Auf Social Media tummeln sich falsche und tendenziöse Informationen zu Klima- und Energiepolitik. Rechtsalternative Portale verbreiten sie mit den immer gleichen Strategien. Anruf bei Luis Paulitsch, der die verzerrenden Berichte analysiert hat.
Ein Label für KI-generierte Videos, Fotos und Texte – das schreibt eine neue EU-Verordnung vor. Schafft das wieder mehr Vertrauen in Medien? Anruf bei Maria Pawelec, die zu Medien- und Technikethik forscht.
Mit dem Informationsfreiheitsgesetz können Journalisten wie Bürger Einsicht in behördliche Dokumente verlangen. Bisher ohne Begründung oder große Hürden. Mit den neuen Plänen der Regierung soll sich das aber ändern. Investigativjournalist Daniel Drepper befürchtet: Journalisten dürfen vielleicht bald gar keine Anfragen mehr nach dem IFG stellen.
Wie schön wäre eine Journalismus-Flatrate, mit der man Artikel von verschiedenen großen Magazinen und Zeitungen lesen kann. Das Start-up Unlock arbeitet genau daran. Für Gründerin Swantje Dake ist es gar nicht so leicht, die Zeitungsverlage davon zu überzeugen.
Kaum trifft eine Hitzewelle das Land, berichten Medien ununterbrochen darüber. Politiker-Statements zur Klimakrise wurden von Journalisten aber kaum eingefordert, sagt der Klimaexperte und ehemalige Journalist Jürgen Döschner.
Vor den Landtagswahlen schauen alle nach Sachsen-Anhalt – auch der neue Podcast „Dazwischen“. Aber in den wöchentlichen Folgen geht es gar nicht so sehr um Landespolitik und die hohen Umfragewerte für die AfD, sondern um Start-ups, Ehrenamt, Dorfläden.
Mehrere Medien haben zuletzt Texte depubliziert, weil diese offenbar von einer Künstlichen Intelligenz geschrieben worden waren. Was zunächst konsequent scheint, wirft dennoch Fragen auf: Denn wo verläuft eigentlich die Grenze zwischen legitimem und verwerflichem Einsatz von KI-Tools im Journalismus? Anruf bei Techjournalist Gregor Schmalzried.
Seit Jahren versagen viele Medien, wenn sie über Terrorakte oder Amokläufe berichten: Sie stigmatisieren einzelne Gruppen, retraumatisieren Beteiligte und machen im schlimmsten Fall sogar Werbung für Attentäter und Terrororganisationen. Anruf bei Benedikt Till, der dazu seit Jahren forscht.
Das Dialogspiel „Eine Stunde Reden“ bringt Menschen ins Gespräch. Zu Themen wie Verkehr, dem Krieg in Gaza oder Einsamkeit. Journalist:innen dürfen zwar zuhören, müssen aber ihre Meinung für sich behalten – vielen fällt das offenbar schwer.
50.000 Journalisten haben sich für die Fußball-Weltmeisterschaft akkreditiert. Der Sportjournalist Ronny Blaschke findet, dass sie noch mehr über wirtschaftspolitische Verflechtungen berichten sollten. Auch wenn politische Sportjournalisten weltweit Gefahren ausgesetzt sind.