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Acid Communist Aachen · Jun 27, 2026

Die Urgemeinde: Apg. 4, 32–37

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Predigt zum 07.06.2026 in der Christusgemeinde Aachen

Guten Morgen Ihr Lieben,

wisst ihr eigentlich wieviele heute gängige Sprichwörter aus der Bibel stammen? Nein? Ich auch nicht. Und die KI ebenfalls nicht. Es sind jedenfalls hunderte, sagt diese. Wir starten heute mal mit einem kleinen Test. Ich wette, das kriegt keiner hin 😊.

Welches dieser Sprichwörter stammt NICHT aus der Bibel? (Folie 1). Ich gebe euch mal eine kleine Hilfe (Folie 2). So, und jetzt noch eine Frage, mal sehn wer eben aufgepasst hat. Welches Sprichwort steht in dem für den heutigen Sonntag vorgeschlagenen Predigttext? Dieser steht in Apg. 4, 32–37.

Richtig: ein Herz und eine Seele sein. Und dieses Sprichwort ist so gängig, dass eine ganz bekannte Fernsehserie aus den 70er Jahren (die Alten unter uns werden sich erinnern) danach benannt ist. Ich glaube, da gab es grad mal 3 Fernsehprogramme... Nein, ich zeige euch jetzt keinen Ausschnitt, ich erspare allen den Anblick von „Ekel Alfred” am Küchentisch in Unterhemd und mit Hosenträgern. Damals hat die Serie gut in die Zeit gepasst (Rebellion der Jugend gegen das Spießbürgertum), heute würde sie wahrscheinlich so gar nicht mehr gehen.

Wie dem auch sei... ich lese den für heute vorgeschlagenen Predigttext aus Apg. 4, 32-37:

Die ganze Schar derer, die an Jesus glaubten, hielt fest zusammen; alle waren ein Herz und eine Seele. Nicht ein Einziger betrachtete irgendetwas von dem, was ihm gehörte, als sein persönliches Eigentum; vielmehr teilten sie alles miteinander, was sie besaßen. Vollmächtig und kraftvoll bezeugten die Apostel, dass Jesus der auferstandene Herr ist. Und die ganze Gemeinde erlebte Gottes Gnade in reichem Maß.

Es gab unter ihnen auch niemand, der Not leiden musste. Denn wenn die Bedürfnisse es erforderten, verkauften diejenigen, die ein Grundstück oder ein Haus besaßen, ihren Besitz und stellten den Erlös der Gemeinde zur Verfügung, indem sie das Geld vor den Aposteln niederlegten. Davon wurde dann jedem das zugeteilt, was er nötig hatte. Einer von denen, die den Bedürftigen in dieser Weise halfen, war Josef, ein Levit von Zypern, den die Apostel Barnabas nannten (Barnabas bedeutet: »der, der andere ermutigt«). 37 Josef verkaufte ein Stück Land, das ihm gehörte, und stellte das Geld, das er dafür bekam, der Gemeinde zur Verfügung, indem er es vor den Aposteln niederlegte.

1. Ein Herz und eine Seele

Alle waren ein Herz und eine Seele.

Unser Text beschreibt den absoluten Anfang der christlichen Urgemeinde in Jerusalem. Pfingsten, die Ausgießung des Heiligen Geistes und damit die Geburt der christlichen Gemeinde liegt gerade hinter den Jüngern. Sie waren wie verwandelt und „begeistert” im Wortsinn. Diese Begeisterung hatte Strahlkraft und steckte andere an.

Das ist am Anfang einer Bewegung immer so. Alle schauen in eine Richtung auf ein gemeinsames Ziel und sind bereit, alles dafür zu geben. Ich will unsere Gemeindegründung 2014 bei weitem nicht mit der Gründung der Urgemeinde vergleichen, das wäre vermessen. Lange nicht alle, die heute hier sind, haben es damals miterlebt und das ist sehr gut so, sonst würden wir uns ja gar nicht weiterentwickeln. Aber diejenigen, die dabei waren, erinnern sich vielleicht. Begeisterung, neue Gemeinde, das Alte ist vergangen, Aufbruch in eine spannende Zukunft mit vielen Ungewissheiten. Wir waren „ein Herz und eine Seele” mit einem großen gemeinsamen Ziel.

Mittlerweile sind wir gut etabliert. Wir haben keine großen Konflikte – soweit mir bekannt – Gott sei Dank. Aber immer „ein Herz und eine Seele”? Das sind wir doch bestimmt nicht. Das ist ein absoluter Ausnahmezustand unter ganz besonderen Anfangsbedingungen in jeder Gruppe von Menschen. Das ist nicht die Normalität.

Wo Menschen zusammen sind menschelt es eben in der Regel. Da sind die Gewissenhaften, die immer alles ganz genau nehmen, da muss jede Formulierung passen. Da sind die Stetigen, die Konflikte nur schwer aushalten und sie deswegen oft nicht gut lösen können. Die initiativen Menschen brauchen viel Abwechslung, viel Neues, haben Ideen, die sie aber oft nicht zu Ende umsetzen. Die Dominanten können vorangehen, da wo es gute Anführer braucht, sind aber manchmal halt eben nicht so „geschmeidig”. Ich habe mich gerade in aller Kürze auf das sog. DISG-Persönlichkeitsmodell bezogen. Ich finde, es lohnt sich sehr, sich damit mal näher zu beschäftigen. Es hilft sehr, Verständnis füreinander zu entwickeln.

Da, wo Menschen mit ganzem Herzen und Einsatz dabei sind in Gemeinschaften, die auf Dauer angelegt sind, kann man nicht immer ein Herz und eine Seele sein. Es kommen immer unterschiedliche Persönlichkeitstypen zusammen. Man kennt sich gut in solchen Gruppen und kennt damit auch seine „Antitypen”. Genauso ist es auch in einer FeG. Was bist du für ein Typ? Und welche anderen Typen machen dir Mühe?

Was es in der Gemeinde braucht ist nicht „ein Herz und eine Seele”, sondern viele individuelle weite Herzen und weite Seelen. Das bedeutet viel Toleranz und viel Geschwisterliebe für die unterschiedlichen Persönlichkeitstypen und unterschiedlichen spirituellen Zugänge zu unserem Herrn. Es muss auch nicht jeder zu jedem die gleiche enge Beziehung aufbauen. Es darf ein buntes Netzwerk von Herzen und Seelen sein. Da liegen manche „Maschen” enger beieinander und andere sind weiter voneinander entfernt.

Lukas beschreibt in seiner Begeisterung „ein Herz und eine Seele” als den Idealzustand. Aber schon direkt im Anschlusstext wird deutlich, dass es den auch in der Urgemeinde so nicht lange gab. Dazu später mehr. Dennoch ist es gut, dass er es uns so schreibt. Er mahnt uns damit, an unserer jeweiligen „Herzenserweiterung” zu arbeiten, damit wir uns ein gutes Miteinander in unserer Gemeinde erhalten. Wir sollen Geschwister, die anders ticken, als Bereicherung sehen. Was kannst du von der oder dem lernen, der dir „strange” vorkommt?

2. Gütergemeinschaft

Nicht ein Einziger betrachtete irgendetwas von dem, was ihm gehörte, als sein persönliches Eigentum; vielmehr teilten sie alles miteinander, was sie besaßen.

Komplette Gütergemeinschaft. Kein Privateigentum? Kann so etwas überhaupt funktionieren? Können wir uns das heutzutage in unserer Gesellschaftsform vorstellen? Es kann in kleinen Gemeinschaften gehen. Es gibt auch heute Kommunitäten, die in Gütergemeinschaft leben. Ich glaube aber, dass es nicht immer einfach ist. Es sind auch schon viele Gemeinschaften daran gescheitert. Damals hat es wohl wirklich funktioniert, jedenfalls für eine kurze Zeit. Die Menschen haben teilweise ihr Hab und Gut verkauft und den Erlös in die Gemeinschaft eingebracht.

Die ganz frühe Gemeinde lebte in der sogenannten Naherwartung. Sie haben mit der baldigen Wiederkunft Christi zu ihren Lebzeiten gerechnet und gedacht, dass sie vieles gar nicht mehr brauchen werden. Ihr Handeln war absolut schlüssig und konsequent und keineswegs naiv. Es zeugte von ihrem festen Glauben, von dem wir uns heute eine Scheibe abschneiden können. Aber der tiefe Wunsch nach Privateigentum war der Anlass, warum es im anschließenden Text mit „ein Herz und eine Seele” dann doch gehapert hat.

Dort wird uns berichtet, dass Hananias und Saphira ein Stück Land verkauft und der Gemeinde nur einen Teil des Erlöses gegeben haben. Sie behaupteten aber, es sei der volle Betrag. Dass sie etwas für sich behalten haben, war nicht das Problem. Das sagt Petrus ganz klar. Sie hätten sogar ruhig alles behalten können. Es gab keine Verpflichtung, das Geld abzugeben. Die Unaufrichtigkeit, die Lüge wird ihnen zum bösen Verhängnis. Offensichtlich war die Verführung zum Privateigentum zu groß. Komplette Gütergemeinschaft funktioniert offensichtlich zumindest auf längere Sicht nicht wirklich gut.

Aber zu schnell sollten wir uns hier nicht zurücklehnen und den Text abhaken. Nein, so einfach macht es uns die Bibel nicht. Schauen wir doch mal, warum die das so gemacht haben, was war das Ziel?

3. Keine Not

Es gab unter ihnen niemand, der Not leiden musste.

Das war das Ziel und darauf sollen auch wir uns fokussieren. Damals konnte man das kurzfristig durch die Gütergemeinschaft realisieren. Aber ein verkaufter Acker wirft auf Dauer gesehen nichts mehr ab und bald haben alle Not.

Ich behaupte mal, dass es den meisten von uns materiell recht gut geht, wenn nicht sogar sehr gut. Aber wissen wir, ob es bei uns in der Gemeinde nicht doch materielle Not gibt? Ich weiß es nicht. Würde sich jemand überhaupt trauen das zu sagen, sodass man helfen kann oder ist eine Notsituation zu sehr schambesetzt in unserer Wohlstandsgesellschaft? „Über Geld spricht man nicht, man hat es”, heißt ein - wie ich finde - ziemlich blödes Sprichwort. Zumindestens der erste Teil stimmt, der zweite leider eben nicht immer. Die Gemeinde in Jerusalem hatte mit dem „darüber sprechen” wohl kein Problem.

Wenn heute Nöte das sind, muss man das ja nicht in der Signalgruppe veröffentlichen, sondern man könnte sich z.B. an die GL wenden, die anonym einen Aufruf starten kann. Ich weiß nicht, ob ich mit diesen Sätzen bezüglich materieller Not Eulen nach Athen trage. Das wäre natürlich mein Wunsch.

Aber vielleicht müssen wir dieses „und keiner hatte Not” nicht nur auf das Materielle beschränken. Vielleicht sind andere Nöte bei uns größer. Schauen wir mal aus beiden Blickwinkeln darauf:

Blickwinkel „ich bräuchte Hilfe“: Würdest du das wollen und dich trauen, deine Not oder deinen Unterstützungsbedarf zu offenbaren? Könntest du konkret formulieren, was dir helfen würde? Manchmal sind es vielleicht ganz kleine einmalige Dinge. Unterstützung wäre sehr hilfreich, aber man will lieber gar nicht fragen, weil man keinen belasten will. Man sagt ja so schön: „sprechenden Menschen kann geholfen werden“. Meistens stimmt das.

Ja, es kann aber auch passieren, dass die Hilfe nicht ausreichend geleistet werden kann, je nach Situation. Es kann sein, das Geschwister an ihre Grenzen stoßen, zeitlich oder wie auch immer, insbesondere wenn es um längerfristige Hilfe geht, die man nicht dauerhaft zusagen kann. Dann ist ein offenes Gespräch ohne schlechtes Gewissen darüber notwendig. Vielleicht findet man alternativ gemeinsam andere oder gemeinschaftliche Lösungen? Wenn man aber gar nicht um den Hilfebedarf weiß, dann ist es per se nicht möglich zu unterstützen.

Blickwinkel „Ich könnte vielleicht helfen“: Habe ich einen Blick dafür, wer eventuell Unterstützung braucht? Ich glaube, das hängt sehr vom Menschentyp und von den eigenen Prägungen ab. Die eine hat vielleicht gar keine Antenne dafür und muss wirklich direkt gefragt werden. Der andere sieht immer die Not und kann aber nicht immer helfen. Dann plagt ihn schnell ein schlechtes Gewissen, was nicht hilfreich ist. Welcher Menschentyp bist Du eher? In welche Richtung solltest du dich vielleicht bewegen? Gibt es da vielleicht einen guten Mittelweg zwischen den beiden Extremen für dich?

Ich komme nochmal auf die Gütergemeinschaft zurück, die ich oben ja sehr schnell mit „geht heute so nicht” abgehandelt habe. Doch, in einem Teilbereich schon. Wir leben sie als freie Gemeinde in diesem Teilbereich. Das ist sehr gut so und funktioniert hoffentlich auch weiterhin.

Unsere gesamte Gemeinde, wird gemeinsam auf freiwilliger Basis sozusagen in Gütergemeinschaft finanziert. Der eine gibt mehr, die andere weniger, je nachdem was so geht. Und niemand muss den Gottesdienst schon vor der Predigt verlassen, weil er nur für die erste Halbzeit bezahlt hat. Alle dürfen bis nach dem Segen bleiben. Niemandem wird der Kaffee im Anschluss verwehrt, weil sein Gemeindebeitrag mit der Finanzierung des Gottesdienstes schon aufgebraucht ist. Höchstens deswegen, weil niemand den Kaffee vorher gekocht hat 😉...

So, und nun kommt an dieser Stelle der Werbeblock der stellv. Kassiererin, bitte seht es mir nach. Nein, ich will an dieser Stelle nicht die letzte Predigt von Michael zum Thema: „Never enough? Doch es ist genug!” konterkarieren. Vielleicht erinnert ihr euch? Ja, es ist genug. Wir kommen gut über die Runden und haben bisher immer mit einem kleinen Plus abgeschlossen, weil die „Gütergemeinschaft” hier funktioniert auch ohne, dass jemand bisher seinen „Acker” verkaufen musste. Das wird auch hoffentlich in Zukunft weiterhin so möglich sein. Deswegen heißt mein Werbeblock hier nicht: bitte gebt jetzt alle mehr, sonst gehen wir pleite, nein. Aber nehmt folgenden Gedanken für die Zukunft mit: (Ich hatte so eine schöne Formulierung, aber mein häuslicher PredigtTÜV hat gesagt: „Das versteht doch kein Mensch, sag’s deutlich!”) Also gut:

Die Ausgaben der Gemeinde steigen langsam aber kontinuierlich aufgrund von Inflation und Tarifsteigerungen. Unsere privaten Einnahmen steigen aber auch durch Tarifsteigerungen oder Rentenanpassungen. Deshalb wäre es toll, wenn auf mittlere Sicht auch die Spenden an die Gemeinde steigen könnten, um das Gleichgewicht zwischen Einnahmen und Ausgaben weiter stabil zu halten.

4. Großzügigkeit

Einer von denen, die den Bedürftigen in dieser Weise halfen, war Josef... Josef verkaufte ein Stück Land... und stellte das Geld... der Gemeinde zur Verfügung.

Die Urgemeinde hat sich in Großzügigkeit geübt zunächst in der eigenen Gemeinde. Damit waren dort die Kapazitäten wahrscheinlich auch erschöpft. Schließlich mussten schon Besitztümer verkauft werden.

Wir leben heute in einer Überflussgesellschaft. Der Zeitgeist ist teilweise geprägt davon, immer mehr für sich selbst zu sorgen. Selbstoptimierung in verschiedener Hinsicht. Das Internet und die sozialen Medien fluten uns zu mit Werbung, mit immer mehr Dingen, die wir angeblich brauchen. Ich behaupte immer gerne: ca. 90 % des ganzen Plunders, der auf dem Markt ist, braucht kein Mensch... gut, ich lass mich auch auf 85 % herunterhandeln, wenn ihr unbedingt meint, aber weiter nicht.

Andererseits funktioniert unsere Gesellschaft gerade noch so halbwegs, weil es unheimlich viele soziale Initiativen und Projekte gibt, gemeinnützige Vereine sogar vom Staat gefördert, Aktionen wie „Deutschland hilft” und die - wie ich finde - genialste Idee überhaupt, das „WDR-Weihnachtswunder”. Und diese Projekte gibt es, weil es Menschen gibt, die großzügig sind und sie finanzieren. Großzügigkeit, da wo sie möglich ist, macht nicht nur den Empfangenden glücklich, sondern auch den Geber – mehr als die Produktflut im Internet. Das ist wissenschaftlich verbrieft. Nein, auch ich möchte nicht als Säulenheilige in der Wüste enden, sondern mir schon Dinge und Aktionen gönnen, die mir wirklich Freude machen. Aber ich will mir heute von der Großzügigkeit der Urgemeinde nochmal neu eine Scheibe abschneiden und gut überlegen, was ich wirklich brauche.

Weihnachten kommt immer so plötzlich... Sollen wir uns als Gemeinde dieses Jahr mal mit einer coolen Aktion am WDR-Weihnachtswunder beteiligen? Was denkt ihr? Zum Beispiel: für jedes Amen hier im Gottesdienst am Sonntag 2 Euro in die WDR – Kasse von allen, die mitmachen wollen und können - ab dem zweiten Halbjahr, ab Juli? Damit hätten wir bestimmt Chancen, ins Radio zu kommen. Oder eine andere pfiffige Idee? Dann sollten wir unsere Hirne jetzt anwerfen und vielleicht in den Hauskreisen schonmal kreativ werden? Ich würde Ideen entgegennehmen und die Aktion weitertreiben, wenn sie auf Resonanz in der Gemeinde stößt. Also überlegt es euch.

Ich wünsche uns weite Herzen und weite Seelen für unsere Geschwister in der Gemeinde und auch die Mitmenschen außerhalb, die anders ticken als wir. Ich wünsche uns allen den Mut um Hilfe zu bitten, wenn sie nötig ist und die Fähigkeit, sie zu geben, wenn wir gefragt sind. Und ich wünsche dir und mir die Fähigkeit, Großzügigkeit und Spendenbereitschaft auch außerhalb der Gemeinde über wenig sinnvolle materielle Dinge stellen zu können.

Amen

Danke für’s lesen! Diese Predigt ist übrigens nicht von mir. Abonniere mich um Beiträge von mir und ggf. mehr solcher Predigten zu erhalten.

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