas vom Schreiben abgehalten haben. Aber: Priorisierung ist wichtig – auch das ist Thema in diesem Newsletter.

Den ersten Teil meiner Besprechungen findet ihr hier. Nun also der zweite Teil. Ich hoffe, dass in beiden Teilen ein paar Empfehlungen dabei sind, die euch selbst interessieren – oder jemand anderen, den ihr mit einem Buch glücklich machen könnt. Also: gerne den Newsletter weiterleiten oder das passende Buch direkt verschenken! Ich bekomme übrigens keine Provision oder ähnliches für die vielen Verlinkungen (vielleicht sollte ich das insbesondere beim Suhrkamp-Verlag mal ändern 😉).

Und bevor es losgeht und falls ihr noch nicht abgestimmt habt: Ich freue mich riesig, dass ich bei den WIN Awards als IT Woman of the Year in der Kategorie E-Government nominiert bin. Ich mich sehr über eure Stimme freuen: Einfach hier klicken, die Kategorie E-Government auswählen, dann CxO und dann mich anklicken. Danke!!

Ich bin gespannt, welches Buch euch besonders interessiert oder welches ihr vielleicht schon kennt. Und jetzt: Viel Spaß beim zweiten Teil meiner Buchempfehlungen!

Ann Cathrin 🎓

Russell Muirhead & Nancy Rosenblum – Ungoverning

Dieses Buch ist in erster Linie eine Konzeptualisierung: Muirhead und Rosenblum haben nach einem Begriff gesucht für ein Phänomen, das wir zwar beobachten, aber bislang nicht systematisch benannt haben. Sie nennen es Ungoverning – und meinen damit die gezielten Angriffe auf den administrativen Staat.

Während wir viel Literatur zu Angriffen auf die Demokratie selbst haben – etwa das Standardwerk Wie Demokratien sterben von Steven Levitsky und Daniel Ziblatt – richten Muirhead und Rosenblum den Blick auf etwas anderes: nicht die Demokratie im Großen, sondern die Verwaltung im Konkreten, also auf die Exekutive, die Administration, die politische Beschlüsse umsetzt.

Das Buch ist noch vor Trumps zweiter Wahl entstanden. Die beiden Autoren wussten beim Schreiben also noch nicht, dass er tatsächlich noch einmal Präsident werden würde. Aber schon die erste Amtszeit und die Jahre danach haben gezeigt, was sie meinen: systematische Attacken auf den Verwaltungsapparat. Dazu gehört die Verweigerung, Wahlergebnisse anzuerkennen, aber eben auch die gezielten Angriffe auf Wahlhelfer:innen. Menschen, die für die Durchführung von Wahlen zuständig sind, wurden bedroht, drangsaliert, teilweise mussten sie buchstäblich um ihr Leben fürchten. Die Folge: Viele verließen ihre Stellen – und mit ihnen ging wertvolles Wissen und institutionelles Know-how verloren.

Diese Strategie, den Staat nicht nur rhetorisch, sondern im Innersten lahmzulegen, hat sich unter Trump 2 noch verschärft – und bekam durch Figuren wie Elon Musk zusätzlichen Rückenwind. Auch international sehen wir dieses Muster: etwa bei Javier Milei in Argentinien, der mit der Kettensäge symbolisch „den Staat zerlegen“ will.

Die Parallele zu Wie Demokratien sterben liegt darin, dass wir kurz von dem einen großen Knall (der nicht singulär ist) schockiert sind – sie aber oft nicht so ernst nehmen, wie wir sollten. Gleichzeitig übersehen wir, wie sich das Gift der Angriffe auf Demokratie und den administrativen Staat langsam durch das System zieht. Und gerade weil wir nicht hinsehen wollen, rafft es die Institutionen schleichend dahin.

Vom Stil her ist Ungoverning nicht das spannendste oder literarisch packendste Buch, das ich je gelesen habe. Aber es ist analytisch wichtig, weil es ein Phänomen auf den Begriff bringt, das uns noch lange beschäftigen wird. Eine klare Empfehlung für alle, die Demokratien nicht nur in ihren großen Prinzipien, sondern auch in ihrer alltäglichen Funktionsweise verstehen wollen.

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Quinn Slobodian – Kapitalismus ohne Demokratie

Auch hier geht es um Angriffe auf die Demokratie – diesmal von marktradikaler und libertärer Seite. Slobodian beschreibt, wie Eliten auf der ganzen Welt versuchen, sich kleine Mikronationen zu schaffen oder bestehende Strukturen für ihre Zwecke zu nutzen. Die Beispiele reichen von der City of London über Liechtenstein und Dubai bis nach Somaliland.

Das Buch macht noch einmal bewusst, dass es eine globale Elite gibt, die mit Demokratie nichts anfangen kann, sie sogar verachtet, und sich auf Kosten anderer ständig bereichert. Vieles davon überrascht nicht: Wir kennen aus unzähligen journalistischen Enthüllungen, wie Gelder in Steueroasen verschoben werden, um Abgaben zu vermeiden oder Vermögen in Sicherheit zu bringen. Besonders am Beispiel Dubai wird sichtbar, wie attraktiv diese Zonen auch für Menschen aus Deutschland sind: Influencer:innen ziehen öffentlichkeitswirksam dorthin, weil es keine Steuern gibt. Demokratie spielt für viele dabei schlicht keine Rolle. Vielleicht aus Gewöhnung, vielleicht, weil ein hedonistischer Lebensstil wichtiger scheint als die Frage, in welchem politischen System er möglich ist.

Und doch: Für mich war das Buch das schwächste unter denen, die ich in diesem Urlaub gelesen habe – jedenfalls von denen, die ich nicht sofort wieder weggelegt habe. Was mich enttäuscht hat, ist die zu sehr deskriptive Anlage. Slobodian beschreibt, was in diesen Regionen passiert, doch mir fehlte die analytische Einordnung: Wie funktioniert das System global? Warum sind solche Zonen dauerhaft möglich? Warum wird nichts dagegen getan? Warum und wie profitiert die britische Regierung bis heute davon, dass die City of London so ist, wie sie ist?


Ezra Klein & Derek Thompson – Abundanc

Dieses Buch kam eher spontan mit in den Urlaub. Wie viele Bücher in diesem Sommer beschreibt es viel und bietet nur in Ansätzen Lösungen. Aber es ist wohl auch nicht Ezra Kleins Anspruch, große Policy-Vorschläge zu machen.

Für mich war es besonders spannend, Abundance parallel zu lesen, während ich morgens in der Zeitung über das Tariftreue-Gesetz las. Genau das, was Klein und Thompson für die USA als problematisch beschreiben, wurde bei uns politisch beschlossen. Konstantin Kuhle hat in seiner LTO-Kolumne schon vieles davon aufgegriffen. Ich will dazu auch noch einmal selbst schreiben.

Im Kern ist Abundance eine Abrechnung mit den Demokraten in den USA. Ihre Kritik: Es gibt große gesellschaftliche Probleme, die zwar erkannt, aber nicht gelöst werden, weil sich die Politik in Verrechtlichung und Überregulierung verheddert (dazu auch: Unter Beobachtung von Philip Manow). Zwei Felder stehen im Zentrum: Klimaneutralität und Housing.

Gerade beim Wohnungsbau zeigen die beiden eindrücklich anhand von Studien, dass Obdachlosigkeit weniger ein Problem von Arbeitslosigkeit oder Drogen ist, sondern vor allem von mangelndem und unbezahlbarem Wohnraum. Auffällig ist dabei der Unterschied zwischen blauen Staaten und Städten, in denen Wohnungsnot ein enormes Problem ist – und einem roten Staat wie Texas und einer roten Stadt wie Houston, wo Obdachlosigkeit bei ähnlichen klimatischen Bedingungen kein vergleichbares Ausmaß erreicht. Der Grund: In Houston wird kontinuierlich neuer Wohnraum gebaut, während in San Francisco oder anderen demokratisch regierten Städten der Markt u.a. durch Zoning-Gesetze und Regularien blockiert ist.

Warum passiert Wohnungsbau nicht? Weil die Demokraten Probleme nicht priorisieren. Förderungen für sozialen Wohnungsbau sind an unzählige Bedingungen geknüpft: etwa daran, dass die Mitarbeiter der Bauunternehmen in Gewerkschaften organisiert sein müssen oder dass frauengeführte Unternehmen bevorzugt berücksichtigt werden.

All das sind Maßnahmen, die im Prinzip wichtig sind: Umweltschutz, Beteiligung, Gleichstellung. Aber sie haben ein Ausmaß erreicht, bei dem die Zielsetzungen nicht komplementär wirken, sondern miteinander konkurrieren. Und so werden Probleme nicht gelöst. Politik muss lernen, Probleme zu priorisieren und daraus abzuleiten, welche Ziele im Moment vorrangig verfolgt werden. Das heißt nicht, dass andere Themen unwichtig sind. Aber manche müssen – zumindest zeitweise – depriorisiert werden, wenn man wirklich Lösungen für große und existenzielle gesellschaftlcihe Probleme erreichen will.

Die Forderung nach „Abundance“ – also Überfluss – richtet sich vornehmlich auf Forschung und Innovation. Klein und Thompson plädieren dafür, massiv in neue Ideen und Technologien zu investieren, auch mit mehr Mut zu riskanter Forschung, so wie es sie zu mRNA war (die jahrzehntelang keine Forschungsförderung bekommen hat). Nur so werden Lösungen für Klimaneutralität, neue Energien oder Krankheitsbekämpfung entstehen. „Degrowth“ halten sie dagegen für eine nette, aber letztlich unrealistische Idee – weil die Menschen schlicht nicht bereit sein werden, auf Wohlstand zu verzichten.

Spannend fand ich, parallel dazu Stefan Zweig zu lesen. Er beschreibt in Die Welt von Gestern noch einmal, was man sich heute kaum vorstellen kann: wie Neuerfindungen das Leben fundamental veränderten – Elektrizität, fließendes Wasser, Kühlschränke. Erfindungen, die den Alltag fundamental erleichtert und verbessert haben. Wir merken in unserem Alltag zu wenig von bahnbrechenden Neuerfindungen, obwohl es sie noch reichlich gibt (mRNA!).

Für mich besonders überraschend: Dass Forschung nicht in Produkte für den Markt übersetzt werden kann, hielt ich nicht für ein Problem in den USA, sondern vor allem immer in Deutschland. Man bekommt hier ja oft den Eindruck, dass es dort perfekt laufe. Aber laut Klein und Thompson ist es auch in den USA mittlerweile ein riesiges Problem, Produkte aus Forschung in den Markt zu bringen.

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Robin Alexander – Letzte Chance

Wie schon bei seinem vorherigen Buch Machtverfall habe ich mich auch hier gefragt, wie Robin Alexander eigentlich an die vielen Details kommt: Dialoge aus kleinsten Runden, Beschreibungen von Friedrich Merz auf der Rückbank seines Autos – vieles wirkt so nah dran, dass man sich fragt, wie viel davon tatsächlich erzählt wurde und wie viel für den literarischen Effekt ergänzt ist. Aber davon abgesehen: Robin Alexander ist bekannt dafür, sehr nah an der Politik und gerade an der Union zu sein – und genau das macht seine Bücher so lesenswert.

Letzte Chance bietet einen kompakten Überblick über die politischen Ereignisse in der Zeit der Ampel – vor allem seit dem Bruch der Koalition. Besonders wertvoll fand ich die detaillierte Aufarbeitung und Nachzeichnung, wie es zu diesem Bruch der Brandmauer kommen konnte, als Union, FDP und AfD im Bundestag gemeinsam abstimmten.

Dafür war es noch einmal spannend, dass ich vor meinem Urlaub die Biografie von Mariam Lau über Friedrich Merz begonnen habe. In der Kombination wurde für mich deutlicher: Merz ist ein Konservativer durch und durch, aber sein Problem ist seine Emotionalität. Bei ihm schlägt das häufig in Kopflosigkeit um. Er lässt sich zu sehr von seinen Emotionen leiten und denkt zu wenig strategisch. Das Buch macht klar, dass seine Kenntnisse über parlamentarische Prozesse doch eher begrenzt sind – und dass in seinem Umfeld oft das notwendige Detailwissen fehlt, um handwerkliche Fehler zu verhindern. Genau so kam es auch zu der Abstimmung mit der AfD: nicht aus Kalkül oder politischem Willen, sondern weil Fehler im Handwerklichen passierten. Prozesse und Möglichkeiten wurden nicht durchgespielt – und Merz wollte mit seiner Kopflosigkeit einfach durch die Wand.

Bezeichnend ist auch Alexanders Nachzeichnung des Endes der Ampel. Gerade im Kontext des russischen Überfalls auf die Ukraine wurde anfangs noch gut zusammengearbeitet. Doch dann traten Spannungen zutage – nicht zuletzt, weil Olaf Scholz mit der Popularität Robert Habecks nicht umgehen konnte und selbst kleine Intrigen spann. Erschreckend fand ich vor allem, wie sich Scholz vor Kriegsbeginn den Warnungen der USA entzog und sogar direkte Gesprächsangebote von Joe Biden ignorierte – während russische Truppen an der ukrainischen Grenze aufmarschierten. Das bleibt schwer nachvollziehbar.

Wer in die Russland-Vertrickungen der SPD tiefer einsteigen möchte: Unbedingt auch Die Moskau-Connection von Reinhard Bingener und Markus Wehner lesen!

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Philip Manow – Die politische Ökonomie des Populismus

Ich mag die Bücher von Philip Manow sehr. Dieses hier ist schon von 2018, aber absolut lesenswert. Ich habe es zufällig in einer Buchhandlung in Frankfurt entdeckt und direkt mitgenommen.

Manow analysiert hier die ökonomischen Faktoren, die Populismus begünstigen – und unterscheidet dabei sehr präzise. Während wir in Mittel- und Nordeuropa vor allem einen rechten Populismus beobachten, dominiert in Südeuropa der linke Populismus. In seiner Studie arbeitet er das sogar in vier Kategorien aus (nicht nur in zwei, wie ich es hier grob zusammenfasse) und zeigt: Unterschiedliche wirtschaftliche Ängste führen zu unterschiedlichen Formen von Populismus.

Knapp gesagt:

  • Wenn Gesellschaften Sorge vor dem Einfluss von ausländischem Kapital haben, tendieren sie zu linkem Populismus.

  • Wenn es dagegen um die Einwanderung von Arbeitskräften geht, neigen Gesellschaften zu rechtem Populismus.

Gerade jetzt, zehn Jahre nach Angela Merkels „Wir schaffen das“, wird wieder intensiv darüber diskutiert, wie sehr ihr Handeln 2015 den Aufstieg des Rechtspopulismus in Deutschland befördert hat. Manow zeigt, dass es nicht nur um diffuse Ängste vor „Überfremdung“ geht – diese dienen oft eher als Vehikel. Dahinter stehen ökonomische Sorgen: Was bedeutet es für Menschen, wenn Arbeitskräfte in einen bestimmten Typ von Wohlfahrtsstaat zuwandern? Welche Belastungen oder Ungleichheiten entstehen dadurch?

Das Buch basiert auf wissenschaftlicher Forschung und Studien, die helfen, die Mechanismen hinter dem Populismus besser zu verstehen. Es ist ein wichtiger Baustein, um Strategien gegen den Rechtsruck zu entwickeln. Denn Manow macht klar: Der Umgang mit Populismus ist weitaus komplexer und diffiziler, als einfach nur Grenzen dichtzumachen.


Chantal Mouffe – Über das Politische. Wider die kosmopolitische Illusion

Politisch liegen Chantal Mouffe und ich weit auseinander – vom Liberalismus hält sie nicht viel, und ihrer Fundamentalkritik daran kann ich nicht in allen Punkten folgen. Aber ein Aspekt in ihrem Buch ist für mich zentral und sehr überzeugend: Ihr Plädoyer für mehr und härtere politische Auseinandersetzungen.

Denn Mouffes Kernthese lautet: Der Wesenskern der Demokratie ist nicht Konsens, sondern Streit. Sie unterscheidet dabei klar zwischen Feindschaft und Gegnerschaft. Es geht ihr nicht darum, den politischen Gegner zu vernichten, sondern ihn als legitimen Kontrahenten ernst zu nehmen – und die Gegnerschaft offen auszutragen.

Ihre Kritik richtet sich etwa gegen Soziologen wie Ulrich Beck, die auf Konsens, Gemeinschaft und Harmonie setzen. Aber so, argumentiert Mouffe, funktioniert Demokratie nicht. Demokratie lebt davon, Konfliktlinien sichtbar zu machen. Nur wenn klar ist, wofür Parteien stehen, entsteht auch Mobilisierung und Emotionalisierung – beides notwendig, damit Menschen das Gefühl haben, dass es sich lohnt, für etwas einzutreten.

Übertragen auf unsere aktuelle politische Debatte trifft sie damit einen wichtigen Punkt. Gerade wenn heute gerne ein monolithischer Block der Mitte beschworen wird, der sich zugleich von Linken und AfD abgrenzt, dann werden die Konfliktlinien innerhalb dieser Mitte oft unterschlagen oder gar ganz unsichtbar gemacht. Dabei ist es für die Demokratie essenziell, dass klar unterscheidbar bleibt, wofür eine SPD, eine Union oder die Grünen stehen. Dass es Konfliktlinien gibt – auch in der Mitte – ist nicht das Problem, sondern die Voraussetzung für eine lebendige Demokratie. Sie müssen wieder klarer zu Tage treten – nicht nur die zu den Rändern.

Natürlich heißt das nicht, dass in Koalitionen – wie zuletzt in der Ampel – jede Woche neue Konflikte inszeniert werden sollten. Hier geht es eher darum den Konflikt zwischen Regierung und Opposition sichtbar zu machen. Denn dort fehlen die inhaltlichen Auseinandersetzungen – und werden zu oft durch identitätspolitische Stellvertreterdebatten ersetzt. Ein Problem, das übrigens auch die Union hat, selbst wenn sie es nicht wahrhaben will.

Passend dazu ist gerade ein neues Buch erschienen und gestern bei mir eingetroffen: Polarisierung von Nils Kumkar. Laut Rezensionen greift er genau diesen Punkt auf: Polarisierung ist nicht per se schädlich, sondern für Demokratie zunächst einmal notwendig. Sein vorheriges Buch Alternative Fakten kann ich schon uneingeschränkt empfehlen – und ich bin sehr gespannt auf sein neues Buch.

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